Schwangerschaftsbandagen – eine Wohltat für den schweren Bauch

Jede Schwangerschaft ist ein Wunder. Ein neues Leben entsteht, ein neuer, kleiner Mensch wächst im Mutterleib heran. Oft sehnsüchtig erwartet von den Eltern. Doch für den Organismus der Mutter ist die Schwangerschaft eine der größten Herausforderungen. Schwangerschaftsübelkeit im ersten Schwangerschaftsdrittel ist keine Seltenheit. Schließlich muss sich der ganze Körper umstellen, was Stoffwechsel, Kreislauf und Hormonhaushalt angeht. Im zweiten Schwangerschaftsdrittel geht es der werdenden Mutter oft richtig gut. Sie ist leistungsfähig und voller Vorfreude.

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Bald kann sie auch die ersten Bewegungen des Kleinen spüren. Da werden Bücher gewälzt, Pläne gemacht und noch richtig viele Unternehmungen durchgeführt.
Anstrengend wird oft das letzte Drittel. Der Kugelbauch wird dick und dicker, der Rücken schmerzt, die Mutterbänder gleich mit. Bei jeder Treppe wird die Mutter nun kurzatmig. Und schon bald kann sie es kaum noch erwarten, ihr Baby endlich im Arm halten zu können. Wenn dann noch Schmerzen in den Symphysen oder im Rücken dazu kommen, wenn durch ein sehr schweres Kind oder eine Mehrlingsschwangerschaft Probleme entstehen, dann kann eine Schwangerschaftsbandage hilfreich sein, um den Alltag zu bewältigen und Problemen vorzubeugen.

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Die besten 6 Schwangerschaftsbandagen

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Kriterien für gute Schwangerschafts-Bandagen

Schwangerschaftsfgürtel
  • Eine gute Schwangerschaftsbandage sollte zunächst einmal von der Größe her genau passen. Daher ist es auch nicht sinnvoll, sie Monate vorher zu kaufen, denn der Körper verändert sich im Lauf der Schwangerschaft. Das ist umso wichtiger, je weniger elastisch der Gurt ist. Günstig ist ein Kauf in einem Geschäft, das Beratung bietet, aber auch auf den Internetseiten der Onlinehändler findet man Anleitungen, die helfen, die richtige Größe auszumessen.
  • Die Schwangerschaftsbandage wird als deutlich angenehmer empfunden, wenn sie nicht zu schwer und nicht zu starr ist.
  • Günstig ist es außerdem, wenn die Bandage einfach anzulegen ist. Wenn die Schwangere Hilfe braucht, um sie überhaupt korrekt anzulegen, wird sie die Bandage nicht häufig verwenden.
  • Gerade im Sommer kann es sehr günstig sein, eine Schwangerschaftsbandage aus atmungsaktivem Material zu kaufen. Auch, wenn die Bandage nicht zu lange hintereinander getragen werden sollte, ist es doch angenehmer, wenn sie auch bei großer Hitze keine Schweißausbrüche hervorruft, sondern angenehm trocken am Körper sitzt.
  • Wenn die Bandage direkt auf der Haut getragen werden soll, was bis auf Mamabänder meistens der Fall ist, sollte sie aus hautangenehmem Material ohne vorstehende Nähte sein, um Druckstellen oder Scheuerstellen zu vermeiden.
  • Eine waschbare Bandage hat aus hygienischen Gründen deutliche Vorteile. Einige Bandagen sind sogar in der Waschmaschine waschbar, viele wenigstens mit der Hand.
  • Wenn Arzt oder Hebamme die Schwangerschaftsbandage empfohlen haben, sollte man auf jeden Fall den Typ Bandage wählen, der empfohlen worden ist.

Probleme mit der Schwangerschaft

Im Verlauf der Schwangerschaft nimmt die Frau durch das Wachstum des Babys an Gewicht und Umfang zu. Dieses zusätzliche Gewicht befindet sich in der Körpermitte, was oft eine ungesunde Haltung wie zum Beispiel ein Hohlkreuz zur Folge hat. Diese Fehlhaltung begünstigt in Kombination mit der Zusatzbelastung Rückenschmerzen bis hin zu Ischiasbeschwerden.

Zusätzlich schüttet der Körper im Verlauf der Schwangerschaft Progesteron aus. Dieses Hormon lockert Bänder, Muskulatur und Gewebe auf, damit das Baby im Geburtsvorgang gut durch das Becken passt. Dieser Vorgang wiederum kann zu Dehnungsschmerzen in diversen Bändern führen, wie zum Beispiel den bekannten Mutterbandschmerzen. Die Mutterbänder, das breite Mutterband Ligamentum latum uteri, das die Verbindung der Gebärmutter zum Becken herstellt, sowie das runde Mutterband Ligamentum teres uteri, das die Verbindung der Gebärmutter zu den Schamlippen herstellt, müssen im Verlauf der Schwangerschaft völlig neue Aufgaben wahrnehmen und können ziehende Schmerzen in der Leiste oder im Unterbauch verursachen.

Besonders unangenehm ist auch die Symphysenlockerung. Hierbei wird die Faserknorpelverbindung zwischen den beiden Schambeinen, die während der Schwangerschaft für die Geburt etwas gelockert wird, zu locker, was zu heftigen Schmerzen führt. Das Gewicht der Gebärmutter inklusive des Fruchtwassers und des Kindes drückt auf den Beckenboden, was sowohl vorzeitige Wehen als auch Inkontinenz hervorrufen kann.

So kann durch Schmerzen und ungute Haltung eine Art Teufelskreis entstehen: Die Schwangere hat Schmerzen, ist daher in ihrer Bewegung gehemmt und nimmt Schonhaltungen ein, die wiederum neue Verspannungen und Schmerzen auslösen. Gerade im Rückenbereich, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule, aber auch im Kreuz, kann dies zu einem unguten Kreislauf führen.

Wann macht eine Schwangerschaftsbandage Sinn?

Eine Schwangerschaftsbandage hat eigentlich immer erst Sinn, wenn das Wachstum des Babybauchs schon deutlich fortgeschritten ist – dies ist meistens in der zweiten Schwangerschaftshälfte oder auch erst im dritten Schwangerschaftsdrittel der Fall.
Bei einer ganz normalen, gesunden Schwangerschaft ist eine Schwangerschaftsbandage kein Muss. Dennoch wird sie von vielen Frauen als hilfreich empfunden, gerade, wenn sie längere Zeit stehen oder gehen müssen.
Besonders sinnvoll ist eine Schwangerschaftsbandage bei Mutterbandschmerzen, weil sie die Mutterbänder entlasten kann. Hierfür muss die Bandage den Bauch von unten abstützen.

Auch bei Rückenbeschwerden kann eine Schwangerschaftsbandage hilfreich sein, weil sie eine bessere Haltung fördern und den Rücken entlasten kann. Insbesondere bei Problemen wegen eines Hohlkreuzes oder auch bei Problemen in der Lendenwirbelsäule kann sie helfen.

Bei besonders schwachem Bindegewebe oder besonders schwacher Bauchmuskulatur kann eine Schwangerschaftsbandage ebenfalls angezeigt sein, die den Bauch von unten abstützt.

Wenn die Mutter sehr zierlich oder das Kind sehr groß ist, oder wenn es sich sogar um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt, sind Mutterbänder und Rücken besonders stark strapaziert. Auch dann kann eine Schwangerschaftsbandage sehr sinnvoll sein.

Bei einer Symphysenlockerung kann der Facharzt eine spezielle Bandage, den Symphysen-Beckengurt, verschreiben, der dann einerseits verhindern soll, dass die Symphysenlockerung fortschreitet, andererseits gegen die Schmerzen helfen soll.

Es gibt auch Hinweise auf weitere positive Wirkungen von Bauchbandagen. So soll der Druck auf den Beckenboden verringert werden und damit die Gefahr einer Inkontinenz kleiner werden.

Da Haut und Bindegewebe des Bauchs nicht so beansprucht werden, sollen beim Tragen einer Schwangerschaftsbandage auch die Schwangerschaftsstreifen schwächer ausfallen.

Zu beachten ist, dass die meisten Schwangerschaftsbandagen nicht dafür konzipiert sind, dauerhaft getragen zu werden. Dies würde Rücken und Bindegewebe auf Dauer noch mehr schwächen, weil sie sich an die dauerhafte Entlastung anpassen würden.
Wichtig: Gerade bei stärkeren Schwangerschaftsbeschwerden ist es sinnvoll, vor der Nutzung einer Schwangerschaftsbandage erst Arzt oder Hebamme zu konsultieren, damit nicht Symptome einer anderen Problematik übersehen oder falsch wahrgenommen werden.

Schwangerschafts-Bandagen Modelle

Bauchgurte

Ein Bauchgurt ist im Prinzip eine Bandage, die wie ein breiter Gürtel aussieht, aus elastischem Material. Sie wird um den Babybauch getragen, und zwar so, dass sie ihn von unten abstützt. Dadurch wird der Bauch sanft angehoben und etwas Zug und Gewicht aus dem Bauch herausgenommen. Damit werden Rücken und Mutterbänder etwas entlastet, genauso wie das Bindegewebe am Bauch. Diese Bauchgurte haben oft einen Klettverschluss oder zwei Klettverschlüsse. Dadurch sind sie stufenlos verstellbar und lassen sich daher sehr schnell und problemlos anziehen und wieder ausziehen. Manche Modelle sind in einer Einheitsgröße erhältlich – diese haben dann einen großen Bereich, auf den sie eingestellt werden können. Bei diversen Modellen gibt es aber auch verschiedene Konfektionsgrößen – hier gilt im Allgemeinen die Größe, die die Schwangere vor der Schwangerschaft getragen hat.
Etwas aufwändigere Modelle des Bauchgurts sind zwar im Groben wie dieser aufgebaut, haben jedoch im Rückenbereich nach Art eines Mieders senkrechte Stäbchen, die eine aufrechte und gesunde Haltung begünstigen sollen.

Mamabänder

Ein sogenanntes Mamaband ist eine breite Bauchbandage aus elastischem Material, die vollständig über den Babybauch gezogen wird. Sie bietet deutlich weniger Stütze und Schutz als ein Bauchgurt, ist allerdings auch dünner und bequemer. Bei geringen Beschwerden wird daher oft ein Mamaband bevorzugt. Oft wird mit einem Mamaband über der Kleidung gleichzeitig ein modischer Akzent gesetzt, der ganz nebenbei typische Stylingprobleme der Schwangerschaft wie nicht schließende Verschlüsse und ähnliches kaschiert und den Babybauch in Szene setzt. Mamabänder sind in verschiedenen Farben erhältlich. Sie sind vom Kaufpreis her oft recht günstig.

Rückenbandagen

Bei einer Rückenbandage liegt der Fokus auf der Stützfunktion für den Rücken. Diese speziellen Bandagen haben einen breiten Rückenteil, meistens mit Federstäben oder Stützstäben aus einem anderen Material, die den Rücken in einer gesunden Position fixieren sollen. Neben dem stützenden Haupt-Bauchteil, der unter dem Bauch getragen wird und ihn von unten abstützt, gibt es bei einigen Modellen einen weiteren Gurt, der zur Stabilisierung über dem Bauch getragen wird. Im Rückenteil haben einige dieser Rückenbandagen Pelotten, die die Muskulatur massieren und damit stimulieren sollen. Diese Rückenbandagen werden vorwiegend gegen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule eingesetzt.

Beckengurte

Ein Beckengurt oder Symphysen-Beckengurt sitzt unterhalb des Babybauchs. Er soll das Becken zusammendrücken, um der Symphysen-Lockerung entgegenzuwirken. Daher muss er relativ stramm sitzen. Dieser Beckengurt kann vom Facharzt verschrieben werden. Er wird im Sanitätshaus genau angemessen. Im Gegensatz zu den anderen Gurten ist er nicht elastisch, sondern verfügt über eine recht feste Struktur, die ihn zwar unbequemer macht, das Becken aber zusammenhält. Damit sollen eine weitergehende Lockerung vermieden und die Schmerzen bekämpft werden. Manche dieser Beckengurte sind mit Pelotten ausgestattet, die die Muskulatur massieren und damit stimulieren sollen.

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