Die Rückenmuskulatur ermöglicht es, sich zu drehen, zu bücken, zu strecken und noch viele andere Bewegungen auszuführen. Das Ziehen von schweren Gegenständen und auch Ruderbewegungen sind nur dank der Muskulatur des Rückens möglich. Vor allem Heben und Tragen wären ohne einen starken Rücken kaum oder nur schwer möglich. Das ist auch der Grund, warum sich so viele Kraftsportler mit leichten Rückenbandagen schützen. Auch ein Fitnessgurt kann helfen, eine aufrechtere Körperhaltung einzunehmen und gleichzeitig die Rückenmuskulatur zu wärmen und zu stimulieren. Ein gewisses Maß an Stabilisierung ist ebenfalls dabei und kann Rückenprobleme verhindern.

Problemzone Rücken

Leichte Rückenbandage gegen Rückenprobleme
Fitnessgürtel sind etwas breiter und flexibel einstellbar. Bildquelle: staras / Shutterstock.com

Der Rücken gehört längst zur Problemzone Nummer Eins in der Bevölkerung. Neben degenerativen Erkrankungen und Verschleißerscheinungen sind es vor allem Muskelbeschwerden, die immer wieder Probleme verursachen. Krämpfe, Muskelkater, Blockaden, Verspannungen oder ein Hexenschuss können einen mitunter komplett immobilisieren. Wer immer wieder Probleme mit verspannten Rückenmuskeln hat, sollte erst recht auf präventive Maßnahmen wie leichte Rückenbandagen oder Fitnessgurte setzen. Nicht nur der Stütz- und Massageeffekt sorgen hier für entspannte Muskeln, sondern auch die Wärme.

Ursachen für Rückenprobleme

Die Ursachen für schmerzende Rückenmuskeln können zum einen Überbelastung sein und zum anderen muskuläre Grunderkrankungen wie Weichteilrheuma oder Muskeldystrophien. Doch auch Fehlstellungen im Stütz- und Bewegungsapparat können Schmerzen auslösen. Durch eine falsche Haltung nehmen bestimmte Muskelgruppen Ausgleichs- oder Schonhaltungen ein, was diese auf Dauer überstrapaziert. Es kommt zum Krampf und zur Blockade. Das kann Nervenbahnen blockieren oder schmerzhaft einengen.

Banscheibenprobleme

Überdies können auch Bandscheibenschäden wie Vorwölbungen (Protrusionen) oder Vorfälle (Prolaps) zu immer wiederkehrenden Rückenproblemen führen. Die Bandscheiben sind weiche Scheiben aus einem äußeren Faserring aus Bindegewebe mit einem festen gallertartigen Kern. Sie puffern die Wirbelkörper gegeneinander ab und schützen diese. Doch Bandscheiben können sich durch immer wieder vorkommende Fehlhaltungen, durch zu eintönige Alltags-, Haltungs- und Bewegungsabläufe und auch durch Überbelastung aus ihrer Position herauswölben in Richtung Nervenkanal. Dort sorgen sie für eine spinale Enge, die der Körper direkt mit Schmerz signalisiert. Bei einem Vorfall ist die Bandscheibe aufgebrochen und defekt, sie quillt zwischen den Wirbeln heraus und drückt ebenfalls auf Nervenbahnen.

Osteoporose

Erkrankungen wie Osteoporose, welche auch als Knochenschwund bekannt ist, Gicht und Arthrose können die Wirbelsäule betreffen. Insgesamt gibt es viele mögliche Ursachen für Rückenprobleme, seien sie nun muskulär, neurologisch oder ossal (die Knochen betreffend). Sport und Fitness sind auch deswegen wichtig, um den Rücken möglichst lange fit und gesund zu halten. Der passende Fitnessgurt oder eine leichte Rückenbandage können bei leichten Rückenproblemen helfen und sie wirken unterstützend beim regelmäßigen Training.

Christian Finke
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