Pferdebandagen – auch Pferde wollen geschützt sein

Nicht nur Menschen brauchen hin und wieder Bandagen. Gerade auch in der Pferdehaltung ist Bandagieren weit verbreitet und wird häufig angewendet. Hierbei werden meistens die Pferdebeine bandagiert. Das Pferdebein ist gleichzeitig einer der empfindlichsten Körperteile des Pferdes und überlebenswichtig. Es ist trocken gebaut, über Knochen und Sehnen liegt keine schützende Fettschicht. Durch seine langgestreckte Form lässt es sich relativ gut bandagieren. Das Gelenk, das besonders anfällig für Verletzungen und Überlastung ist, ist das Fesselgelenk. Es ist beim Pferd etwas abgewinkelt und federt bei jedem Schritt etwas nach unten. Die Mechanik funktioniert durch ein ausbalanciertes Konstrukt mit zum Beispiel dem Fesselträger, einem Band, das die Fessel stabilisiert und bei schwungvollen Bewegungen hohen Belastungen standhalten muss.

mehr

Bandagiert wird im Normalfall von der Stelle unterhalb des Karpalgelenks (vorne) beziehungsweise Sprunggelenks (hinten) hinunter bis über den Fesselkopf und dann wieder hoch. Bandagen für das Pferdebein werden aus medizinischen Gründen bei Verletzungen oder Erkrankungen angebracht, aber auch zum Schutz vor Verletzungen, zum Verhindern von Ödemen am Bein oder rein aus Dekorationsgründen. Dementsprechend gibt es verschiedene Typen von Bandagen und Bandagierunterlagen.

weniger

Unsere Pferdebandagen Empfehlungen

Sie möchten Pferdebandagen kaufen? Wir haben Pferdebandagen für Sie nach mehreren Kriterien verglichen und davon die empfehlenswertesten ausgewählt. Zur Kaufhilfe: neben den am besten bewerteten Artikeln haben wie aktuelle Bestseller und tagesaktuelle Angebote für Pferdebandagen für Sie hier gelistet.

Die besten 6 Pferdebandagen

Welche Pferdebandagen werden sowohl von Physiotherapeuten als auch Ärzten empfohlen? Die nachfolgende Produktauswahl berücksichtigt Qualitätskriterien wie Anzahl der Käufe, Bewertungen und Erfahrungen sowie Gütesiegel und Prüfkennzeichen der Pferdebandagen.

Die beliebtesten Pferdebandagen

Die nachfolgende, täglich aktualisierte Produktauswahl listet die meistverkauften Pferdebandagen auf der Plattform Amazon.de.

Welche Pferdebandagen werden am meisten gekauft? Unsere Webseite durchsucht täglich alle Pferdebandagen auf Amazon und ermittelt dabei die Produkte mit den meisten verifizierten Käufen. Resultat ist die folgende Bestseller-Liste.

Aktuelle Angebote für Pferdebandagen

Rabatte für Pferdebandagen gefällig? Hier findet ihr die attraktivsten Angebote für Pferdebandagen nach Höhe der Preisnachlässe geordnet. Damit ihr nichts verpasst, wird diese Rabattliste 1x täglich aktualisiert.

Mit uns fällt das Sparen leicht! Unsere Webseite durchsucht regelmäßig alle Pferdebandagen auf Amazon und ermittelt dabei die Produkte mit den höchsten Rabatten und stellt diese dann in einer Reihenfolge der höchsten Rabatte dar. So geht euch keine Superangebot mehr durch die Lappen!

Kriterien für gute Pferde-Bandagen

Pferdebandage
  • Richtige Länge: Gute Pferdebandagen sollten die richtige Länge für das Pferdebein haben, damit sich keine Knubbel und Knoten bilden und sie nicht zu dick auftragen, sie aber andererseits ausreichen, um einmal vom Karpalgelenk beziehungsweise Sprunggelenk hinunter bis zum Fesselkopf und wieder hinauf wickeln zu können. Es gibt für verschiedene Pferdegrößen unterschiedlich lange Bandagen, nötigenfalls kann man Fleecebandagen auch einfach einkürzen.
  • Richtige Breite: Zu breite Bandagen werfen leicht Falten und verursachen Scheuerstellen in den Gelenken, zu schmale Bandagen halten nicht oder tragen zu dick auf. Auch hier gibt es verschiedene Varianten zu kaufen.
  • Weiches Material: Sie sollten aus weichem Material gefertigt sein, um Scheuerstellen zu vermeiden. Außerdem kann das weiche Material eher Stöße abpuffern.
  • Gute Haftung: Bandagen sollten eine gute Haftung haben, damit sie nicht so leicht rutschen
  • Atmungsaktives Material: Bandagen sollten möglichst aus atmungsaktivem Material sein, um Hitzestaus zu verhindern. Aus demselben Grund sollten sie nicht zu dick sein.
  • Genügend Festigkeit: Zudem sollten Bandagen je nach Zweck genügend Festigkeit haben, um die empfindlichen Pferdebeine zu schützen und zu stützen.
  • Klettverschluss: Im Idealfall sollten Bandagen über einen Klettverschluss verfügen, der einfach viel einfacher und zudem mit einer Hand zu handhaben ist.
  • Formstabile Bandagierunterlagen: Bandagierunterlagen sollten formstabil sein, weich, um Tritte abfedern zu können und Druckstellen zu verhindern und zudem atmungsaktiv. Sie müssen die für das Pferdebein passende Größe haben. Selbst wenn aus optischen Gründen die sogenannten übergroßen Bandagierunterlagen gewählt werden, dürfen sie nicht so weiter herunterreichen, dass der Hinterhuf in die Bandagierunterlage treten kann.
  • Waschbarkeit: Bandagen und Bandagierunterlagen sollten pflegeleicht und damit waschbar sein.

Probleme mit dem Pferdebein

Typische Probleme mit dem Pferdebein entstehen durch Verletzungen oder Abnutzung beziehungsweise Überlastung und äußern sich in leichten bis extremen Lahmheiten. Typische Gründe für Lahmheiten beim Pferd sind zum Beispiel:

  • Brüche, von Haarrissen im Knochen bis hin zu gebrochenem Bein. Sie sind typische Verletzungsfolgen bei Stürzen oder auch Tobereien auf der Weide.
  • Sehnenprobleme wie gerissene oder entzündete Sehnen. Sie entstehen oft durch Überlastung, aber auch als Folge von Stürzen.
  • Muskelprobleme, vom einfachen Muskelkater bis zum Kreuzverschlag. Sie entstehen durch Überlastung, aufgrund von Verletzungen, aber auch als Folge von Stoffwechselproblemen.
  • Gelenkprobleme wie Arthrose oder auch Gallen. Sie können die Folge von Überlastung, aber auch von natürlichem Verschleiß sein.
  • Hufprobleme wie Nageltritt, Hufgeschwür, Tritt in den Kronrand
  • Probleme im Rücken
  • Blutergüsse als Folge von Verletzungen.
  • Bei mangelnder Bewegung, zum Beispiel bei Boxenruhe, kann das Bein anlaufen beziehungsweise anschwellen.
  • Daneben können Infektions- und Hauterkrankungen wie Mauke Probleme bereiten.

Wann macht eine Pferde-Bandage Sinn?

Es gibt neben den aus rein dekorativen Gründen angelegten Bandagen drei Fälle, in denen häufig Bandagen verwendet werden: als Stallbandage, als Schutz vor Verletzungen und/oder Überlastung und aus medizinischen Gründen. Unter Stallbandagen versteht man Bandagen, die Pferden, die mit wenig Bewegung in der Box stehen, angelegt werden, damit die Beine nicht dick werden. Natürlich ist es besser, das Pferd zu bewegen, damit der Lymphfluss und der Kreislauf in Gang bleiben und die Beine nicht dick werden – aber es gibt Gründe wie zum Beispiel Verletzungen, die Boxenruhe nötig machen. Dann kann es sinnvoll sein, die Beine zu bandagieren, damit sie nicht dick werden. Aber Achtung: Dies sollte keine Dauerlösung sein, sonst erschlafft das Bindegewebe, das Fell wird dünn und die Haut anfällig.

Bandagen, die zum Schutz angelegt werden, werden typischerweise bei Hängerfahrten angelegt, damit sich das im Hänger unruhige Pferd nicht selber verletzt, beim Springreiten, um die Gelenke zu stützen und beim Dressurreiten, damit sich das Pferd bei bestimmten Figuren nicht selber von hinten in die Vorderhufe tritt. Auch beim Reiten im Gelände wird immer wieder bandagiert, um Verletzungen von außen zu verhindern. Zum Teil sieht man auch Pferde, die zum Schutz vor Verletzungen auf der Weide Bandagen tragen.

Dazu ist grundsätzlich zu sagen, dass eine Bandage zwar einen gewissen Schutz vor Verletzungen bieten kann, allerdings nicht vor starken Verletzungen. Zudem können sich Bandagen ablösen – schließlich ist ein Pferd ein lebendes Wesen mit einem hohen Bewegungsdrang. Bandagen unbeaufsichtigt auf der Weide tragen zu lassen, kann also gefährlich werden. Beim Springen oder wenn die Pferdebeine beim Einüben schwieriger Übungen, die die Gefahr von Kronrandtritten bergen, geschützt werden, kann dies sinnvoll sein. Bei Pferden, die sich regelmäßig beim Laufen oder Spielen selber in die Vorderhufe treten, sollte eher am Training gearbeitet werden, um solche Gefahren zu verhindern.

Aus medizinischen Gründen können Bandagen angezeigt sein, um Verbände zu fixieren, um Kühlpackungen oder Wärmepackungen festzuhalten oder um verletzte Beine zu schützen. Nach starken Belastungen kann ein Kühlen der Beine helfen, Entzündungen zu vermeiden. Auch bei manchen Verletzungen soll das Pferdebein gekühlt werden. Hier können Bandagen gute Dienste leisten. Wenn das Pferd unter einem Arthroseschub leidet, wenn es sich um ein älteres Tier handelt oder der Tierarzt aus anderen Gründen Wärme verordnet, können Bandagen, die Wärme erzeugen und im Bein halten, sinnvoll sein.

Bandagen Modelle für Pferde

Beinbandagen aus Polyersterfleece – leichter Halt und stylisch

Am häufigsten sieht man Pferdebandagen aus Polyesterfleece, meistens mit einem wirklich praktischen Klettverschluss. Diese Bandagen sind elastisch, bieten aber auch leichten Halt. Sie werden in unterschiedlichen Längen angeboten, zum Beispiel auch für Ponys. Bandagen für Großpferde sind oft ungefähr 3m lang, für Ponys dementsprechend kürzer. Unterschiedliche Breiten sind ebenfalls für verschiedene Beinlängen geeignet. Bandagen für Großpferde sind oft 11 cm breit, für Ponys etwas schmaler.

Fleecebandagen sind in der Waschmaschine waschbar und daher recht pflegeleicht. Sie können mit ihren zum Teil bunten Designs sehr dekorativ aussehen, tragen jedoch meistens etwas auf, weil der Fleecestoff eher dick ist. Es gibt diese Fleecebandagen auch mit Strasselementen oder anderen Verzierungen. Fleecebandagen können sowohl etwas weniger fest gewickelt als Stallbandagen verwendet werden als auch zum Schutz beim Sport. Fleecebandagen eignen sich ebenfalls gut, um ein Pferd dekorativ herauszuputzen, da es sie farblich passend zur Reitkleidung oder zu anderer Pferdeausrüstung wie Fliegenohren zu kaufen gibt. Für Isländer findet man diese Bandagen in den Islandfarben, zur Zeit der Weltmeisterschaften in Nationalfarben, sowie in diversen anderen angesagten Designs.

Elastikbandagen als Schutz der Beine

Elastikbandagen sind als Schutz- und Arbeitsbandagen konzipiert. Sie haben typischerweise einen Gummianteil, der einen guten Halt und einen guten Sitz gewährleistet, und einen Klettverschluss. Bei Elastikbandagen ist die Stützfunktion etwas stärker als bei Fleecebandagen. Allerdings sollte man bei Elastikbandagen etwas geübter darin sein, Bandagen zu wickeln, weil hier die Gefahr deutlich größer ist, zu fest zu wickeln. In dem Fall drohen nicht nur Scheuerstellen, sondern auch Lymphstau und mangelnde Sauerstoffversorgung der Beine, mit schlimmen Folgen.

Um das Pferdebein zu schonen, braucht man Bandagierunterlagen, die bei Elastikbandagen, aber zum Teil auch bei Fleecebandagen, mit eingebunden werden. Bandagierunterlagen gibt es aus unterschiedlichen Materialien wie gesteppte Baumwolle, Lammfell, oder atmungsaktivem Funktionsmaterial. Wird die Bandage zum Kühlen oder zum Wärmen verwendet, kann mit entsprechenden Bandagierunterlagen oder zum Beispiel einer Kühlpackung zwischen Bandagierunterlage und Bandage gearbeitet werden.

Kombinierte Elastik- und Fleecebandagen sollen durch den Fleeceanteil innen weich abgepolstert sein, während sie durch den Elastikanteil im äußeren Bereich das Pferdebein gut schützen und stützen. Sie sind als Arbeitsbandagen konzipiert, die als Schutz während des Trainings getragen werden, hinterher aber abgenommen.

Haftbandagen für medizinische Zwecke

Selbst klebende, elastische Bandagen, auch Haftbandagen genannt, werden für medizinische Zwecke verwendet, um Verbände zu fixieren oder eine gleichmäßige, zeitweilige Kompression zu erzeugen. Sie sind aus Latex und damit sehr gleichbleibend im Kompressionsdruck, wasserfest, gleichmäßig klebend und gut ablösbar.
Es gibt diese Bandagen auch mit direkt integrierter Wundauflage. Diese Bandagen eignen sich gut für die Stallapotheke. Sie werden auch von vielen Tierärzten verwendet.

Gelbandagen zur Abfederung von Stößen am Gelenk

Spezielle Gelbandagen bestehen aus einer Gellage, die besonders gut haftet, Stöße gut abfängt und weitere positive Eigenschaften hat. Diese Spezialbandagen fangen durch besonders effizient Stöße und Tritte ab und sind daher besonders gut zum Schutz des Gelenks geeignet. Andererseits können sie, wenn sie im Kühlschrank gelegen haben, auch hervorragend direkt zum Kühlen, ob nun bei einer Verletzung oder nach einem anstrengenden Training oder Ritt, verwendet werden. Es gibt auch entsprechende Gel-Bandagierunterlagen.

Hinweis: Aktualisierung am 9.08.2020 über Amazon Product Advertising API. Daten und Preise können sich ggf. geändert haben. Über das Amazon.de Partnerprogramm verdienen wir Provisionen für qualifizierte Käufe.

Scroll to Top