Pferdebandagen

Pferde mit Bandagen beim Polo
Pferde mit Bandagen beim Polospiel

Eine Pferdebandage dient dem Schutz der Pferdebeine. Sie werden aus medizinischen Gründen bei Verletzungen oder Erkrankungen angebracht, aber auch zum Schutz vor Verletzungen. Außerdem nutzt man sie, um Ödeme am Bein zu verhindern oder rein aus Dekorationsgründen. Dementsprechend gibt es verschiedene Typen von Pferdebandagen und Bandagierunterlagen. Zum einen die elastischen Stoffbandeagen zum wickeln und zum anderen feste Kunststoffbandagen.

Aspekte einer Pferdebandage

Schutz vor Verletzungen
Schutz vor Wundinfektion
Präventiv gegen Beinödeme
Aus optischen Gründen

Pferdebandagen Empfehlung der Redaktion

Fdit 4-teiliger elastischer Pferdebeinverband mit Klettverschluss

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Rutschfeste, elastische und eng anliegende Beinunterstützung Ihres Pferdes bei Übungen und Wettkämpfen.
Elastisches, bequemes Material, welches überschüssige Wärme ableitet und Schwitzen minimiert.
Gleichmäßige Druckverteilung auf das ganze Bein.
Schutz der Sehnen und Bänder Ihres Pferdes vor Schnitten, Schürfwunden und Schwellungen.
Gleichmäßiger Druck ohne Kräuseln, Wickelfalten und Ausfransen.
Material: Stoff, Vlies und Nylon

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Selbsthaftende, elastische, atmungsaktive, schweiß- und rutschfeste Haftbandage
Klebt nicht an der Haut, an Haaren oder Kleidung, nur an sich selbst
Passt dich der Form des umwickelten Körperteils an, zieht sich während des Tragens nicht zusammen
Ideal zum Erstellen von Hufverbänden, Angussverbänden und Verbänden an beweglichen Stellen
Material: 95% Baumwolle, 5% Elasthan(Spandex)
Beste Bewertungen auf Amazon.de

Die Tierbandage von nilo erreicht eine Durchschnittsbewertung von 4,7 von 5 und nimmt damit einen Spitzplatz unter allen Tierbandagen ein. Mehr als 78% aller Nutzer, haben der Hundehaftbandage eine 5-Sterne Bewertung gegeben.

Besonders wird in den Kommentaren die positiven Eigenschaften der Wickelbandage hervorgehoben. Viele Nutzer bestätigen die hohe Elastizität, die Wiederverwendbarkeit und die gute Selbsthaftung.

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Die Horze Kühlgamaschen sind für Erholung des Pferdes nach dem Training konzipiert. Die Kälte lässt Schwellungen gezielt abschwellen.
Bleiben auch gekühlt weich, sodass das Pferd nach dem Training die Gamaschen als komfortabel empfindet.
Vier leicht anzulegende Klettverschlüsse können leicht am Pferdebein angebracht werden und einen gleichmäßigen, individuellen Druck ermöglichen.
Die Gamaschen zwischen den Benutzungen im Gefrierfach aufbewahren.
Zur Reinigung mit einem Schlauch abspritzen.
Gleichmäßiger Druck ohne Kräuseln, Wickelfalten und Ausfransen.
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Die Kühlgamaschen von horze erreichen eine Durchschnittsbewertung von 4,8 von 5 und nehmen damit einen Spitzplatz unter allen Pferdegamaschen ein. Mehr als 82% aller Nutzer, haben der Pferdegamasche eine 5-Sterne Bewertung gegeben.

Besonders wird in den Kommentaren die lange Kühldauer der Gamaschen und die Einfachheit der Anbringung gelobt.

horze Cooling Kühlgamaschen (Paar)

Quelle: horze Cooling Kühlgamaschen, Amazon.de


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Kaufkriterien für eine Pferdebandagen

Länge: Pferdebandage dürfen nicht zu lang sein, damit sich keine Knubbel und Knoten bilden und sie nicht zu dick auftragen. Andererseits müssen sie lang genug sein, um einmal vom Karpalgelenk beziehungsweise Sprunggelenk hinunter bis zum Fesselkopf und wieder hinauf wickeln zu können. Oft stehen Angaben zur empfohlenen Pferdegröße auf dem Produkt.
Breite: Zu breite Bandagen werfen leicht Falten und verursachen Scheuerstellen in den Gelenken, zu schmale Bandagen halten nicht oder tragen zu dick auf. Auch hier gibt es verschiedene Varianten, die meist für einen empfohlene Pferdegröße empfohlen werden.
Material: Weiches Material ist wichtig, um Scheuerstellen zu vermeiden. Außerdem können so Stöße von Außen abgepuffert werden.
Verschluss: Im Idealfall sollten Bandagen über einen Klettverschluss verfügen, der einfach viel einfacher und zudem mit einer Hand zu handhaben ist. Außerdem ist eine gute Haftung wichtig, damit sie nicht so leicht rutschen
Atmungsaktives Material: Bandagen sollten möglichst aus atmungsaktivem Material sein, um Hitzestaus zu verhindern.
Waschbarkeit: Bandagen und Bandagierunterlagen sollten pflegeleicht und damit waschbar sein.

Arten von Pferdebandagen

Fleecebandagen

Fleecebandagen von Calevo, Quelle: Amazon.de

Fleecebandagen für Pferde sind relativ dick und angenehm zu tragen. Sie dienen primär dem Verletzungsschutz der langen Beine. Je dicker und weicher die Qualität, desto angenehmer für das Pferd.

Kombinierte Elastik- und Fleecebandagen sollen durch den Fleeceanteil innen weich abgepolstert sein, während sie durch den Elastikanteil im äußeren Bereich das Pferdebein gut schützen und stützen. Sie sind als Arbeitsbandagen konzipiert, die als Schutz während des Trainings getragen werden, hinterher aber abgenommen.

Elastikbandagen

Selbsthaftende Pferdebandage von Animalon, Quelle: Amazon.de

Elastikbandagen sind als Schutz- und Arbeitsbandagen konzipiert. Sie haben typischerweise einen Gummianteil, der einen guten Halt und einen guten Sitz gewährleistet, und einen Klettverschluss. Bei Elastikbandagen ist die Stützfunktion etwas stärker als bei Fleecebandagen. Allerdings sollte man bei Elastikbandagen etwas geübter darin sein, Bandagen zu wickeln, weil hier die Gefahr deutlich größer ist, zu fest zu wickeln. In dem Fall drohen nicht nur Scheuerstellen, sondern auch Lymphstau und mangelnde Sauerstoffversorgung der Beine, mit schlimmen Folgen.

Bandagierunterlagen

Bandagierunterlagen sollten formstabil sein, weich, um Tritte abfedern zu können und Druckstellen zu verhindern und zudem atmungsaktiv. Sie müssen die für das Pferdebein passende Größe haben. Selbst wenn aus optischen Gründen die sogenannten übergroßen Bandagierunterlagen gewählt werden, dürfen sie nicht so weiter herunterreichen, dass der Hinterhuf in die Bandagierunterlage treten kann.

Indikationen für Pferdebandagen

Typische Probleme mit dem Pferdebein entstehen durch Verletzungen oder Abnutzung beziehungsweise Überlastung und äußern sich in leichten bis extremen Lahmheiten. In solchen Fällen kann eine Pferdebandage sinnvoll sein. Typische Gründe für Lahmheiten beim Pferd sind zum Beispiel:

  • Brüche, von Haarrissen im Knochen bis hin zu gebrochenem Bein. Sie sind typische Verletzungsfolgen bei Stürzen oder auch Tobereien auf der Weide.
  • Sehnenprobleme wie gerissene oder entzündete Sehnen. Sie entstehen oft durch Überlastung, aber auch als Folge von Stürzen.
  • Muskelprobleme, vom einfachen Muskelkater bis zum Kreuzverschlag. Sie entstehen durch Überlastung, aufgrund von Verletzungen, aber auch als Folge von Stoffwechselproblemen.
  • Gelenkprobleme wie Arthrose oder auch Gallen. Sie können die Folge von Überlastung, aber auch von natürlichem Verschleiß sein.
  • Hufprobleme wie Nageltritt, Hufgeschwür, Tritt in den Kronrand
  • Probleme im Rücken
  • Blutergüsse als Folge von Verletzungen.
  • Bei mangelnder Bewegung, zum Beispiel bei Boxenruhe, kann das Bein anlaufen beziehungsweise anschwellen.
  • Daneben können Infektions- und Hauterkrankungen wie Mauke Probleme bereiten.

Wann machen welchen Pferdebandagen Sinn?

Es gibt neben den aus rein dekorativen Gründen angelegten Bandagen drei Fälle, in denen häufig Bandagen verwendet werden: als Stallbandage, als Schutz vor Verletzungen und/oder Überlastung und aus medizinischen Gründen.

Stallbandagen

Stallbandagen verwendet man bei Pferden die mit wenig Bewegung in der Box stehen, damit die Beine nicht dick werden. Natürlich ist es besser, das Pferd zu bewegen, damit der Lymphfluss und der Kreislauf in Gang bleiben und die Beine nicht dick werden – aber es gibt Gründe wie zum Beispiel Verletzungen, die Boxenruhe nötig machen. Dann kann es sinnvoll sein, die Beine zu bandagieren, damit sie nicht dick werden. Aber Achtung: Dies sollte keine Dauerlösung sein, sonst erschlafft das Bindegewebe, das Fell wird dünn und die Haut anfällig.

Schutzbandagen

Schutzbandagen nutz man bei Hängerfahrten, damit sich ein unruhiges Pferd im Hänger nicht selber verletzt. Aber auch beim Springreiten sind solche Bandagen sinnvoll, um die Gelenke zu stützen und beim Dressurreiten, damit sich das Pferd bei bestimmten Figuren nicht selber von hinten in die Vorderhufe tritt. Auch beim Reiten im Gelände wird immer wieder bandagiert, um Verletzungen von außen zu verhindern. Zum Teil sieht man auch Pferde, die zum Schutz vor Verletzungen auf der Weide Bandagen tragen.

Medizinische Bandagen

Aus medizinischen Gründen können Bandagen sinnvoll sein, um Verbände zu fixieren, um Kühlpackungen oder Wärmepackungen festzuhalten oder um verletzte Beine zu schützen. Wenn das Pferd unter einem Arthroseschub leidet, wenn es sich um ein älteres Tier handelt oder der Tierarzt aus anderen Gründen Wärme verordnet, können Bandagen, die Wärme erzeugen und im Bein halten, sinnvoll sein.

Wie bandagiert man eine Pferdebein

Bandagiert wird im Normalfall von der Stelle unterhalb des Karpalgelenks (vorne) beziehungsweise Sprunggelenks (hinten) hinunter bis über den Fesselkopf und dann wieder hoch. Bandagen für das Pferdebein werden aus medizinischen Gründen bei Verletzungen oder Erkrankungen angebracht, aber auch zum Schutz vor Verletzungen, zum Verhindern von Ödemen am Bein oder rein aus Dekorationsgründen. Dementsprechend gibt es verschiedene Typen von Bandagen und Bandagierunterlagen.

Videos zum richtigen Bandagieren

Bandagieren mit und ohne Bandageunterlage

Man kann Pferdebeine mit und ohne Bandagenunterlagen bandagieren. Wie das funktioniert und wie sich das Bandagieren in beiden Fällen unterscheidet, seht ihr im folgenden Video.

Bandagen, Gamaschen und Co.

Pferdebeine können durch unterschiedliche Gamaschen und Bandagen geschützt werden. Welche Bandage dafür am besten geeignet sind und wie man diese anlegt, seht ihr im Video.

Quellen

https://www.vetepedia.de/gesundheitsthemen/pferd/unfaelle-verletzungen/
https://www.equiva.com/blog/beinschutz-fuer-das-pferd-gamaschen-bandagen-und-co.

*: Aktualisierung am 25.02.2021 über Amazon Product Advertising API. Daten und Preise können sich ggf. geändert haben. Über das Amazon.de Partnerprogramm verdienen wir Provisionen für qualifizierte Käufe.