Mittelfußbandagen

Der Mittelfuß (lateinisch Metatarsus) bezeichnet den Fußbereich zwischen den Zehen und der Fußwurzel. Die knöchernen Strukturen des Mittelfußes bilden die Mittelfußknochen (lateinisch Ossa metatarsalia). Der menschliche Fuß besitzt fünf dieser Mittelfußknochen, die jeweils aus Basis, Körper und Köpfchen bestehen. Außer den Knochen gehören Sehnen und Bänder zum Mittelfuß. Daneben befinden sich hier auch Ansatzpunkte für verschiedene Muskeln.

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Unser Fuß ist ein komplexes Gebilde, das enormen Belastungen ausgesetzt ist. Er trägt unser gesamtes Körpergewicht und ist unser wichtigstes Stützorgan. Die Mittelfußknochen bilden mit dem umliegenden Gewebe eine Art Gewölbe, wodurch unser Fuß beim Stehen und Laufen nicht mit seiner kompletten Fläche aufsetzt. Diese ausgeklügelte Konstruktion ermöglicht es, dass ein gesunder Fuß auch stärkere Stöße wie beispielsweise beim Joggen problemlos abfedern kann.

Belasten wir unsere Füße über längere Zeit unphysiologisch, wie beispielsweise durch langes Stehen, kann das Gewölbe des Mittelfußes die Belastung des Körpergewichtes nicht mehr so gut ausgleichen. Durch den Druck auf die Sohle schwindet der Abstand zwischen Fersenbein und Mittelfußknochen, da die umliegende Muskulatur dauerhaft angespannt ist. Dies erklärt, warum langes Stehen häufig zu Fehlstellungen im Fußbereich führt.

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Verletzungen am Mittelfuß und andere Beschwerden

Zu den typischen Problemen am Mittelfuß gehören:

  • Mittelfußbruch
  • Spreizfuß
  • Plattfuß
  • Hohlfuß
  • Morton Neuralgie
  • Arthrose
  • Entzündungen

Der Mittelfußbruch

Bei einem Mittelfußbruch können einer oder mehrere der fünf Knochen gebrochen sein. Je nach dem, welcher und wie viele Knochen betroffen sind, treten Schwellungen und Blutergüsse auf. Meist ist ein Mittelfußbruch mit starken Schmerzen (=Metatarsalgie) verbunden und der Betroffene kann nicht mehr auftreten. Ursachen für einen Mittelfußbruch sind vielfältig. Häufig treten sie bei Fußballern auf, aber auch andere Sportarten kommen als Verletzungsquelle in Betracht. Auch eine große Gewalteinwirkung auf den Fuß, wie zum Beispiel das Überrollen durch ein Auto, können zu einem Mittelfußbruch führen.
Eine weitere Ursache kann Osteoporose sein. Bei dieser Krankheit verlieren die Knochen der Betroffenen an Struktur und werden brüchig, was unter anderem auch zu einem Mittelfußbruch führen kann.

Eine Sonderform bildet der Ermüdungsbruch. Er entsteht durch eine übermäßige und lange sportliche Belastung, beispielsweise beim Joggen oder Wandern. Blutergüsse, Schwellungen und starke Schmerzen beim Stehen und Gehen können auf einen Ermüdungsbruch hindeuten.

Abhängig davon, wie schwer der Mittelfußbruch ist, erfolgt die Behandlung konservativ oder operativ.
Zur konservativen Behandlung bekommt der Betroffene einen Gipsverband angelegt. Dieser muss meist 6 Wochen getragen werden. Häufig kann schon nach den ersten 4 Wochen ein vorsichtiger Belastungsaufbau stattfinden.
Bei komplizierteren Verletzungen muss ein Mittelfußbruch operativ behandelt werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Knochen gesplittert sind oder ein Verrenkungsbruch vorliegt, bei dem auch mehrere Gelenke betroffen sind. In einem solchen Fall müssen Platten oder Verschraubungen in den Fuß eingebracht werden, damit die Frakturen in der richtigen Position ausheilen können.

Fehlstellungen des Mittelfußes

Da der Fuß eine so große Belastung auf einem Gewölbe trägt, verwundert es wenig, dass bei übermäßiger Beanspruchung oder falscher Belastung schnell eine Fehlstellung enstehen kann. Häufig liegt die Ursache für die folgenden Fehlstellungen in falschem Schuhwerk, wie beispielsweise High Heels.
Da Fußfehlstellungen in benachbarter Muskulatur und Gelenken oft zu Schmerzen oder Entzündungen führen, bedürfen sie in vielen Fällen einer Behandlung.

Beim Spreizfuß driften die Mittelfußknochen auseinander, wodurch ein Teil des Fußgewölbes verloren geht. Siehe hierzu Spreizfußbandagen.

Als Plattfuß bezeichnet man eine Fehlstellung, bei der das Längsgewölbe des Fußes nicht vorhanden ist. Der Fuß ist beim Auftreten komplett mit dem Untergrund in Kontakt. Eine Sonderform bildet hier der sogenannte Senkfuß. Bei dieser Fehlstellung liegt der Fuß nur beim Abrollen gänzlich auf der Bodenfläche auf.
Anders als andere Fehlstellungen kann ein Plattfuß in seltenen Fällen auch ein angeborenes Syndrom sein. Zur Behandlung empfehlen sich meist krankengymnastische Übungen zur Kräftigung der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur. Außerdem werden Einlagen und bei extremen Fällen orthopädisches Schuhwerk verordnet.

Der Hohlfuß bildet die Gegenseite zum Plattfuß. Bei dieser Fehlstellung bildet der Fuß ein zu großes Gewölbe. Die Mittelfußknochen weisen steiler nach oben als normal, wodurch die Sohle zwischen Ferse und vorderem Ballen überhaupt nicht auf der Kontaktfläche aufliegt.
Konservativ wird ein Hohlfuß ebenfalls mit Physiotherapie und Einlagen behandelt. Führt dies nicht zu einer Besserung, muss über eine operative Behandlung nachgedacht werden.

Metatarsalgie und Morton Neuralgie

Mit Metatarsalgie meint der Mediziner allgemein den Mittelfußschmerz, also zumeist Beschwerden am vorderen Fußballen. Eine Metatarsalgie ist für sich genommen keine eigenständige Erkrankung, sondern eher ein Symptom, dass bei allen Erkrankungen und Verletzungen des Mittelfußes auftritt.

Die Morton Neuralgie bildet eine Sonderform der Metatarsalgie. „Neuralgie“ bedeutet Nervenschmerzen, wovon bei der Morton Neuralgie der Mittelfußnerv betroffen ist. Ist dieser Nerv verdickt, kommt es zu akuten, stechenden und brennenden Schmerzen im Mittelfuß und in den Zehen. Auch Taubheitsgefühle und Kribbeln treten bei Betroffenen auf.
Am häufigsten ist eine solche Verdickung zwischen dem 3. und 4. Zeh zu finden. Als Ursache kommen ungünstige und übermäßige Belastungen, falsches Schuhwerk oder eine Spreizfußstellung in Betracht. Zur Behandlung einer Morton Neuralgie sollten diese ursächlichen Faktoren zunächst gefunden und behoben werden, was häufig schon eine Besserung nach sich zieht. Auch Kältetherapie oder medikamentöse Verfahren (wie beispielsweise Einspritzungen mit Cortison) kommen infrage.

Arthrose des Lisfranc-Gelenkes

Arthrose bezeichnet eine Gelenkerkrankung, bei der nach und nach die Knorpelschicht des Gelenkes zerstört wird. In der Folge kommt es zu einer Entzündung und Schwellung am betroffenen Gelenk. Auch können die Knochen, die durch das Gelenk miteinander verbunden sind, in Mitleidenschaft gezogen werden.

Im Bereich des Mittelfußes kann eine solche Arthrose an der Verbindungsstelle zwischen Fußwurzel und Mittelfußknochen auftreten, am sogenannten Lisfranc-Gelenk. Symptome einer solchen Gelenkdegeneration sind massive Schmerzen beim Gehen und Treppensteigen. Gelegentlich treten auch Schwellungen oder Überwärmungen auf.
In manchen Fällen geht einer Lisfranc-Arthrose eine Verletzung voraus, die dann ursächlich für den Knorpelschwund ist. Verletzungen an diesem Gelenk sind aber eher selten, oftmals kann für die Arthrose keine Ursache gefunden werden.

Die Behandlung erfolgt konservativ. In Ausnahmefällen bringt dies kein Erfolg und ein Eingriff ist nötig.

Entzündungen im Mittelfußbereich

Liegt eine der beschriebenen Fußfehlstellungen vor, kann die komplexe Konstruktion unseres Fußgewölbes nicht mehr optimal wirken. Die massive Last unseres Körpergewichtes verteilt sich nicht mehr wie physiologisch vorgesehen. Damit Stehen und Gehen trotzdem möglich ist, müssen andere Bereiche des Fußes wie Muskeln, Sehnen und Knochen stärker arbeiten, um die mangelnde Federung des Gewölbes auszugleichen. Daher kann es infolge von Fehlstellungen zu Entzündungen in nahezu allen Teilen des Mittelfußes kommen.
Auch durch akute Überbelastungen wie zum Beispiel ein sehr langer Fußmarsch kann bei einem Ungeübten zu einer Entzündung führen. Die häufigste Folge sind Sehnen- und Knochenentzündungen.

Wann ist eine Mittelfußbandage sinnvoll?

Eine Mittelfußandage kann den Fuß entlasten, indem sie das Fußgewölbe aktiv stützt. Dies schafft zum einen Erleichterung für überlastete Sehnen, Muskeln und Knochen. Zum anderen kann eine solche Stütze auch hilfreich sein, um die Korrektur von Fehlstellungen zu unterstützen, wie beispielsweise beim Plattfuß. Ein Vorteil der Bandage liegt hier in ihrer Universalität: Anders als eine Einlage passt eine Bandage in die meisten gängigen Schuhmodelle.

Auch nach einem Bruch oder einer Operation am Mittelfuß kann eine Bandage eingesetzt werden. Der Betroffene kann mit dem Belastungsaufbau beginnen, ohne allzu große Angst vor einer erneuten Verletzung haben zu müssen, wenn eine Bandage zusätzlich Sicherheit verleiht.

Je nach Art der Bandage kommt auch ein prophylaktischer Einsatz infrage. Menschen, die beispielsweise beruflich einer hohen Belastung ausgesetzt sind, weil sie den ganzen Tag Stehen oder sehr schwer heben müssen, können durch den gezielten Einsatz von Bandagen einer Fehlstellung oder Entzündung im Fußbereich vorbeugen. Spätestens, wenn die Füße am Ende eines Arbeitstages schmerzen, sollte man das als Warnzeichen erkennen.

Konkret ist der Einsatz einer Mittelfußbandage indiziert bei

  • Plattfuß und Senkfuß
  • Hohlfuß
  • Entzündungen
  • nach einem Mittelfußbruch
  • nach einer Operation
  • zur Schmerzlinderung

Welche Bandagen gibt es?

Mittlefußbandagen unterscheiden sich zunächst hinsichtlich der Stärke ihres Materiales. Sehr leichte Bandagen stützen eher etwas weniger und die Kompressionswirkung ist geringer. Festeres Material hingegen verleiht mehr Stabilität.

Bei einigen Bandagen ist im Bereich des Fußgewölbes ein kleines Kissen eingebracht. Dieses kann beispielsweise aus Gel oder Silikon bestehen und soll das Gewölbe nochmal zusätzlich stützten.

Einige Bandagen werden mit Klettverschlüssen fixiert, andere sind ähnlich wie ein verkürzter Strumpf einfach über den Fuß zu ziehen. Was man hier favorisiert, bleibt jedem selbst überlassen. Bandagen ohne Klettverschluss sind im Allgemeinen etwas dünner, was eventuell etwas weniger im Schuh stört. Bandagen mit Klettverschluss lassen sich dafür individueller an den Fuß anpassen.

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