Schmerzen in der Hand – Das Karpaltunnelsyndrom

Karpaltunnelsyndrom durch zu intensive Mausarbeit

Die Hand ist ein sehr komplexes Gebilde. Zahllose Knochen, Gelenke und Muskeln sind nötig, um sie zu bewegen. Sie sorgen für reibungslose Bewegung bei jeder Tätigkeit, die wir mit diesem filigranen Körperteil ausüben können. Dadurch ist die Hand unerlässlich im Beruf und auch in der Freizeit. Doch gerade in diesem Bereich des Körpers kann es durch die vielfältige und ständige Nutzung rasch zu einer Überbelastung kommen, die dann zu Schmerzen und eingeschränkter Bewegungsfähigkeit führen. Schmerzt die Hand, werden die alltäglichen Tätigkeiten plötzlich zur Herausforderung. Auf der unteren Seite des Unterarms liegt der sogenannte Karpaltunnel. Der Kanal hat die Form eines U, die von den Knochen der Handwurzeln gebildet wird. Hier befinden sich neun Sehnen, die beim Beugen der Hand eine wichtige Funktion spielen.

Zudem führt ein Nerv durch diesen Tunnel, Nervus Medianus genannt. Wenn eben dieser Nerv der Mittelhand im Handgelenkstunnel, dem Karpaltunnel, eingeklemmt wird, spricht man vom Karpaltunnelsyndrom, kurz KTS. Das Einklemmen entsteht, wenn das Gewebe anschwillt, was durch Entzündungen oder Überbelastung passiert. Dann spürt der Patient anfangs meistens in der Nacht oder bei erhöhter Belastung des Gelenks Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle. Der Daumen und die Hand werden über die Zeit immer mehr in ihrer Funktion eingeschränkt.

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Wie entstehen Probleme mit dem Karpaltunnel in der Hand?

Wird das Handgelenk häufig auf gleiche Weise be- bzw. überbelastet, kann das KTS auftreten. Oftmals ist auch Verschleiß ein Grund für die Schmerzen im Handgelenk. Es wird davon ausgegangen, dass manche Menschen schon bei ihrer Geburt unter einem zu engen Karpaltunnel leiden.

Eine anatomische Fehlbildung (Engstelle) ist dafür verantwortlich. Dies vererbt sich oftmals weiter, so dass eine familiäre Häufung vorkommen kann. Wer sich am Handgelenk verletzt oder mit Erkrankungen aus dem rheumatischen Bereich kämpft, hat ebenfalls ein größeres Risiko einer Verengung des Karpaltunnels.

Auch eine Sehnenscheidenentzündung drückt auf den Karpaltunnel, da die Sehnen in diesem zu finden sind. Ein Bezug zu hormonellen Veränderungen steht ebenfalls im Raum, da Frauen im Bereich der Wechseljahre öfter mit dem KTS zu kämpfen haben. Patienten, die an Diabetes mellitus leiden, zur Dialyse müssen oder übergewichtig sind, gehören ebenso zu den Gefährdeten.

Der Grund dafür sind Wassereinlagerungen, die den Karpaltunnel verengen. Es wurde zudem festgestellt, dass eine erhöhte Belastung des Handgelenks im Beruf eine große Rolle spielt, denn bei Menschen in körperlich anstrengenden Berufen tritt das Syndrom bis zu sieben Mal öfter auf. Computertätigkeit hat sich nicht als Risikofaktor herausgestellt, während das KTS bei Reinigungskräften bei der Hälfte der Berufsgruppe eine Rolle spielt.

Diagnose des Karpaltunnelsyndroms

Diagnose als Schlüssel zum Problem – so früh wie möglich zum Arzt
Wenn jemandem die Hände regelrecht einschlafen, liegt ein Karpaltunnelsyndrom nahe. Anfangs lassen sich die eingeschlafenen Hände noch durch Bewegung, Reiben oder kräftiges Schütteln beenden. Besonders nachts und beim Aufstehen merken Patienten dieses Symptom, aber auch tagsüber kann es auftreten. Beispiele dafür sind statische Haltungen, wie sie beim Fahren im Auto oder auf dem Rad vorkommen, beim Lesen einer Zeitung oder beim Telefonieren. Über die Zeit kann das vorrübergehende Taubheitsgefühl dauerhaft werden. Beim einem Neurochirurgen oder Neurologen wird für die Diagnose geprüft, wie leitfähig die Nerven sind. Dazu werden elektrische Impulse in den Arm gesendet. Die Handmuskeln reagieren nur bei gesunden Nerven. Zudem wird vorab eine ausführliche Anamnese der Krankengeschichte durchgeführt. Die Beweglichkeit von Fingern und Händen wird hierbei ebenfalls geprüft.

Was kann gegen die Beschwerden beim Karpaltunnelsyndrom unternommen werden?

Die Art und Stärke der Beschwerden sowie deren Dauer sind ausschlaggebend für die Art der Behandlung. Ist das Karpaltunnelsyndrom noch nicht so ausgeprägt, kann eine Operation oftmals vermieden werden, indem Bandagen und Schienen genutzt werden. Nachts werden in der Regel Schienen genutzt. Sie sorgen für eine Ruhigstellung der Hand und verhindern damit ein Abknicken des Handgelenks. Der Druck auf den Karpaltunnel wird somit verringert. Bandagen können tagsüber zudem dabei helfen, die Hand zu entlasten und trotzdem einen guten Bewegungsspielraum ermöglichen.

Eine Therapie mit Kortison ist sinnvoll, wenn das Syndrom durch eine Entzündung verursacht wird. Diese kann mittels Tabletten oder Spritze erfolgen.
Eine Operation wird dann in Betracht gezogen, wenn die konservativen Behandlungsmethoden nach einem Monat keine Besserung zeigen. Manche Patienten leiden bereits unter starken Schmerzen in der Nacht oder werden das Taubheitsgefühl nicht mehr los. Stellt sich bei der Elektroneurografie (ENG) heraus, dass der Nerv die Impulse nur noch sehr langsam passieren lässt, ist eine Operation ebenfalls eine gute Wahl. Im Anfangsstadium des KTS oder nach einer OP ist es zudem ratsam, Gymnastik für die Finger zu machen. Ein Holz- oder Noppenball leistet ebenso gut Dienste, um die Beweglichkeit der Hand zu trainieren.

Der Sinn einer Bandage gegen das KTS

Wenn der Unterarm im Bereich des Handgelenks ruhig gestellt werden muss, bringt eine Bandage bereits eine hilfreiche Entlastung. Denn bei einer Überbelastung des Handgelenks braucht es etwas, das eine stützende Funktion ausübt, um die Belastung zu minimieren. Eine Bandage gegen das Karpaltunnelsyndrom unterstützt den wichtigen Heilungsprozess und kann unter Umständen verhindern, dass eine ungewollte Operation nötig wird. Im Rahmen einer solchen OP erfolgt eine Durchtrennung des Karpalbandes, das dort verläuft, wo die Handwurzel gebeugt werden kann.

Doch Operationen sind nie ohne ein gewisses Risiko und sollten daher erst in Betracht gezogen werden, wenn konservative Methoden wie eine Karpaltunnelbandage ausgeschöpft wurden. Sinn einer solchen Bandage gegen das Karpaltunnelsyndrom ist es, eine Dekompression der verengten Nervenbahn zu erreichen. Der Druck muss vom schmerzenden Bereich genommen werden. Die Durchblutung steigert sich beim Tragen einer Karpaltunnelbandage und entstandene Schwellungen werden dadurch ebenfalls reduziert.

Die Bandage übernimmt eine Stützfunktion und entlastet so die Stelle, durch die der Schmerz ausgelöst wird. Dabei wird die Bewegungsfreiheit nur minimal eingeschränkt. Die betroffene Stelle in der Hand wird ruhiggestellt. Die Bandage muss allerdings perfekt passen. Sie sorgt dafür, dass die Hand in einer neutralen Position bleibt, ermöglicht aber zeitgleich, Arbeiten ohne wirkliche Einschränkung ausführen zu können. Eine zu große Belastung auch mit einer Bandage für den Karpaltunnel sollte trotzdem unterlassen werden. Die Bandage mit ihrer Stützfunktion sorgt dafür, dass die Hand die nötige Ruhe bekommt, um die Schwellung abklingen zu lassen, die den Karpaltunnel verengt.

Welche Bandagen helfen beim Karpaltunnelsyndrom?

Bandagen, die gegen die Symptome des Karpaltunnelsyndroms helfen, sind oftmals Handgelenksbandagen, die viele Bereiche dieses Gelenks unterstützen.
Karpaltunnelbandagen sorgen dafür, dass der schmerzende Bereich, in dem die Verengung sitzt, stillgelegt wird. Streben auf der unteren Seite der Bandage sorgen für sicheren Halt des Unterarms, der beim KTS betroffen ist.

Das Material spielt bei der Bandage eine große Rolle, denn es beeinflusst auch, wie stabil die Karpaltunnelbandage überhaupt ist. Dekompressionsbandagen, die bei Problemen aufgrund des KTS helfen, sind oftmals aus elastischem Stoff wie Neopren, welches z.B. auch in Taucheranzügen Verwendung findet. Dieser Stoff hat auch die Eigenschaft, dass er in der Lage ist, Wärme zu speichern.
Einfache Bandagen verwenden Gestricke. Sie sind atmungsaktiv und wirken so Schweißbildung entgegen. Der Vorteil ist, dass sie einfach und problemlos über den Arm gezogen werden können.

Bandagen-Arten gegen das Karpaltunnelsyndrom

Es gibt spezielle Sport-Bandagen, die beim Sport eingesetzt werden können. Allerdings sollte man bei Beschwerden mit dem Karpaltunnel mit hohen Belastungen ohnehin besser aussetzen, bis Besserung eintritt.
Beim Karpaltunnelsyndrom treten Schmerzen oftmals nachts auf. Darum werden häufig Nachtlagerungsschienen verschrieben. Diese fixieren das Gelenk in seiner Position, verhindern das ungewollte Abknicken während des Schlafes und machen so oft einen gesunden Nachtschlaf für manche Patienten wieder denkbar.

Eine Schiene bzw. Bandage hilft dann am besten, wenn sie anatomisch geformt ist. In der Regel verläuft die Karpaltunnelbandage über die gesamte Handinnen- und Außenfläche bis zur halben Höhe des Unterarms. Die meisten Stützbandagen verfügen über deshalb über breitere Klettverschlüsse. Diese verhindern ein Verrutschen der Bandage, die nur bei gutem Sitz effektiv helfen kann. Im Gegensatz zum weitverbreiteten Eindruck sind diese Klettverschlüsse nicht dazu gedacht, die richtige Größe der Bandage einzustellen. Sie dienen nur zur Regulierung der Weite eines Modells. Die korrekte Größe wird durch das Maß des Handgelenkumfangs ermittelt. Es gibt Modelle für jede Handgröße, sogar spezielle Angebote für Kinder.

KTS-Bandagen gibt es für leichte, mittelschwere oder schwere Beschwerden. Die meisten Schienen werden in dezenten Farben von schwarz über beige bis weiß angeboten. So findet sich für jeden Patienten die richtige Bandage. Finger und Daumen werden bei einer Stützschiene freigelassen, damit die Beweglichkeit auch weiterhin gegeben ist.

Die wichtigsten Kriterien für gute KTS-Bandagen

  • Perfekte Passform für ideale Unterstützung des schmerzenden Bereichs
  • Atmungsaktives Material gegen Schweiß- und Bakterienbildung
  • Schonung der Haut durch Nutzung von antibakteriellem Material
  • Perfekte Stabilisierung zur individuellen Entlastung
  • Verschiedene Bandagen für die linke und die rechte Hand
  • Waschbar
  • Leicht anzulegen, ohne Hilfe einer weiteren Person
  • Dekompression durch stabiles Material
  • Guter Halt
  • Regulierung von Feuchtigkeit
  • Stützende Elemente für die ultimative Stützfunktion
  • rutschfest
  • angepasste Größe
  • leichtes Gewicht gegen zusätzliche Belastung