Hundebandagen – eine Stütze für den besten Freund des Menschen

Bandagen können die optimale Unterstützung für Extremitäten bei besonderer Belastung oder auch Verletzungen sein. Die hilfreiche Wirkung einer Bandage ist natürlich nicht nur für den Menschen gedacht, sondern auch für seinen besten Freund, den Hund! Vor allem, wenn es um den Hundesport geht, oder nach Verletzungen, können Hundebandagen eine positive Wirkung an verschiedenen anatomischen Bereichen erzielen. Doch auch zur Vorbeugung von gewissen Leiden lassen sich Hundebandagen optimal verwenden. Die wichtigsten Körperbereiche, an denen eine Hundebandage Anwendung findet, sind vor allem der Ellbogen, das Knie oder die Läufe des Hundes im Allgemeinen.

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Die Läufe, also Beine des Hundes sind, je nach Rasse und Zucht, mehr oder weniger empfindlich und anfällig für Verletzungen. Dabei spielen vor allem Faktoren wie die Größe des Hundes, sein Gewicht und die tägliche Belastung eine große Rolle. Doch auch Vererbung kann ein wichtiger Faktor sein, der die Verwendung von Bandagen notwendig macht. Ebenso können sowohl zu viel Bewegung als auch Bewegungsmangel Leiden hervorrufen, die durch Bandagen vermieden oder gemildert werden können.

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Kriterien für gute Hundebandagen

Hundbandage
Bildquelle: BetterPhoto / Shutterstock.com

Jede Hundebandage sollte an den individuellen Zustand des Hundes angepasst werden. Allerdings gibt es Kriterien, die eine gute Hundebandage mit sich bringen muss:

  • Stabilität: Die Hundebandage muss den Belastungen standhalten, die sie erwarten sei es während des aktiven Hundesports oder zur Stütze bei Verletzungen. Ist das Material selbst Instabil, oder funktionieren die Öffnungs- und Schließungsmechanismen nicht ordentlich, so stellt das eher ein Risiko für weitere Verletzungen dar, als eine Hilfe für den Hund.
  • Die richtige Länge und Breite: Damit sich keine starken Falten oder Knoten bilden, braucht die Bandage die richtige Länge und die richtige Breite. Dabei kommt es ebenso darauf an, welche Stelle des Hundes bandagiert werden soll.
  • Passform: Die Hundebandage sollte die richtige Passform haben, um sich optimal an- und ablegen zu lassen sowie den Halt zu gewährleisten, den sie verspricht. Dabei sollte vor allem darauf geachtet werden, dass sie einerseits nicht zu groß ist, um nicht zu verrutschen. Andererseits darf sie auch nicht zu klein sein, da die gewählte Körperstelle sonst zusätzlich belastet werden könnte.
  • Das richtige Material: Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Material seinen Zweck erfüllt. Soll es eher elastisch sein und Bewegungsfreiheit bieten, oder soll es eher stützen? Sind vielleicht beide Faktoren notwendig, um der Situation des Hundes gerecht zu werden? Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Material stabil und vernünftig waschbar ist, falls es sich um eine wieder verwendbare Bandage handelt. Handelt es sich um Bandagen zur einmaligen Verwendung, so ist der Punkt der Waschbarkeit natürlich nicht zwingend notwendig. Alles in allem gilt auch hier: Das Material muss immer an den Hund angepasst werden.

Probleme mit Hundeextremitäten

Extremitäten von Hunden sind zwar im Normalfall belastbar und ausdauernd, doch gibt es natürlich auch hier bestimmte Muster in Verhalten und Zucht, die die ein oder andere Schwäche offenbaren können. Dabei gibt es vor allem drei Leiden, die besonders hervorstechen:

Liegeschwielen sind haarlose Stellen am Körper des Hundes, die teilweise mit massiv verdickter Haut einhergehen. Im Normalfall befinden sich diese an Stellen wie dem Ellbogen oder Sprunggelenken. Grundsätzlich handelt es sich bei Liegeschwielen zwar um eine Schutzfunktion des Körpers des Hundes, doch können diese unter Umständen sehr unangenehm, bis gefährlich für den Hund werden. Liegeschwielen entstehen dann, wenn der Hund zum Beispiel viel auf für ihn ungünstigen Flächen liegt, oder die Auswahl seiner Liegeposition durch z. B. Verletzungen oder Krankheit nicht variieren kann. Damit durch die erhöhte Druckbelastung beim ständigen Liegen in einer Position oder auf ungünstigen Bodenflächen keine Schäden entstehen, bildet sich zum Schutz der Körperstellen Hornhaut.

Grundsätzlich ist diese nicht schädlich, doch kann es unter gewissen Umständen werden. Durch die starke Hornhautbildung und Austrocknung der betroffenen Hautstellen, entstehen in diesen mit der Zeit kleine Risse und Wunden. Durch in diese eindringende Bakterien oder Hefepilze, können die Wunden beginnen sich zu entzünden und zu bluten. Mehrere kleine Infektionen können die Folge sein sowie sogenannte Hygrome. Das sind Zysten, die sich ebenso mit den entsprechenden Bakterien infizieren und dadurch entzünden können. Dadurch bilden sich für den Hund schmerzhafte Abszesse, die im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung führen können. Von Liegeschwielen sind hauptsächlich die Gelenke des Hundes betroffen. Vor allem bei kleinen Hunden mit kurzen Läufen kann allerdings auch die Brust betroffen werden.

Die sogenannte Patellaluxation, ist ein Problem, das vorwiegend Junghunde betrifft, was unter Umständen allerdings auch ältere Hunde betreffen kann. Hierbei handelt es sich um eine Verlagerung der Kniescheibe, die den Hund in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt und zu den häufigsten Gründen von Lahmheit gezählt wird. Liegt eine Patellaluxation vor, lässt dies sich vor allem an der Gangart des Hundes erkennen. Dieser wird das betroffene Bein meist ganz von selbst komplett entlasten, da jedes Auftreten für ihn sehr schmerzhaft sein kann. Ist die Kniescheibe nämlich aus der Führungsrinne gesprungen und liegt außerhalb des Gelenks, kann die Gelenkkapsel reißen und starke Schmerzen verursachen.

Diese Problematik entsteht vor allem bei kleinen Hunderassen, vorwiegend im ersten Lebensjahr, wobei die Kniescheibe hier eher nach außen entspringt. Bei größeren Hunden entspringt sie eher nach innen, auch wenn dies seltener vorkommt. Neben gewöhnlicher Überbelastung spielen vor allem erbliche Faktoren eine erhebliche Rolle beim Auftreten einer Patellalluxation. Bestimmte Zuchtvarianten weisen Fehlstellungen der Gelenke auf sowie Haltungsstörungen beim Hund selbst, die auch bei normaler Belastung zu diesem Leiden führen können. Vor allem die Miniaturisierung von Hunden fördert das Problem massiv.

Der typische Kreuzbandriss betrifft ebenso nicht nur Menschen, sondern auch Hunde. Ein Kreuzbandriss kann auf zwei verschiedene Arten entstehen und fortschreiten. Die häufigere Variante entsteht meist durch einen Unfall oder eine andere plötzliche, starke Überbelastung des Hundes. Diese Form äußert sich durch eine plötzliche, sehr ausgeprägte Lahmheit, verbunden mit Schmerzen und einer häufig offensichtlichen Schonhaltung des Hundes. Bei der anderen Form handelt es sich um kleine, meist unauffällige Risse von Fasern, die nur eine leichte Lahmheit über wenige Tage hinweg verursachen und dementsprechend nicht selten von selbst wieder verschwinden.

Wann macht eine Hundebandage Sinn?

Die Hundebandage kann in verschiedenen Situationen Sinn machen. Hierbei gilt es in zwei Kategorien zu unterteilen: Prophylaxe und Therapie.

Bandagen können sich unter anderem hervorragend zur Prophylaxe von Liegeschwielen eignen, da die betroffenen Stellen des Hundes vor einer übermäßigen Druckbelastung zusätzlich geschützt werden. Der Körper des Hundes muss nun also nicht mehr selbst dafür sorgen, dass ein Schutz durch Hornhaut entstehen muss. Ist man also Halter eines Hundes, der anfällig für Liegeschwielen ist, so kann es, neben anderen Vorsorgemethoden, sinnvoll sein, Hundebandagen zu verwenden. Eine weitere Form der Anwendung in der Verhütung von Leiden ist die Hundebandage beim Sport. Vor allem beim sogenannten „Agility Training“, bei dem die Gelenke des Hundes zwar gestärkt, doch kurzzeitig auch stark belastet werden können, ist die Anwendung einer Hundebandage sinnvoll. Durch sie erhält der Hund eine Stütze, die ihm Stabilität während des Sports gibt.

Doch auch zur unterstützenden Therapie gewisser Leiden eignen sich Hundebandagen ideal. Vor allem bei Verletzungen, die die Gehfähigkeit des Hundes beeinträchtigen, können sie zur Stabilisation beitragen und Schmerzen lindern. Auch bei bereits aufgetretenen Liegeschwielen, können Bandagen in Verbindung mit entsprechenden Verbänden genutzt werden, um die bereits betroffene Stelle massiv zu entlasten und weitere Schäden zu verhindern. Bei medizinischer Verwendung der Bandagen sollte allerdings immer darauf geachtet werden, dass diese nicht ohne Wissen und Zustimmung des Tierarztes geschieht. Um die optimale Wirkung zu erzielen, müssen Hundebandagen an das Leiden des Hundes angepasst und dementsprechend angewandt werden.

Bandagen-Modelle für Hunde

Hundebandagen gibt es aus vielen verschiedenen Materialien, die sich vielseitig verwenden lassen. Von einfachen Tapes, die sich um die entsprechende Extremität des Hundes wickeln lassen, bis hin zu gepolsterten Rückenbandagen ist alles vorhanden. Bei der Auswahl muss also auf die speziellen Bedürfnisse des Hundes selbst geachtet werden.

Bei sportlichen Zwecken eignen sich vor allem einfache Bandagen aus Tape-Material, die sich um die gewünschten Stellen des Hundes wickeln lassen, um diese während der stärkeren Belastung zu unterstützen. Dies kommt allerdings nur infrage, wenn es sich um die Extremitäten des Hundes handelt. Sollen zum Beispiel die Hüfte, der Rücken oder der Brustbereich gestützt werden, so ist zum Beispiel eine Neoprenbandage mit Klettverschluss eine gute Lösung, die den Hund nicht zu sehr in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt, ihn aber in seiner sportlichen Tätigkeit eine zusätzliche Stütze gibt. Vor allem bewegliche Bandagen sind hier also sinnvoll.

Hundebandagen-Modelle, die eher zu gesundheitlichen Zwecken geeignet sind, sind häufig weniger flexibel, bieten aber größeren Schutz. Hierzu zählen zum Beispiel Bandagen aus Polyesterfleece mit Stützen im Inneren. Das Material besitzt einerseits die Flexibilität, die nötig ist, um den Hund nicht zu stark einzuschränken, doch ist durch die Stütze im Inneren, die meist aus Plastik oder auch metallischen Materialien besteht, vor allem zur Stabilisierung der betroffenen Stelle geeignet. Auch diese Form der Hundebandage lässt sich meist mit einem Klettverschluss öffnen und schließen. Des Weiteren gibt es speziell für die medizinische Anwendung gedachte, selbsthaftende Hundebandagen, die mit einem schwammähnlichen Material ausgestattet sind, das in der Lage ist, Flüssigkeit aufzunehmen. Dies ist vor allem bei nässenden Wunden sinnvoll, wie bei fortgeschrittenen Liegeschwielen.

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