Wer Fitness betriebt, möchte seinem Körper etwas Gutes tun. Deshalb ist es wichtig, bei sportlicher Betätigung sowohl seine Wirbelsäule samt Bandscheiben als auch die Rückenmuskulatur zu schützen. Der Rücken ist die Hinterseite des Rumpfes und er wird zentral von der Wirbelsäule gestützt. Diese besteht aus 24 freien Wirbel und 23 Bandscheiben. Links und rechts von der Wirbelsäule verlaufen etliche Nervenbahnen und in der Wirbelsäule verläuft das Rückenmark. Auch viele Muskeln, Sehnen und Bänder sind am Aufbau des Rückens beteiligt. Dabei unterscheidet man zwischen der tiefen Muskulatur oder Kernmuskulatur und der oberflächlichen Muskulatur.

Diese Muskulatur macht es möglich, sich zu drehen, zu bücken, zu strecken und noch viele andere Bewegungen auszuführen. Das Ziehen von schweren Gegenständen und auch Ruderbewegungen sind nur dank der Muskulatur des Rückens möglich. Vor allem Heben und Tragen wären ohne einen starken Rücken kaum oder nur schwer möglich. Das ist auch der Grund, warum sich so viele Kraftsportler mit leichten Rückenbandagen schützen. Auch ein Fitnessgurt kann helfen, eine aufrechtere Körperhaltung einzunehmen und gleichzeitig die Rückenmuskulatur zu wärmen und zu stimulieren. Ein gewisses Maß an Stabilisierung ist ebenfalls dabei.

Doch nicht nur im Sport- und Fitnessbereich sind leichte Rückenbandagen sinnvoll, auch bei regelmäßiger körperlich anstrengender Arbeit kann man seinen Rücken samt aller Strukturen unterstützen und schützen, indem man eine Rückenbandage trägt.

Probleme mit dem Rücken

Der Rücken gehört längst zur Problemzone Nummer Eins in der Bevölkerung. Neben degenerativen Erkrankungen und Verschleißerscheinungen sind es vor allem Muskelbeschwerden, die immer wieder Probleme verursachen. Krämpfe, Muskelkater, Blockaden, Verspannungen oder ein Hexenschuss können einen mitunter komplett immobilisieren. Wer immer wieder Probleme mit verspannten Rückenmuskeln hat, sollte erst recht auf präventive Maßnahmen wie leichte Rückenbandagen oder Fitnessgurte setzen. Nicht nur der Stütz- und Massageeffekt sorgen hier für entspannte Muskeln, sondern auch die Wärme.

Die Ursachen für schmerzende Rückenmuskeln können zum einen Überbelastung sein und zum anderen muskuläre Grunderkrankungen wie Weichteilrheuma oder Muskeldystrophien. Doch auch Fehlstellungen im Stütz- und Bewegungsapparat können Schmerzen auslösen. Durch eine falsche Haltung nehmen bestimmte Muskelgruppen Ausgleichs- oder Schonhaltungen ein, was diese auf Dauer überstrapaziert. Es kommt zum Krampf und zur Blockade. Das kann Nervenbahnen blockieren oder schmerzhaft einengen.

Überdies können auch Bandscheibenschäden wie Vorwölbungen (Protrusionen) oder Vorfälle (Prolaps) zu immer wiederkehrenden Rückenproblemen führen. Die Bandscheiben sind weiche Scheiben aus einem äußeren Faserring aus Bindegewebe mit einem festen gallertartigen Kern. Sie puffern die Wirbelkörper gegeneinander ab und schützen diese. Doch Bandscheiben können sich durch immer wieder vorkommende Fehlhaltungen, durch zu eintönige Alltags-, Haltungs- und Bewegungsabläufe und auch durch Überbelastung aus ihrer Position herauswölben in Richtung Nervenkanal. Dort sorgen sie für eine spinale Enge, die der Körper direkt mit Schmerz signalisiert. Bei einem Vorfall ist die Bandscheibe aufgebrochen und defekt, sie quillt zwischen den Wirbeln heraus und drückt ebenfalls auf Nervenbahnen.

Erkrankungen wie Osteoporose, welche auch als Knochenschwund bekannt ist, Gicht und Arthrose können die Wirbelsäule betreffen. Insgesamt gibt es viele mögliche Ursachen für Rückenprobleme, seien sie nun muskulär, neurologisch oder ossal (die Knochen betreffend). Sport und Fitness sind auch deswegen wichtig, um den Rücken möglichst lange fit und gesund zu halten. Der passende Fitnessgurt oder eine leichte Rückenbandage können bei leichten Rückenproblemen helfen und sie wirken unterstützend beim regelmäßigen Training.

Wann macht ein Fitnessgurt / leichte Rückenbandage Sinn?

Bei leichten Rückenproblemen, bei körperlich anstrengender Arbeit und auch als präventive Maßnahme für Kraft- und Extremsportler sind Gurte und Bandagen eine ideale Lösung.

Wer zum Beispiel immer wieder unter Verspannungen der Rückenmuskulatur leidet, kann mit einer leichten Rückenbandage seine Muskeln stimulieren, die Wirbelsäule entlasten und gleichzeitig seine Haltung korrigieren. Denn durch das Tragen einer leichten Bandage oder eines Geradehalters wird man automatisch an eine korrekte und rückenfreundliche Haltung erinnert.

Wer Krafttraining absolviert und immer wieder sehr schwere Gewichte hebt und stemmt, sollte seinen Rücken unbedingt mit einem Fitnessgurt oder einer leichten Rückenbandage unterstützen. Denn auch wenn die Rückenmuskulatur hierbei trainiert wird und bei den meisten Athleten auch sehr stark ausgeprägt ist, ist das hohe Gewicht für die Bandscheiben und Wirbel trotzdem eine starke Belastung. Damit es nicht zu Verletzungen kommt und man optimale Trainingsergebnisse erzielt, empfiehlt sich der Fitnessgurt oder eine Rückenbandage. Die wärmenden Effekte sorgen für eine gute Durchblutung, eine bessere Sauerstoffversorgung der betroffenen Areale und eine lockere und entspannte Muskulatur.

Bei Bandscheibenproblemen wie einer Vorwölbung wird nicht immer zwingend operativ therapiert. Regelmäßiger Rückensport, eine korrekte Haltung und Lebensweise unterstützen die Genesung und den Erhalt der Rückenstruktur und Muskulatur. Hier kann eine leichte Bandage helfen, den Rücken zu entlasten und unterstützen. So kann man die Fitnessgurte oder die leichten Bandagen auch für die Arbeit nutzen und seinen Körper so gesund halten.

Fitnessbandagen / leichte Rückenbandage Modelle

Fitnessgürtel

Elastische Fitnessgurte sind etwas breiter als die Gewichthebergürtel. Bildquelle: staras / Shutterstock.com

Fitnessgürtel oder Gurte bezeichnen breite Bandagen, die wie ein Gürtel um den Lendenbereich gelegt werden. Mit speziellen Schlaufen aus zugfestem und elastischem Material und Klettverschlüssen können diese verstellt werden. So sind sie mal enger und mal weiter, immer je nach Bedarf. Elastische Materialien und speziell gepolsterte Bereiche stützen die Rückenmuskulatur sanft ab und entlasten diese. Einige Modelle verfügen über integriertes Netzgewebe für eine bessere Atmungsaktivität. Andere Varianten verzichten ganz bewusst darauf. Sie zielen auf einen Wärmeeffekt am Bauch ab, welcher zusätzlich die Fettverbrennung ankurbeln soll.

Gewichthebergürtel

Gewichthebergürtel fürs Krafttraining. Bildquelle: Stock image / Shutterstock.com

Fitnessgürtel oder auch Gewichthebergürtel genannt, die speziell fürs Krafttraining konstruiert sind, sind wesentlich schlanker. Sie stützen gezielt den Lenden- und Sakralbereich. Dieser leidet vor allem beim schweren Heben und sollte ab einem bestimmten Leistungsniveau auf jeden Fall genutzt werden. Das schützt Wirbel und Bandscheiben beim Aufbau einer massiven Rückenmuskulatur. Die Gürtel sind breiter, nicht elastisch und verfügen über mehr Polsterung und Bezug. Starke Materialien unterstützen so bei starken Belastungen. Auch bei körperlich anstrengender Arbeit kann so ein Fitnessgürtel sinnvoll sein.

Eine leichte Rückenbandage ist wesentlich fester aufgebaut. Oft wird Neopren in Kombination mit Netzstoffen und weiteren elastischeren Materialien genutzt, um eine flach anliegende Bandage für den unteren Rücken zu kreieren. Auch sie werden mit Gurten und Klettverschlüssen eingestellt. Sie helfen bei leichten Muskel- oder Bandscheibenproblemen. Darüber hinaus stützen sie den Rücken, entlasten und helfen Schmerzen zu lindern.

Geradehalter werden für den Oberkörper genutzt. Es sind Gurtsysteme aus elastischen Materialien. Sie erinnern durch den Zug der Gurte an eine aufrechte und korrekte Haltung und beugen so Schmerzen und Fehlhaltungen vor. Sie werden über die Schultern und vorne unter der Brust entlang getragen. Der Kompressionseffekt des Gewebes stimuliert und trägt zu einer schnelleren Regeneration bei Muskelkater oder anderen leichten entzündlichen Problemen bei.

Kriterien für gute Fitnessgurte und leichte Rückenbandagen

  • angenehmer und leichter Stützeffekt für optimale Entlastung
  • Wärmeeffekt für lockere Muskeln
  • atmungsaktive Materialien falls gewünscht
  • softe Bezüge und flache Nähte für Hautschonung beim Sport
  • der Arbeit/Tätigkeit angepasster Stützeffekt
  • feste Verschlüsse für optimalen Halt
  • Anti-Rutsch-Effekt für perfekten Sitz

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