Bandagenfreund.de https://www.bandagenfreund.de Die besten Bandagen Mon, 25 May 2020 07:01:49 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.4.2 Hundebandagen – eine Stütze für den besten Freund des Menschen https://www.bandagenfreund.de/hundebandagen/ Sat, 09 May 2020 19:58:07 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?p=932 Bandagen können die optimale Unterstützung für Extremitäten bei besonderer Belastung oder auch Verletzungen sein. Die hilfreiche Wirkung einer Bandage ist natürlich nicht nur für den Menschen gedacht, sondern auch für seinen besten Freund, den Hund! Vor allem, wenn es um den Hundesport geht, oder nach Verletzungen, können Hundebandagen eine positive Wirkung an verschiedenen anatomischen Bereichen …

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Bandagen können die optimale Unterstützung für Extremitäten bei besonderer Belastung oder auch Verletzungen sein. Die hilfreiche Wirkung einer Bandage ist natürlich nicht nur für den Menschen gedacht, sondern auch für seinen besten Freund, den Hund! Vor allem, wenn es um den Hundesport geht, oder nach Verletzungen, können Hundebandagen eine positive Wirkung an verschiedenen anatomischen Bereichen erzielen. Doch auch zur Vorbeugung von gewissen Leiden lassen sich Hundebandagen optimal verwenden. Die wichtigsten Körperbereiche, an denen eine Hundebandage Anwendung findet, sind vor allem der Ellbogen, das Knie oder die Läufe des Hundes im Allgemeinen.

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Die Läufe, also Beine des Hundes sind, je nach Rasse und Zucht, mehr oder weniger empfindlich und anfällig für Verletzungen. Dabei spielen vor allem Faktoren wie die Größe des Hundes, sein Gewicht und die tägliche Belastung eine große Rolle. Doch auch Vererbung kann ein wichtiger Faktor sein, der die Verwendung von Bandagen notwendig macht. Ebenso können sowohl zu viel Bewegung als auch Bewegungsmangel Leiden hervorrufen, die durch Bandagen vermieden oder gemildert werden können.

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Kriterien für gute Hundebandagen

Hundbandage
Bildquelle: BetterPhoto / Shutterstock.com

Jede Hundebandage sollte an den individuellen Zustand des Hundes angepasst werden. Allerdings gibt es Kriterien, die eine gute Hundebandage mit sich bringen muss:

  • Stabilität: Die Hundebandage muss den Belastungen standhalten, die sie erwarten sei es während des aktiven Hundesports oder zur Stütze bei Verletzungen. Ist das Material selbst Instabil, oder funktionieren die Öffnungs- und Schließungsmechanismen nicht ordentlich, so stellt das eher ein Risiko für weitere Verletzungen dar, als eine Hilfe für den Hund.
  • Die richtige Länge und Breite: Damit sich keine starken Falten oder Knoten bilden, braucht die Bandage die richtige Länge und die richtige Breite. Dabei kommt es ebenso darauf an, welche Stelle des Hundes bandagiert werden soll.
  • Passform: Die Hundebandage sollte die richtige Passform haben, um sich optimal an- und ablegen zu lassen sowie den Halt zu gewährleisten, den sie verspricht. Dabei sollte vor allem darauf geachtet werden, dass sie einerseits nicht zu groß ist, um nicht zu verrutschen. Andererseits darf sie auch nicht zu klein sein, da die gewählte Körperstelle sonst zusätzlich belastet werden könnte.
  • Das richtige Material: Grundsätzlich sollte darauf geachtet werden, dass das Material seinen Zweck erfüllt. Soll es eher elastisch sein und Bewegungsfreiheit bieten, oder soll es eher stützen? Sind vielleicht beide Faktoren notwendig, um der Situation des Hundes gerecht zu werden? Es sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Material stabil und vernünftig waschbar ist, falls es sich um eine wieder verwendbare Bandage handelt. Handelt es sich um Bandagen zur einmaligen Verwendung, so ist der Punkt der Waschbarkeit natürlich nicht zwingend notwendig. Alles in allem gilt auch hier: Das Material muss immer an den Hund angepasst werden.

Probleme mit Hundeextremitäten

Extremitäten von Hunden sind zwar im Normalfall belastbar und ausdauernd, doch gibt es natürlich auch hier bestimmte Muster in Verhalten und Zucht, die die ein oder andere Schwäche offenbaren können. Dabei gibt es vor allem drei Leiden, die besonders hervorstechen:

Liegeschwielen sind haarlose Stellen am Körper des Hundes, die teilweise mit massiv verdickter Haut einhergehen. Im Normalfall befinden sich diese an Stellen wie dem Ellbogen oder Sprunggelenken. Grundsätzlich handelt es sich bei Liegeschwielen zwar um eine Schutzfunktion des Körpers des Hundes, doch können diese unter Umständen sehr unangenehm, bis gefährlich für den Hund werden. Liegeschwielen entstehen dann, wenn der Hund zum Beispiel viel auf für ihn ungünstigen Flächen liegt, oder die Auswahl seiner Liegeposition durch z. B. Verletzungen oder Krankheit nicht variieren kann. Damit durch die erhöhte Druckbelastung beim ständigen Liegen in einer Position oder auf ungünstigen Bodenflächen keine Schäden entstehen, bildet sich zum Schutz der Körperstellen Hornhaut.

Grundsätzlich ist diese nicht schädlich, doch kann es unter gewissen Umständen werden. Durch die starke Hornhautbildung und Austrocknung der betroffenen Hautstellen, entstehen in diesen mit der Zeit kleine Risse und Wunden. Durch in diese eindringende Bakterien oder Hefepilze, können die Wunden beginnen sich zu entzünden und zu bluten. Mehrere kleine Infektionen können die Folge sein sowie sogenannte Hygrome. Das sind Zysten, die sich ebenso mit den entsprechenden Bakterien infizieren und dadurch entzünden können. Dadurch bilden sich für den Hund schmerzhafte Abszesse, die im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung führen können. Von Liegeschwielen sind hauptsächlich die Gelenke des Hundes betroffen. Vor allem bei kleinen Hunden mit kurzen Läufen kann allerdings auch die Brust betroffen werden.

Die sogenannte Patellaluxation, ist ein Problem, das vorwiegend Junghunde betrifft, was unter Umständen allerdings auch ältere Hunde betreffen kann. Hierbei handelt es sich um eine Verlagerung der Kniescheibe, die den Hund in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt und zu den häufigsten Gründen von Lahmheit gezählt wird. Liegt eine Patellaluxation vor, lässt dies sich vor allem an der Gangart des Hundes erkennen. Dieser wird das betroffene Bein meist ganz von selbst komplett entlasten, da jedes Auftreten für ihn sehr schmerzhaft sein kann. Ist die Kniescheibe nämlich aus der Führungsrinne gesprungen und liegt außerhalb des Gelenks, kann die Gelenkkapsel reißen und starke Schmerzen verursachen.

Diese Problematik entsteht vor allem bei kleinen Hunderassen, vorwiegend im ersten Lebensjahr, wobei die Kniescheibe hier eher nach außen entspringt. Bei größeren Hunden entspringt sie eher nach innen, auch wenn dies seltener vorkommt. Neben gewöhnlicher Überbelastung spielen vor allem erbliche Faktoren eine erhebliche Rolle beim Auftreten einer Patellalluxation. Bestimmte Zuchtvarianten weisen Fehlstellungen der Gelenke auf sowie Haltungsstörungen beim Hund selbst, die auch bei normaler Belastung zu diesem Leiden führen können. Vor allem die Miniaturisierung von Hunden fördert das Problem massiv.

Der typische Kreuzbandriss betrifft ebenso nicht nur Menschen, sondern auch Hunde. Ein Kreuzbandriss kann auf zwei verschiedene Arten entstehen und fortschreiten. Die häufigere Variante entsteht meist durch einen Unfall oder eine andere plötzliche, starke Überbelastung des Hundes. Diese Form äußert sich durch eine plötzliche, sehr ausgeprägte Lahmheit, verbunden mit Schmerzen und einer häufig offensichtlichen Schonhaltung des Hundes. Bei der anderen Form handelt es sich um kleine, meist unauffällige Risse von Fasern, die nur eine leichte Lahmheit über wenige Tage hinweg verursachen und dementsprechend nicht selten von selbst wieder verschwinden.

Wann macht eine Hundebandage Sinn?

Die Hundebandage kann in verschiedenen Situationen Sinn machen. Hierbei gilt es in zwei Kategorien zu unterteilen: Prophylaxe und Therapie.

Bandagen können sich unter anderem hervorragend zur Prophylaxe von Liegeschwielen eignen, da die betroffenen Stellen des Hundes vor einer übermäßigen Druckbelastung zusätzlich geschützt werden. Der Körper des Hundes muss nun also nicht mehr selbst dafür sorgen, dass ein Schutz durch Hornhaut entstehen muss. Ist man also Halter eines Hundes, der anfällig für Liegeschwielen ist, so kann es, neben anderen Vorsorgemethoden, sinnvoll sein, Hundebandagen zu verwenden. Eine weitere Form der Anwendung in der Verhütung von Leiden ist die Hundebandage beim Sport. Vor allem beim sogenannten „Agility Training“, bei dem die Gelenke des Hundes zwar gestärkt, doch kurzzeitig auch stark belastet werden können, ist die Anwendung einer Hundebandage sinnvoll. Durch sie erhält der Hund eine Stütze, die ihm Stabilität während des Sports gibt.

Doch auch zur unterstützenden Therapie gewisser Leiden eignen sich Hundebandagen ideal. Vor allem bei Verletzungen, die die Gehfähigkeit des Hundes beeinträchtigen, können sie zur Stabilisation beitragen und Schmerzen lindern. Auch bei bereits aufgetretenen Liegeschwielen, können Bandagen in Verbindung mit entsprechenden Verbänden genutzt werden, um die bereits betroffene Stelle massiv zu entlasten und weitere Schäden zu verhindern. Bei medizinischer Verwendung der Bandagen sollte allerdings immer darauf geachtet werden, dass diese nicht ohne Wissen und Zustimmung des Tierarztes geschieht. Um die optimale Wirkung zu erzielen, müssen Hundebandagen an das Leiden des Hundes angepasst und dementsprechend angewandt werden.

Bandagen-Modelle für Hunde

Hundebandagen gibt es aus vielen verschiedenen Materialien, die sich vielseitig verwenden lassen. Von einfachen Tapes, die sich um die entsprechende Extremität des Hundes wickeln lassen, bis hin zu gepolsterten Rückenbandagen ist alles vorhanden. Bei der Auswahl muss also auf die speziellen Bedürfnisse des Hundes selbst geachtet werden.

Bei sportlichen Zwecken eignen sich vor allem einfache Bandagen aus Tape-Material, die sich um die gewünschten Stellen des Hundes wickeln lassen, um diese während der stärkeren Belastung zu unterstützen. Dies kommt allerdings nur infrage, wenn es sich um die Extremitäten des Hundes handelt. Sollen zum Beispiel die Hüfte, der Rücken oder der Brustbereich gestützt werden, so ist zum Beispiel eine Neoprenbandage mit Klettverschluss eine gute Lösung, die den Hund nicht zu sehr in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt, ihn aber in seiner sportlichen Tätigkeit eine zusätzliche Stütze gibt. Vor allem bewegliche Bandagen sind hier also sinnvoll.

Hundebandagen-Modelle, die eher zu gesundheitlichen Zwecken geeignet sind, sind häufig weniger flexibel, bieten aber größeren Schutz. Hierzu zählen zum Beispiel Bandagen aus Polyesterfleece mit Stützen im Inneren. Das Material besitzt einerseits die Flexibilität, die nötig ist, um den Hund nicht zu stark einzuschränken, doch ist durch die Stütze im Inneren, die meist aus Plastik oder auch metallischen Materialien besteht, vor allem zur Stabilisierung der betroffenen Stelle geeignet. Auch diese Form der Hundebandage lässt sich meist mit einem Klettverschluss öffnen und schließen. Des Weiteren gibt es speziell für die medizinische Anwendung gedachte, selbsthaftende Hundebandagen, die mit einem schwammähnlichen Material ausgestattet sind, das in der Lage ist, Flüssigkeit aufzunehmen. Dies ist vor allem bei nässenden Wunden sinnvoll, wie bei fortgeschrittenen Liegeschwielen.

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Box-Bandagen – zum Schutz der Hand und des Gegners https://www.bandagenfreund.de/box-bandagen/ Thu, 07 May 2020 06:20:38 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?p=865 Boxbandagen gehören zu der Kategorie Kampfsportzubehör. Die nützlichen Artikel werden in Training und Wettkampf bei verschiedenen Kampfsportarten benötigt. Boxbandagen dienen dem Schutz der Hände. Vor allem Gelenke und Knöchel werden durch die Bandagen stabilisiert und vor Verletzungen geschützt. Unterschieden werden bei Boxbandagen unelastische Varianten von elastischen Bandagetypen. Nachfolgend wird näher auf weitere Bandagetypen eingegangen. Des …

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Boxbandagen gehören zu der Kategorie Kampfsportzubehör. Die nützlichen Artikel werden in Training und Wettkampf bei verschiedenen Kampfsportarten benötigt. Boxbandagen dienen dem Schutz der Hände. Vor allem Gelenke und Knöchel werden durch die Bandagen stabilisiert und vor Verletzungen geschützt. Unterschieden werden bei Boxbandagen unelastische Varianten von elastischen Bandagetypen. Nachfolgend wird näher auf weitere Bandagetypen eingegangen. Des Weiteren wird erläutert, worauf es beim Kauf der Bandagen ankommt.

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Bandagen für den Kampfsportbereich erfüllen wichtige Funktionen. Durch eine Boxbandage werden Handgelenk und Knöchel stabilisiert und geschützt. Des Weiteren werden Leerräume, die im Boxhandschuh vorhanden sind, durch die Bandage ausgefüllt. Die Artikel nehmen Schweiß auf und sorgen dafür, dass die Schweißbestandteile nicht den Boxhandschuh angreifen. Die Abnutzung der Boxhandschuhe wird reduziert und die Nutzungsdauer wird erhöht. Wer teure Lederhandschuhe benutzt, der weiß, dass diese besonders anfällig für Schweiß sind und rissig werden können. Mit den passenden Boxbandagen werden die teuren Handschuhe geschützt. Ohne Boxbandagen werden bei Training und Wettkampf Hände und Handgelenke mehr beansprucht und sind verletzungsanfälliger.

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Worauf beim Kauf achten?

Bildquelle: Jomyoothphoto / Shuterstock.com

Beim Kauf von Boxbandagen ist, neben Material und Boxbandage-Typ, die Länge ein wichtiger Kauffaktor. Während Innenhandschuhe und Gelhandschuhe in diversen Größen erworben werden können, werden die Maße von Boxbandagen in Metern angegeben. Der interessierte Boxsportler hat die Wahl zwischen Boxbandagen von 2,5 Metern bis 5,0 Metern. Die Breite der Boxbandagen muss nicht gewählt werden, denn die Artikel sind in der Regel 5 Zentimeter breit.

Welche Handbereiche werden geschützt?

Boxbandagen sind ein wichtiger Zubehörartikel für den Boxsportbereich. Eine Boxbandage bildet mit dem Boxhandschuh eine Einheit und erhöht Halt und Stabilität. Der sichere Halt des Boxhandschuhs ist wesentlich, um Schläge gezielt auszuführen. Ein wesentlicher Grund Boxbandagen auch während des Trainings zu nutzen ist, dass Hände und Handgelenke geschützt werden. Es ist bekannt, dass ohne eine Boxbandage bestimmte Handbereiche verletzungsanfälliger sind.

Eine Boxbandage schützt Fingergelenke, Mittelhandbereich und das Handgelenk vor Verletzungen. Des Weiteren verleiht der Artikel bei Wettkampf und Training der Hand und dem Handgelenk Stabilität. Ohne Boxbandage kann es zu Verletzungen an den Bändern im Handbereich kommen. Auch Brüche oder Verstauchungen können ohne Boxbandage schneller auftreten. Verletzungen sind zwar auch mit Boxbandage möglich, aber die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung an Hand und Handgelenk wird durch die Boxbandage reduziert. Gleichzeitig verbessert eine Boxbandage die Polsterung, sodass der Gegner nicht so leicht verletzt werden kann. Das ist ein weiterer Grund, warum Boxbandagen auch während des Trainings sinnvoll sind.

Boxbandage – welche Typen werden unterschieden?

Boxbandagen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Unterschieden werden die klassischen Bandagen, wie sie seit Jahrzehnten aus dem Boxbereich bekannt sind, von den Gelbandagen und den Innenhandschuhen. Nachfolgend werden die Typenunterschiede näher erläutert.

Klassische Box-Bandagen

Klassische Boxbandagen gehören zu den beliebtesten Bandagetypen und können in verschiedenen Längen erworben werden. Für Kinder, Frauen und Männer werden unterschiedlich lange Bandagen empfohlen. Die Länge von Boxbandagen ist von der individuellen Handgröße abhängig und wird in einem der nachfolgenden Abschnitte näher behandelt. Klassische Boxbandagen sind für Profiboxer, Amateurboxer und Boxanfänger gleichermaßen geeignet. Die Artikel besitzen in der Regel einen Klettverschluss und sind mit einer Daumenschlaufe ausgestattet. Das Binden der klassischen Boxbandagen wird durch die Daumenschlaufe erleichtert. Unterschiede gibt es bei klassischen Boxbandagen im Material.

Der interessierte Boxsportler hat die Wahl zwischen unelastischen und elastischen Boxbandagen. Elastische Varianten bestehen aus einem Materialmix und setzen sich in der Regel aus Polyester und Baumwolle zusammen. Durch den Materialmix sind die Bandagen dehnbarer als unelastische Varianten und können straffer gebunden werden. Unelastische Boxbandagen sind aus Baumwolle gefertigt. Die unelastischen Varianten haben den Vorteil, dass sie viel Feuchtigkeit aufnehmen und ideal für schwitzige Boxerhände sind. Des Weiteren können unelastische Boxbandagen bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Durch die geringere Elastizität können die Boxbandagen nicht so fest gebunden werden wie elastische Varianten. Im Profibox-Bereich werden als Alternative zu klassischen Boxbandagen auch Tape oder Mullbinden genutzt.

Gelbandagen

Im Handel sind, neben klassischen Boxbandagen, Varianten aus Gel erhältlich. Der interessierte Boxsportler kann Gelbandagen oder Gelhandschuhe im Fachhandel erwerben. Die Varianten aus Gel sind einfach anzulegen und daher ideal für Anfänger geeignet. Es muss keine Wickeltechnik für die Varianten aus Gel erlernt werden. Gelhandschuhe können, wie andere Handschuhe auch, einfach angezogen werden. Die Gelbandagen bzw. Gelhandschuhe schützen die Knöchel der Hände. Gelbandagen gelten als sehr haltbar und sind zudem pflegeleicht. Dennoch haben die Bandagen aus Gel einen großen Nachteil. Die Artikel stabilisieren das Handgelenk weniger als klassische Boxbandagen. Für den Profi- und Amateur-Boxbereich sowie für Wettkampfsituationen sind die Gelbandagen wenig sinnvoll. Klassische Boxbandagen können fester gewickelt werden und verleihen eine gute Stabilität.

Innenhandschuhe

Neben klassischen Boxbandagen und Varianten aus Gel sind im Handel auch Innenhandschuhe erhältlich. Innenhandschuhe sind für ihre stabilisierenden Eigenschaften bekannt, zählen aber nicht im eigentlichen Sinn zu den Boxbandagen. Innenhandschuhe sind Kompressionshandschuhe, die stützend wirken sollen. Die Handschuhe sind einfach anzulegen und können von Anfängern genutzt werden. Die Artikel gelten als preisgünstiger, im Vergleich zu Gelbandagen. Geeignet sind Innenhandschuhe für ein leichtes Training. Die Artikel bieten nur wenig Schutz für die Handknöchel bei Schlägen und sind für das Boxsacktraining eher ungeeignet. Innenhandschuhe werden aus saugfähigen Materialien produziert und saugen den Schweiß problemlos auf. Die Nutzungsdauer des Boxhandschuhs kann erhöht und unangenehme Gerüche können verhindert werden.

Boxbandagen – welche Materialien werden eingesetzt?

Boxbandagen sind beispielsweise aus Baumwolle gefertigt. Elastische Varianten besitzen einen Mix aus Baumwolle und Polyester. Welches Material sinnvoll ist, hängt auch von den persönlichen Vorlieben des Boxsportlers ab. Generell können mit klassischen Bandagetypen Trainings- und Wettkämpfe bestritten werden. Welches Material sich für welchen Einsatzzweck eignet, das wird nachfolgend näher erläutert.

Boxbandagen aus Baumwolle

Unelastische Boxbandagen sind aus reiner Baumwolle gefertigt. Die Artikel zählen zu den klassischen Boxbandagen. Varianten aus reiner Baumwolle nehmen den Schweiß gut auf und schonen den Boxhandschuh. Die unelastischen Boxbandagen leiern nicht so schnell aus, wie elastische Varianten. Boxbandagen aus reiner Baumwolle sind langlebiger und ideal für Profi- und Amateurboxer geeignet. Auch Anfänger können von den Baumwollvarianten profitieren.

Boxbandagen aus Materialmix

Elastische Boxbandagen bestehen aus einem Mix aus Baumwolle und Polyester. Die Artikel sind ideal für das regelmäßige, einfache Training geeignet. Boxbandagen aus Materialmix kosten in der Regel weniger als reine Baumwollvarianten und sind eine gute Alternative für Anfänger. Des Weiteren können elastische Boxbandagen besser um die Hände gewickelt werden. Sowohl die Bandagen aus Materialmix als auch die Varianten aus reiner Baumwolle sollten in der passenden Länge gewählt werden. Die Artikel sollen den Boxhandschuh ausfüllen und für den perfekten Halt sorgen.

Welche Länge passt?

Die passende Länge von Boxbandagen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So sind Handgröße und Wickeltechnik wesentliche Bestimmungsfaktoren. Auch der Platz im Boxhandschuh sollte beachtet und ausgepolstert werden. Während die Kauffaktoren Auspolsterung und Handgröße schlüssig sind, sollte der Faktor Wickeltechnik näher erläutert werden. Bei größeren Händen und Boxhandschuhen, die viel Aufpolsterungsraum besitzen, werden längere Boxbandagen gekauft. Die Größe der Hand ist besonders bei Frauen, Männern und Kindern verschieden. Männer nutzen häufig Boxbandagen mit 4,5 Metern Länge. Frauen haben in der Regel kleinere Hände und es kann bereits eine Länge von 3,5 Metern ausreichen. Bei Kindern und Jugendlichen wird eine Länge von 2,5 Metern aufwärts angegeben. Die genannten Längen sind allerdings nur Richtwerte. Handgrößen variieren und beispielsweise Jugendliche können längere Boxbandagen benötigen.

Die Wickeltechnik hingegen hängt von der Stilrichtung des Boxsports ab. Beim Thaiboxen werden die Boxbandagen zwischen allen Fingern gewickelt. Beim klassischen Boxen war die Wickeltechnik, die im Thaiboxen genutzt wird, unüblich. Mittlerweile wird die Wickeltechnik für das Thaiboxen auch beim klassischen Boxen eingesetzt. Zwischen den Fingern zu wickeln führt zu einem guten Handschutz. Wer die Thaibox-Wickeltechnik nutzen möchte, der sollte längere Bandagen (3,5 Meter bis 5,0 Meter wählen).

Boxbandagen wickeln – worauf achten?

Eine Boxbandage besitzt eine Schlaufe, die sich am Ende befindet. Zunächst wird die Schlaufe über den Daumen gestreift. Sitzt die Schlaufe über dem Daumen, dann startet die erste Bindung vom Daumen aus in die Richtung des Handgelenks. Durch die erste Bindung soll verhindert werden, dass die Boxbandage vom Daumen rutscht. Die weiteren Bindungen sollten darauf abzielen, das Handgelenk und die Handknöchel zu stabilisieren, um die Schlagwirkung abzufangen. Es ist wichtig, dass die Bandage festsitzt, aber nicht die Haut zu stark einschnürt. Der Blutfluss darf nicht abgedrückt werden. Boxbandagen können beispielsweise für MMA (Mixed Martial Arts), Thaiboxen und Boxen genutzt werden. Die Wickeltechniken können unterschiedlich sein. Bei MMA wird auf freiliegende Finger und bessere Greifmöglichkeiten geachtet. Generell sollte aber der Schutz von Händen und Handgelenken bei der Wahl der Wickeltechnik im Vordergrund stehen.

Boxbandagen – Sparring, Training oder Wettkampf?

Wer Boxbandagen kaufen möchte, der sollte wissen, ob die Artikel für das Training, den Wettkampf oder das Sparring gedacht sind. Des Weiteren sollte auf Leerräume in den Boxhandschuhen geachtet werden. Wenn diese noch ausgefüllt bzw. aufgepolstert werden müssen, dann sollten längere Boxbandagen erworben werden. Es ist ratsam, eine Bandage einmal selbst zu wickeln, um ein Gefühl für Wicklung und Länge zu erhalten.

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Mittelfußbandagen https://www.bandagenfreund.de/mittelfussbandagen/ Thu, 07 May 2020 06:19:25 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?p=863 Der Mittelfuß (lateinisch Metatarsus) bezeichnet den Fußbereich zwischen den Zehen und der Fußwurzel. Die knöchernen Strukturen des Mittelfußes bilden die Mittelfußknochen (lateinisch Ossa metatarsalia). Der menschliche Fuß besitzt fünf dieser Mittelfußknochen, die jeweils aus Basis, Körper und Köpfchen bestehen. Außer den Knochen gehören Sehnen und Bänder zum Mittelfuß. Daneben befinden sich hier auch Ansatzpunkte für …

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Der Mittelfuß (lateinisch Metatarsus) bezeichnet den Fußbereich zwischen den Zehen und der Fußwurzel. Die knöchernen Strukturen des Mittelfußes bilden die Mittelfußknochen (lateinisch Ossa metatarsalia). Der menschliche Fuß besitzt fünf dieser Mittelfußknochen, die jeweils aus Basis, Körper und Köpfchen bestehen. Außer den Knochen gehören Sehnen und Bänder zum Mittelfuß. Daneben befinden sich hier auch Ansatzpunkte für verschiedene Muskeln.

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Unser Fuß ist ein komplexes Gebilde, das enormen Belastungen ausgesetzt ist. Er trägt unser gesamtes Körpergewicht und ist unser wichtigstes Stützorgan. Die Mittelfußknochen bilden mit dem umliegenden Gewebe eine Art Gewölbe, wodurch unser Fuß beim Stehen und Laufen nicht mit seiner kompletten Fläche aufsetzt. Diese ausgeklügelte Konstruktion ermöglicht es, dass ein gesunder Fuß auch stärkere Stöße wie beispielsweise beim Joggen problemlos abfedern kann.

Belasten wir unsere Füße über längere Zeit unphysiologisch, wie beispielsweise durch langes Stehen, kann das Gewölbe des Mittelfußes die Belastung des Körpergewichtes nicht mehr so gut ausgleichen. Durch den Druck auf die Sohle schwindet der Abstand zwischen Fersenbein und Mittelfußknochen, da die umliegende Muskulatur dauerhaft angespannt ist. Dies erklärt, warum langes Stehen häufig zu Fehlstellungen im Fußbereich führt.

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Kriterien zum Kauf einer guten Mittelfußbandage

  • optimale Passform
  • atmungsaktives Material
  • gut waschbar
  • angenehmes Tragegefühl
  • anti-Rutsch-Effekt

Verletzungen am Mittelfuß und andere Beschwerden

Zu den typischen Problemen am Mittelfuß gehören:

  • Mittelfußbruch
  • Spreizfuß
  • Plattfuß
  • Hohlfuß
  • Morton Neuralgie
  • Arthrose
  • Entzündungen

Der Mittelfußbruch

Bei einem Mittelfußbruch können einer oder mehrere der fünf Knochen gebrochen sein. Je nach dem, welcher und wie viele Knochen betroffen sind, treten Schwellungen und Blutergüsse auf. Meist ist ein Mittelfußbruch mit starken Schmerzen (=Metatarsalgie) verbunden und der Betroffene kann nicht mehr auftreten. Ursachen für einen Mittelfußbruch sind vielfältig. Häufig treten sie bei Fußballern auf, aber auch andere Sportarten kommen als Verletzungsquelle in Betracht. Auch eine große Gewalteinwirkung auf den Fuß, wie zum Beispiel das Überrollen durch ein Auto, können zu einem Mittelfußbruch führen.
Eine weitere Ursache kann Osteoporose sein. Bei dieser Krankheit verlieren die Knochen der Betroffenen an Struktur und werden brüchig, was unter anderem auch zu einem Mittelfußbruch führen kann.

Eine Sonderform bildet der Ermüdungsbruch. Er entsteht durch eine übermäßige und lange sportliche Belastung, beispielsweise beim Joggen oder Wandern. Blutergüsse, Schwellungen und starke Schmerzen beim Stehen und Gehen können auf einen Ermüdungsbruch hindeuten.

Abhängig davon, wie schwer der Mittelfußbruch ist, erfolgt die Behandlung konservativ oder operativ.
Zur konservativen Behandlung bekommt der Betroffene einen Gipsverband angelegt. Dieser muss meist 6 Wochen getragen werden. Häufig kann schon nach den ersten 4 Wochen ein vorsichtiger Belastungsaufbau stattfinden.
Bei komplizierteren Verletzungen muss ein Mittelfußbruch operativ behandelt werden. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn Knochen gesplittert sind oder ein Verrenkungsbruch vorliegt, bei dem auch mehrere Gelenke betroffen sind. In einem solchen Fall müssen Platten oder Verschraubungen in den Fuß eingebracht werden, damit die Frakturen in der richtigen Position ausheilen können.

Fehlstellungen des Mittelfußes

Da der Fuß eine so große Belastung auf einem Gewölbe trägt, verwundert es wenig, dass bei übermäßiger Beanspruchung oder falscher Belastung schnell eine Fehlstellung enstehen kann. Häufig liegt die Ursache für die folgenden Fehlstellungen in falschem Schuhwerk, wie beispielsweise High Heels.
Da Fußfehlstellungen in benachbarter Muskulatur und Gelenken oft zu Schmerzen oder Entzündungen führen, bedürfen sie in vielen Fällen einer Behandlung.

Beim Spreizfuß driften die Mittelfußknochen auseinander, wodurch ein Teil des Fußgewölbes verloren geht. Siehe hierzu Spreizfußbandagen.

Als Plattfuß bezeichnet man eine Fehlstellung, bei der das Längsgewölbe des Fußes nicht vorhanden ist. Der Fuß ist beim Auftreten komplett mit dem Untergrund in Kontakt. Eine Sonderform bildet hier der sogenannte Senkfuß. Bei dieser Fehlstellung liegt der Fuß nur beim Abrollen gänzlich auf der Bodenfläche auf.
Anders als andere Fehlstellungen kann ein Plattfuß in seltenen Fällen auch ein angeborenes Syndrom sein. Zur Behandlung empfehlen sich meist krankengymnastische Übungen zur Kräftigung der Fuß- und Unterschenkelmuskulatur. Außerdem werden Einlagen und bei extremen Fällen orthopädisches Schuhwerk verordnet.

Der Hohlfuß bildet die Gegenseite zum Plattfuß. Bei dieser Fehlstellung bildet der Fuß ein zu großes Gewölbe. Die Mittelfußknochen weisen steiler nach oben als normal, wodurch die Sohle zwischen Ferse und vorderem Ballen überhaupt nicht auf der Kontaktfläche aufliegt.
Konservativ wird ein Hohlfuß ebenfalls mit Physiotherapie und Einlagen behandelt. Führt dies nicht zu einer Besserung, muss über eine operative Behandlung nachgedacht werden.

Metatarsalgie und Morton Neuralgie

Mit Metatarsalgie meint der Mediziner allgemein den Mittelfußschmerz, also zumeist Beschwerden am vorderen Fußballen. Eine Metatarsalgie ist für sich genommen keine eigenständige Erkrankung, sondern eher ein Symptom, dass bei allen Erkrankungen und Verletzungen des Mittelfußes auftritt.

Die Morton Neuralgie bildet eine Sonderform der Metatarsalgie. „Neuralgie“ bedeutet Nervenschmerzen, wovon bei der Morton Neuralgie der Mittelfußnerv betroffen ist. Ist dieser Nerv verdickt, kommt es zu akuten, stechenden und brennenden Schmerzen im Mittelfuß und in den Zehen. Auch Taubheitsgefühle und Kribbeln treten bei Betroffenen auf.
Am häufigsten ist eine solche Verdickung zwischen dem 3. und 4. Zeh zu finden. Als Ursache kommen ungünstige und übermäßige Belastungen, falsches Schuhwerk oder eine Spreizfußstellung in Betracht. Zur Behandlung einer Morton Neuralgie sollten diese ursächlichen Faktoren zunächst gefunden und behoben werden, was häufig schon eine Besserung nach sich zieht. Auch Kältetherapie oder medikamentöse Verfahren (wie beispielsweise Einspritzungen mit Cortison) kommen infrage.

Arthrose des Lisfranc-Gelenkes

Arthrose bezeichnet eine Gelenkerkrankung, bei der nach und nach die Knorpelschicht des Gelenkes zerstört wird. In der Folge kommt es zu einer Entzündung und Schwellung am betroffenen Gelenk. Auch können die Knochen, die durch das Gelenk miteinander verbunden sind, in Mitleidenschaft gezogen werden.

Im Bereich des Mittelfußes kann eine solche Arthrose an der Verbindungsstelle zwischen Fußwurzel und Mittelfußknochen auftreten, am sogenannten Lisfranc-Gelenk. Symptome einer solchen Gelenkdegeneration sind massive Schmerzen beim Gehen und Treppensteigen. Gelegentlich treten auch Schwellungen oder Überwärmungen auf.
In manchen Fällen geht einer Lisfranc-Arthrose eine Verletzung voraus, die dann ursächlich für den Knorpelschwund ist. Verletzungen an diesem Gelenk sind aber eher selten, oftmals kann für die Arthrose keine Ursache gefunden werden.

Die Behandlung erfolgt konservativ. In Ausnahmefällen bringt dies kein Erfolg und ein Eingriff ist nötig.

Entzündungen im Mittelfußbereich

Liegt eine der beschriebenen Fußfehlstellungen vor, kann die komplexe Konstruktion unseres Fußgewölbes nicht mehr optimal wirken. Die massive Last unseres Körpergewichtes verteilt sich nicht mehr wie physiologisch vorgesehen. Damit Stehen und Gehen trotzdem möglich ist, müssen andere Bereiche des Fußes wie Muskeln, Sehnen und Knochen stärker arbeiten, um die mangelnde Federung des Gewölbes auszugleichen. Daher kann es infolge von Fehlstellungen zu Entzündungen in nahezu allen Teilen des Mittelfußes kommen.
Auch durch akute Überbelastungen wie zum Beispiel ein sehr langer Fußmarsch kann bei einem Ungeübten zu einer Entzündung führen. Die häufigste Folge sind Sehnen- und Knochenentzündungen.

Wann ist eine Mittelfußbandage sinnvoll?

Eine Mittelfußandage kann den Fuß entlasten, indem sie das Fußgewölbe aktiv stützt. Dies schafft zum einen Erleichterung für überlastete Sehnen, Muskeln und Knochen. Zum anderen kann eine solche Stütze auch hilfreich sein, um die Korrektur von Fehlstellungen zu unterstützen, wie beispielsweise beim Plattfuß. Ein Vorteil der Bandage liegt hier in ihrer Universalität: Anders als eine Einlage passt eine Bandage in die meisten gängigen Schuhmodelle.

Auch nach einem Bruch oder einer Operation am Mittelfuß kann eine Bandage eingesetzt werden. Der Betroffene kann mit dem Belastungsaufbau beginnen, ohne allzu große Angst vor einer erneuten Verletzung haben zu müssen, wenn eine Bandage zusätzlich Sicherheit verleiht.

Je nach Art der Bandage kommt auch ein prophylaktischer Einsatz infrage. Menschen, die beispielsweise beruflich einer hohen Belastung ausgesetzt sind, weil sie den ganzen Tag Stehen oder sehr schwer heben müssen, können durch den gezielten Einsatz von Bandagen einer Fehlstellung oder Entzündung im Fußbereich vorbeugen. Spätestens, wenn die Füße am Ende eines Arbeitstages schmerzen, sollte man das als Warnzeichen erkennen.

Konkret ist der Einsatz einer Mittelfußbandage indiziert bei

  • Plattfuß und Senkfuß
  • Hohlfuß
  • Entzündungen
  • nach einem Mittelfußbruch
  • nach einer Operation
  • zur Schmerzlinderung

Welche Bandagen gibt es?

Mittlefußbandagen unterscheiden sich zunächst hinsichtlich der Stärke ihres Materiales. Sehr leichte Bandagen stützen eher etwas weniger und die Kompressionswirkung ist geringer. Festeres Material hingegen verleiht mehr Stabilität.

Bei einigen Bandagen ist im Bereich des Fußgewölbes ein kleines Kissen eingebracht. Dieses kann beispielsweise aus Gel oder Silikon bestehen und soll das Gewölbe nochmal zusätzlich stützten.

Einige Bandagen werden mit Klettverschlüssen fixiert, andere sind ähnlich wie ein verkürzter Strumpf einfach über den Fuß zu ziehen. Was man hier favorisiert, bleibt jedem selbst überlassen. Bandagen ohne Klettverschluss sind im Allgemeinen etwas dünner, was eventuell etwas weniger im Schuh stört. Bandagen mit Klettverschluss lassen sich dafür individueller an den Fuß anpassen.

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Schwangerschaftsbandagen – eine Wohltat für den schweren Bauch https://www.bandagenfreund.de/schwangerschaftsbandagen/ Mon, 04 May 2020 06:15:55 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?p=831 Jede Schwangerschaft ist ein Wunder. Ein neues Leben entsteht, ein neuer, kleiner Mensch wächst im Mutterleib heran. Oft sehnsüchtig erwartet von den Eltern. Doch für den Organismus der Mutter ist die Schwangerschaft eine der größten Herausforderungen. Schwangerschaftsübelkeit im ersten Schwangerschaftsdrittel ist keine Seltenheit. Schließlich muss sich der ganze Körper umstellen, was Stoffwechsel, Kreislauf und Hormonhaushalt …

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Jede Schwangerschaft ist ein Wunder. Ein neues Leben entsteht, ein neuer, kleiner Mensch wächst im Mutterleib heran. Oft sehnsüchtig erwartet von den Eltern. Doch für den Organismus der Mutter ist die Schwangerschaft eine der größten Herausforderungen. Schwangerschaftsübelkeit im ersten Schwangerschaftsdrittel ist keine Seltenheit. Schließlich muss sich der ganze Körper umstellen, was Stoffwechsel, Kreislauf und Hormonhaushalt angeht. Im zweiten Schwangerschaftsdrittel geht es der werdenden Mutter oft richtig gut. Sie ist leistungsfähig und voller Vorfreude.

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Bald kann sie auch die ersten Bewegungen des Kleinen spüren. Da werden Bücher gewälzt, Pläne gemacht und noch richtig viele Unternehmungen durchgeführt.
Anstrengend wird oft das letzte Drittel. Der Kugelbauch wird dick und dicker, der Rücken schmerzt, die Mutterbänder gleich mit. Bei jeder Treppe wird die Mutter nun kurzatmig. Und schon bald kann sie es kaum noch erwarten, ihr Baby endlich im Arm halten zu können. Wenn dann noch Schmerzen in den Symphysen oder im Rücken dazu kommen, wenn durch ein sehr schweres Kind oder eine Mehrlingsschwangerschaft Probleme entstehen, dann kann eine Schwangerschaftsbandage hilfreich sein, um den Alltag zu bewältigen und Problemen vorzubeugen.

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Kriterien für gute Schwangerschafts-Bandagen

Schwangerschaftsfgürtel
  • Eine gute Schwangerschaftsbandage sollte zunächst einmal von der Größe her genau passen. Daher ist es auch nicht sinnvoll, sie Monate vorher zu kaufen, denn der Körper verändert sich im Lauf der Schwangerschaft. Das ist umso wichtiger, je weniger elastisch der Gurt ist. Günstig ist ein Kauf in einem Geschäft, das Beratung bietet, aber auch auf den Internetseiten der Onlinehändler findet man Anleitungen, die helfen, die richtige Größe auszumessen.
  • Die Schwangerschaftsbandage wird als deutlich angenehmer empfunden, wenn sie nicht zu schwer und nicht zu starr ist.
  • Günstig ist es außerdem, wenn die Bandage einfach anzulegen ist. Wenn die Schwangere Hilfe braucht, um sie überhaupt korrekt anzulegen, wird sie die Bandage nicht häufig verwenden.
  • Gerade im Sommer kann es sehr günstig sein, eine Schwangerschaftsbandage aus atmungsaktivem Material zu kaufen. Auch, wenn die Bandage nicht zu lange hintereinander getragen werden sollte, ist es doch angenehmer, wenn sie auch bei großer Hitze keine Schweißausbrüche hervorruft, sondern angenehm trocken am Körper sitzt.
  • Wenn die Bandage direkt auf der Haut getragen werden soll, was bis auf Mamabänder meistens der Fall ist, sollte sie aus hautangenehmem Material ohne vorstehende Nähte sein, um Druckstellen oder Scheuerstellen zu vermeiden.
  • Eine waschbare Bandage hat aus hygienischen Gründen deutliche Vorteile. Einige Bandagen sind sogar in der Waschmaschine waschbar, viele wenigstens mit der Hand.
  • Wenn Arzt oder Hebamme die Schwangerschaftsbandage empfohlen haben, sollte man auf jeden Fall den Typ Bandage wählen, der empfohlen worden ist.

Probleme mit der Schwangerschaft

Im Verlauf der Schwangerschaft nimmt die Frau durch das Wachstum des Babys an Gewicht und Umfang zu. Dieses zusätzliche Gewicht befindet sich in der Körpermitte, was oft eine ungesunde Haltung wie zum Beispiel ein Hohlkreuz zur Folge hat. Diese Fehlhaltung begünstigt in Kombination mit der Zusatzbelastung Rückenschmerzen bis hin zu Ischiasbeschwerden.

Zusätzlich schüttet der Körper im Verlauf der Schwangerschaft Progesteron aus. Dieses Hormon lockert Bänder, Muskulatur und Gewebe auf, damit das Baby im Geburtsvorgang gut durch das Becken passt. Dieser Vorgang wiederum kann zu Dehnungsschmerzen in diversen Bändern führen, wie zum Beispiel den bekannten Mutterbandschmerzen. Die Mutterbänder, das breite Mutterband Ligamentum latum uteri, das die Verbindung der Gebärmutter zum Becken herstellt, sowie das runde Mutterband Ligamentum teres uteri, das die Verbindung der Gebärmutter zu den Schamlippen herstellt, müssen im Verlauf der Schwangerschaft völlig neue Aufgaben wahrnehmen und können ziehende Schmerzen in der Leiste oder im Unterbauch verursachen.

Besonders unangenehm ist auch die Symphysenlockerung. Hierbei wird die Faserknorpelverbindung zwischen den beiden Schambeinen, die während der Schwangerschaft für die Geburt etwas gelockert wird, zu locker, was zu heftigen Schmerzen führt. Das Gewicht der Gebärmutter inklusive des Fruchtwassers und des Kindes drückt auf den Beckenboden, was sowohl vorzeitige Wehen als auch Inkontinenz hervorrufen kann.

So kann durch Schmerzen und ungute Haltung eine Art Teufelskreis entstehen: Die Schwangere hat Schmerzen, ist daher in ihrer Bewegung gehemmt und nimmt Schonhaltungen ein, die wiederum neue Verspannungen und Schmerzen auslösen. Gerade im Rückenbereich, insbesondere im Bereich der Lendenwirbelsäule, aber auch im Kreuz, kann dies zu einem unguten Kreislauf führen.

Wann macht eine Schwangerschaftsbandage Sinn?

Eine Schwangerschaftsbandage hat eigentlich immer erst Sinn, wenn das Wachstum des Babybauchs schon deutlich fortgeschritten ist – dies ist meistens in der zweiten Schwangerschaftshälfte oder auch erst im dritten Schwangerschaftsdrittel der Fall.
Bei einer ganz normalen, gesunden Schwangerschaft ist eine Schwangerschaftsbandage kein Muss. Dennoch wird sie von vielen Frauen als hilfreich empfunden, gerade, wenn sie längere Zeit stehen oder gehen müssen.
Besonders sinnvoll ist eine Schwangerschaftsbandage bei Mutterbandschmerzen, weil sie die Mutterbänder entlasten kann. Hierfür muss die Bandage den Bauch von unten abstützen.

Auch bei Rückenbeschwerden kann eine Schwangerschaftsbandage hilfreich sein, weil sie eine bessere Haltung fördern und den Rücken entlasten kann. Insbesondere bei Problemen wegen eines Hohlkreuzes oder auch bei Problemen in der Lendenwirbelsäule kann sie helfen.

Bei besonders schwachem Bindegewebe oder besonders schwacher Bauchmuskulatur kann eine Schwangerschaftsbandage ebenfalls angezeigt sein, die den Bauch von unten abstützt.

Wenn die Mutter sehr zierlich oder das Kind sehr groß ist, oder wenn es sich sogar um eine Mehrlingsschwangerschaft handelt, sind Mutterbänder und Rücken besonders stark strapaziert. Auch dann kann eine Schwangerschaftsbandage sehr sinnvoll sein.

Bei einer Symphysenlockerung kann der Facharzt eine spezielle Bandage, den Symphysen-Beckengurt, verschreiben, der dann einerseits verhindern soll, dass die Symphysenlockerung fortschreitet, andererseits gegen die Schmerzen helfen soll.

Es gibt auch Hinweise auf weitere positive Wirkungen von Bauchbandagen. So soll der Druck auf den Beckenboden verringert werden und damit die Gefahr einer Inkontinenz kleiner werden.

Da Haut und Bindegewebe des Bauchs nicht so beansprucht werden, sollen beim Tragen einer Schwangerschaftsbandage auch die Schwangerschaftsstreifen schwächer ausfallen.

Zu beachten ist, dass die meisten Schwangerschaftsbandagen nicht dafür konzipiert sind, dauerhaft getragen zu werden. Dies würde Rücken und Bindegewebe auf Dauer noch mehr schwächen, weil sie sich an die dauerhafte Entlastung anpassen würden.
Wichtig: Gerade bei stärkeren Schwangerschaftsbeschwerden ist es sinnvoll, vor der Nutzung einer Schwangerschaftsbandage erst Arzt oder Hebamme zu konsultieren, damit nicht Symptome einer anderen Problematik übersehen oder falsch wahrgenommen werden.

Schwangerschafts-Bandagen Modelle

Bauchgurte

Ein Bauchgurt ist im Prinzip eine Bandage, die wie ein breiter Gürtel aussieht, aus elastischem Material. Sie wird um den Babybauch getragen, und zwar so, dass sie ihn von unten abstützt. Dadurch wird der Bauch sanft angehoben und etwas Zug und Gewicht aus dem Bauch herausgenommen. Damit werden Rücken und Mutterbänder etwas entlastet, genauso wie das Bindegewebe am Bauch. Diese Bauchgurte haben oft einen Klettverschluss oder zwei Klettverschlüsse. Dadurch sind sie stufenlos verstellbar und lassen sich daher sehr schnell und problemlos anziehen und wieder ausziehen. Manche Modelle sind in einer Einheitsgröße erhältlich – diese haben dann einen großen Bereich, auf den sie eingestellt werden können. Bei diversen Modellen gibt es aber auch verschiedene Konfektionsgrößen – hier gilt im Allgemeinen die Größe, die die Schwangere vor der Schwangerschaft getragen hat.
Etwas aufwändigere Modelle des Bauchgurts sind zwar im Groben wie dieser aufgebaut, haben jedoch im Rückenbereich nach Art eines Mieders senkrechte Stäbchen, die eine aufrechte und gesunde Haltung begünstigen sollen.

Mamabänder

Ein sogenanntes Mamaband ist eine breite Bauchbandage aus elastischem Material, die vollständig über den Babybauch gezogen wird. Sie bietet deutlich weniger Stütze und Schutz als ein Bauchgurt, ist allerdings auch dünner und bequemer. Bei geringen Beschwerden wird daher oft ein Mamaband bevorzugt. Oft wird mit einem Mamaband über der Kleidung gleichzeitig ein modischer Akzent gesetzt, der ganz nebenbei typische Stylingprobleme der Schwangerschaft wie nicht schließende Verschlüsse und ähnliches kaschiert und den Babybauch in Szene setzt. Mamabänder sind in verschiedenen Farben erhältlich. Sie sind vom Kaufpreis her oft recht günstig.

Rückenbandagen

Bei einer Rückenbandage liegt der Fokus auf der Stützfunktion für den Rücken. Diese speziellen Bandagen haben einen breiten Rückenteil, meistens mit Federstäben oder Stützstäben aus einem anderen Material, die den Rücken in einer gesunden Position fixieren sollen. Neben dem stützenden Haupt-Bauchteil, der unter dem Bauch getragen wird und ihn von unten abstützt, gibt es bei einigen Modellen einen weiteren Gurt, der zur Stabilisierung über dem Bauch getragen wird. Im Rückenteil haben einige dieser Rückenbandagen Pelotten, die die Muskulatur massieren und damit stimulieren sollen. Diese Rückenbandagen werden vorwiegend gegen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule eingesetzt.

Beckengurte

Ein Beckengurt oder Symphysen-Beckengurt sitzt unterhalb des Babybauchs. Er soll das Becken zusammendrücken, um der Symphysen-Lockerung entgegenzuwirken. Daher muss er relativ stramm sitzen. Dieser Beckengurt kann vom Facharzt verschrieben werden. Er wird im Sanitätshaus genau angemessen. Im Gegensatz zu den anderen Gurten ist er nicht elastisch, sondern verfügt über eine recht feste Struktur, die ihn zwar unbequemer macht, das Becken aber zusammenhält. Damit sollen eine weitergehende Lockerung vermieden und die Schmerzen bekämpft werden. Manche dieser Beckengurte sind mit Pelotten ausgestattet, die die Muskulatur massieren und damit stimulieren sollen.

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Pferdebandagen – auch Pferde wollen geschützt sein https://www.bandagenfreund.de/pferdebandagen/ Tue, 28 Apr 2020 16:11:23 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?p=823 Nicht nur Menschen brauchen hin und wieder Bandagen. Gerade auch in der Pferdehaltung ist Bandagieren weit verbreitet und wird häufig angewendet. Hierbei werden meistens die Pferdebeine bandagiert. Das Pferdebein ist gleichzeitig einer der empfindlichsten Körperteile des Pferdes und überlebenswichtig. Es ist trocken gebaut, über Knochen und Sehnen liegt keine schützende Fettschicht. Durch seine langgestreckte Form …

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Nicht nur Menschen brauchen hin und wieder Bandagen. Gerade auch in der Pferdehaltung ist Bandagieren weit verbreitet und wird häufig angewendet. Hierbei werden meistens die Pferdebeine bandagiert. Das Pferdebein ist gleichzeitig einer der empfindlichsten Körperteile des Pferdes und überlebenswichtig. Es ist trocken gebaut, über Knochen und Sehnen liegt keine schützende Fettschicht. Durch seine langgestreckte Form lässt es sich relativ gut bandagieren. Das Gelenk, das besonders anfällig für Verletzungen und Überlastung ist, ist das Fesselgelenk. Es ist beim Pferd etwas abgewinkelt und federt bei jedem Schritt etwas nach unten. Die Mechanik funktioniert durch ein ausbalanciertes Konstrukt mit zum Beispiel dem Fesselträger, einem Band, das die Fessel stabilisiert und bei schwungvollen Bewegungen hohen Belastungen standhalten muss.

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Bandagiert wird im Normalfall von der Stelle unterhalb des Karpalgelenks (vorne) beziehungsweise Sprunggelenks (hinten) hinunter bis über den Fesselkopf und dann wieder hoch. Bandagen für das Pferdebein werden aus medizinischen Gründen bei Verletzungen oder Erkrankungen angebracht, aber auch zum Schutz vor Verletzungen, zum Verhindern von Ödemen am Bein oder rein aus Dekorationsgründen. Dementsprechend gibt es verschiedene Typen von Bandagen und Bandagierunterlagen.

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Kriterien für gute Pferde-Bandagen

Pferdebandage
  • Richtige Länge: Gute Pferdebandagen sollten die richtige Länge für das Pferdebein haben, damit sich keine Knubbel und Knoten bilden und sie nicht zu dick auftragen, sie aber andererseits ausreichen, um einmal vom Karpalgelenk beziehungsweise Sprunggelenk hinunter bis zum Fesselkopf und wieder hinauf wickeln zu können. Es gibt für verschiedene Pferdegrößen unterschiedlich lange Bandagen, nötigenfalls kann man Fleecebandagen auch einfach einkürzen.
  • Richtige Breite: Zu breite Bandagen werfen leicht Falten und verursachen Scheuerstellen in den Gelenken, zu schmale Bandagen halten nicht oder tragen zu dick auf. Auch hier gibt es verschiedene Varianten zu kaufen.
  • Weiches Material: Sie sollten aus weichem Material gefertigt sein, um Scheuerstellen zu vermeiden. Außerdem kann das weiche Material eher Stöße abpuffern.
  • Gute Haftung: Bandagen sollten eine gute Haftung haben, damit sie nicht so leicht rutschen
  • Atmungsaktives Material: Bandagen sollten möglichst aus atmungsaktivem Material sein, um Hitzestaus zu verhindern. Aus demselben Grund sollten sie nicht zu dick sein.
  • Genügend Festigkeit: Zudem sollten Bandagen je nach Zweck genügend Festigkeit haben, um die empfindlichen Pferdebeine zu schützen und zu stützen.
  • Klettverschluss: Im Idealfall sollten Bandagen über einen Klettverschluss verfügen, der einfach viel einfacher und zudem mit einer Hand zu handhaben ist.
  • Formstabile Bandagierunterlagen: Bandagierunterlagen sollten formstabil sein, weich, um Tritte abfedern zu können und Druckstellen zu verhindern und zudem atmungsaktiv. Sie müssen die für das Pferdebein passende Größe haben. Selbst wenn aus optischen Gründen die sogenannten übergroßen Bandagierunterlagen gewählt werden, dürfen sie nicht so weiter herunterreichen, dass der Hinterhuf in die Bandagierunterlage treten kann.
  • Waschbarkeit: Bandagen und Bandagierunterlagen sollten pflegeleicht und damit waschbar sein.

Probleme mit dem Pferdebein

Typische Probleme mit dem Pferdebein entstehen durch Verletzungen oder Abnutzung beziehungsweise Überlastung und äußern sich in leichten bis extremen Lahmheiten. Typische Gründe für Lahmheiten beim Pferd sind zum Beispiel:

  • Brüche, von Haarrissen im Knochen bis hin zu gebrochenem Bein. Sie sind typische Verletzungsfolgen bei Stürzen oder auch Tobereien auf der Weide.
  • Sehnenprobleme wie gerissene oder entzündete Sehnen. Sie entstehen oft durch Überlastung, aber auch als Folge von Stürzen.
  • Muskelprobleme, vom einfachen Muskelkater bis zum Kreuzverschlag. Sie entstehen durch Überlastung, aufgrund von Verletzungen, aber auch als Folge von Stoffwechselproblemen.
  • Gelenkprobleme wie Arthrose oder auch Gallen. Sie können die Folge von Überlastung, aber auch von natürlichem Verschleiß sein.
  • Hufprobleme wie Nageltritt, Hufgeschwür, Tritt in den Kronrand
  • Probleme im Rücken
  • Blutergüsse als Folge von Verletzungen.
  • Bei mangelnder Bewegung, zum Beispiel bei Boxenruhe, kann das Bein anlaufen beziehungsweise anschwellen.
  • Daneben können Infektions- und Hauterkrankungen wie Mauke Probleme bereiten.

Wann macht eine Pferde-Bandage Sinn?

Es gibt neben den aus rein dekorativen Gründen angelegten Bandagen drei Fälle, in denen häufig Bandagen verwendet werden: als Stallbandage, als Schutz vor Verletzungen und/oder Überlastung und aus medizinischen Gründen. Unter Stallbandagen versteht man Bandagen, die Pferden, die mit wenig Bewegung in der Box stehen, angelegt werden, damit die Beine nicht dick werden. Natürlich ist es besser, das Pferd zu bewegen, damit der Lymphfluss und der Kreislauf in Gang bleiben und die Beine nicht dick werden – aber es gibt Gründe wie zum Beispiel Verletzungen, die Boxenruhe nötig machen. Dann kann es sinnvoll sein, die Beine zu bandagieren, damit sie nicht dick werden. Aber Achtung: Dies sollte keine Dauerlösung sein, sonst erschlafft das Bindegewebe, das Fell wird dünn und die Haut anfällig.

Bandagen, die zum Schutz angelegt werden, werden typischerweise bei Hängerfahrten angelegt, damit sich das im Hänger unruhige Pferd nicht selber verletzt, beim Springreiten, um die Gelenke zu stützen und beim Dressurreiten, damit sich das Pferd bei bestimmten Figuren nicht selber von hinten in die Vorderhufe tritt. Auch beim Reiten im Gelände wird immer wieder bandagiert, um Verletzungen von außen zu verhindern. Zum Teil sieht man auch Pferde, die zum Schutz vor Verletzungen auf der Weide Bandagen tragen.

Dazu ist grundsätzlich zu sagen, dass eine Bandage zwar einen gewissen Schutz vor Verletzungen bieten kann, allerdings nicht vor starken Verletzungen. Zudem können sich Bandagen ablösen – schließlich ist ein Pferd ein lebendes Wesen mit einem hohen Bewegungsdrang. Bandagen unbeaufsichtigt auf der Weide tragen zu lassen, kann also gefährlich werden. Beim Springen oder wenn die Pferdebeine beim Einüben schwieriger Übungen, die die Gefahr von Kronrandtritten bergen, geschützt werden, kann dies sinnvoll sein. Bei Pferden, die sich regelmäßig beim Laufen oder Spielen selber in die Vorderhufe treten, sollte eher am Training gearbeitet werden, um solche Gefahren zu verhindern.

Aus medizinischen Gründen können Bandagen angezeigt sein, um Verbände zu fixieren, um Kühlpackungen oder Wärmepackungen festzuhalten oder um verletzte Beine zu schützen. Nach starken Belastungen kann ein Kühlen der Beine helfen, Entzündungen zu vermeiden. Auch bei manchen Verletzungen soll das Pferdebein gekühlt werden. Hier können Bandagen gute Dienste leisten. Wenn das Pferd unter einem Arthroseschub leidet, wenn es sich um ein älteres Tier handelt oder der Tierarzt aus anderen Gründen Wärme verordnet, können Bandagen, die Wärme erzeugen und im Bein halten, sinnvoll sein.

Bandagen Modelle für Pferde

Beinbandagen aus Polyersterfleece – leichter Halt und stylisch

Am häufigsten sieht man Pferdebandagen aus Polyesterfleece, meistens mit einem wirklich praktischen Klettverschluss. Diese Bandagen sind elastisch, bieten aber auch leichten Halt. Sie werden in unterschiedlichen Längen angeboten, zum Beispiel auch für Ponys. Bandagen für Großpferde sind oft ungefähr 3m lang, für Ponys dementsprechend kürzer. Unterschiedliche Breiten sind ebenfalls für verschiedene Beinlängen geeignet. Bandagen für Großpferde sind oft 11 cm breit, für Ponys etwas schmaler.

Fleecebandagen sind in der Waschmaschine waschbar und daher recht pflegeleicht. Sie können mit ihren zum Teil bunten Designs sehr dekorativ aussehen, tragen jedoch meistens etwas auf, weil der Fleecestoff eher dick ist. Es gibt diese Fleecebandagen auch mit Strasselementen oder anderen Verzierungen. Fleecebandagen können sowohl etwas weniger fest gewickelt als Stallbandagen verwendet werden als auch zum Schutz beim Sport. Fleecebandagen eignen sich ebenfalls gut, um ein Pferd dekorativ herauszuputzen, da es sie farblich passend zur Reitkleidung oder zu anderer Pferdeausrüstung wie Fliegenohren zu kaufen gibt. Für Isländer findet man diese Bandagen in den Islandfarben, zur Zeit der Weltmeisterschaften in Nationalfarben, sowie in diversen anderen angesagten Designs.

Elastikbandagen als Schutz der Beine

Elastikbandagen sind als Schutz- und Arbeitsbandagen konzipiert. Sie haben typischerweise einen Gummianteil, der einen guten Halt und einen guten Sitz gewährleistet, und einen Klettverschluss. Bei Elastikbandagen ist die Stützfunktion etwas stärker als bei Fleecebandagen. Allerdings sollte man bei Elastikbandagen etwas geübter darin sein, Bandagen zu wickeln, weil hier die Gefahr deutlich größer ist, zu fest zu wickeln. In dem Fall drohen nicht nur Scheuerstellen, sondern auch Lymphstau und mangelnde Sauerstoffversorgung der Beine, mit schlimmen Folgen.

Um das Pferdebein zu schonen, braucht man Bandagierunterlagen, die bei Elastikbandagen, aber zum Teil auch bei Fleecebandagen, mit eingebunden werden. Bandagierunterlagen gibt es aus unterschiedlichen Materialien wie gesteppte Baumwolle, Lammfell, oder atmungsaktivem Funktionsmaterial. Wird die Bandage zum Kühlen oder zum Wärmen verwendet, kann mit entsprechenden Bandagierunterlagen oder zum Beispiel einer Kühlpackung zwischen Bandagierunterlage und Bandage gearbeitet werden.

Kombinierte Elastik- und Fleecebandagen sollen durch den Fleeceanteil innen weich abgepolstert sein, während sie durch den Elastikanteil im äußeren Bereich das Pferdebein gut schützen und stützen. Sie sind als Arbeitsbandagen konzipiert, die als Schutz während des Trainings getragen werden, hinterher aber abgenommen.

Haftbandagen für medizinische Zwecke

Selbst klebende, elastische Bandagen, auch Haftbandagen genannt, werden für medizinische Zwecke verwendet, um Verbände zu fixieren oder eine gleichmäßige, zeitweilige Kompression zu erzeugen. Sie sind aus Latex und damit sehr gleichbleibend im Kompressionsdruck, wasserfest, gleichmäßig klebend und gut ablösbar.
Es gibt diese Bandagen auch mit direkt integrierter Wundauflage. Diese Bandagen eignen sich gut für die Stallapotheke. Sie werden auch von vielen Tierärzten verwendet.

Gelbandagen zur Abfederung von Stößen am Gelenk

Spezielle Gelbandagen bestehen aus einer Gellage, die besonders gut haftet, Stöße gut abfängt und weitere positive Eigenschaften hat. Diese Spezialbandagen fangen durch besonders effizient Stöße und Tritte ab und sind daher besonders gut zum Schutz des Gelenks geeignet. Andererseits können sie, wenn sie im Kühlschrank gelegen haben, auch hervorragend direkt zum Kühlen, ob nun bei einer Verletzung oder nach einem anstrengenden Training oder Ritt, verwendet werden. Es gibt auch entsprechende Gel-Bandagierunterlagen.

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Bandagen bei einer Sehnenscheidenentzündung https://www.bandagenfreund.de/sehnenscheidenentzuendung/ Tue, 28 Apr 2020 15:23:59 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?p=803 Man bemerkt sie immer erst, wenn sie Probleme machen; die Sehnenscheiden. Sie sind allerdings in allen Gelenkgegenden zu finden und sorgen dafür, dass alle Bewegungen reibungslos ablaufen. Ganz allgemein stellen die Sehnen im Körper die Verbindung zwischen den Muskeln und den Konchen dar. Ein Muskel geht in die Sehne über, welche dann ihrerseits mit dem …

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Sehnenscheidenentzündung
Bildquelle: Doidam 10 / Shutterstock.com

Man bemerkt sie immer erst, wenn sie Probleme machen; die Sehnenscheiden. Sie sind allerdings in allen Gelenkgegenden zu finden und sorgen dafür, dass alle Bewegungen reibungslos ablaufen.

Ganz allgemein stellen die Sehnen im Körper die Verbindung zwischen den Muskeln und den Konchen dar. Ein Muskel geht in die Sehne über, welche dann ihrerseits mit dem Knochen verwachsen ist. Über die Sehnen findet also die Kraftübertragung von den Muskeln auf das Skelett statt. Sie werden somit ständig beansprucht. Damit die Sehnen nicht bei jeder Bewegung über den Knochen schleifen und sich abnutzen sind sie von einer Hülle aus Bindegewebe umgeben. Diese Hülle ist die Sehnenscheide, die im Fachjargon auch als Vagina tendinis bezeichnet wird. Durch sie wird die Gleitfähigkeit der Sehne gewährleistet und eine Abnutzung verhindert.

Empfehlenswerte Bandagen bei Sehnenscheidenentzündung

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Entzündung der Sehnen durch Überbeanspruchung

Zu einer Sehnenscheidenentzündung kommt es immer dann, wenn die Sehne überlastet wird. Das kann zum Beispiel beim Sport passieren, kommt aber auch bei ganz normalen Beschäftigungen im Alltag vor. Besonders häufig sind Sehnenscheidenentzündungen im Bereich des Handgelenks und der Fingern. Dabei sind hauptsächlich Personen, die viel am PC arbeiten betroffen. Grundsätzlich kann aber jedes Gelenk betroffen sein.

Die Sehnenscheidenentzündung äußert sich zunächst durch bewegungsabhängige Schmerzen, später kommen Druckschmerzen und eine Schwellung dazu. Zusätzlich kann man oft Verdickungen tasten und es entsteht ein knirschendes Geräusch, da die Sehne am Knochen reibt. Dass die Sehnenscheidenentzündung an Hand – und Fußgelenken häufig so stark ausgeprägt ist, liegt mitunter auch am sogenannten Ringband (Retinaculum tendinae). In den beiden Regionen kommen die Sehnen vieler kleiner Muskeln zusammen und ziehen dann weiter zur Hand bzw. um Fuß. Das Ringband bündelt die Sehnen oberhalb der Sehnenscheiden, damit die einzelnen Sehnen nicht verrutschen können. Durch diese Kompression kommt es bei Überlastung besonders schnell zur Entzündung.

Neben der Überlastung kann auch eine rheumatische Erkrankung der Grund für die Beschwerden sein. Des Weiteren kann die Entzündung auch bakteriell bedingt sein, das ist aber nur sehr selten der Fall. Unabhängig von der Ursache ist es ratsam, bei Beschwerden rasch einen Arzt aufzusuchen. Die Diagnose ist recht unkompliziert, aufwändige bildgebende Verfahren wie etwa ein MRT sind in der Regel nicht nötig. Wird der Arztbesuch jedoch hinaus gezögert, besteht die Gefahr, dass die Sehnenscheidenentzündung chronisch wird oder sich ausbreitet. Außerdem kann es zu degenerativen Veränderungen der Sehnenscheide kommen.

Sehnenscheidenentzündungen am Körper

Sehnenscheidenentzündungen treten vor allem an den Stellen am Körper auf, die sowieso schon stark beansprucht werden wie Hand, Arm oder Fuß. Die Sehnen verbinden ja Knochen und Muskeln miteinander und können bei Überbeanspruchung bei zum Beispiel Sport oder körperlicher Belastung im Beruf sich entzünden und dadurch Wasser einlagern. Das typische Symptom einer Sehnenscheidenentzündung ist ein Schmerz bei Bewegung bei auf Druck oder auch schon in Ruhe.

  • Hand bzw. Handgelenk: hier sind meist die Schmerzen im Handgelenk zu spüren, da durch das Handgelenk die Sehnen verlaufen, die die Hand- und Armmuskeln verbinden
  • Finger: wenn, dann ist meist der Daumen betroffen, zum Beispiel bei Überbeanspruchung beim Skifahren (sogenannter „Skidaumen„)
  • Unterarm: Armbeschwerden machen sich durch typisches Ziehen im Unterarm bemerkbar durch z.B. übertriebenes Üben mit Streichinstrumenten oder Tennisspielen (sogenannter „Tennisarm„)
  • Fuß: zwar seltener aber ebenso schmerzhafte Behinderungen im Knöchel bzw. Sprunggelenk, hervorgerufen durch z.B. übertriebenen Sport in Sportarten wie Fuß-, Basketball, Hockey, Skifahren oder Skifahren.

Therapien bei einer Sehnenscheidenentzündung

Zur Therapie stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. In jedem Fall muss das betroffene Gelenk mittels einer Bandage ruhig gestellt werden. In leichten Fällen reicht das schon aus, meist müssen aber zusätzlich entzündungshemmende Schmerzmittel eingenommen werden. Zusätzlich kann Cortison an die betroffene Stelle gespritzt werden. Zeigen sich durch den konservativen Ansatz keine Besserungen, muss die betroffene Stelle operiert werden, um die Kompression der Sehne zu beseitigen.

Aufgrund des Verletzungshergangs und der häufigen Lokalisation im Bereich des Handgelenks wird die Sehnenscheidenentzündung oftmals mit dem Karpaltunnel-Syndrom verwechselt. Dieses kann ebenfalls durch starke Belastung und Kompression entstehen, bei der betroffenen Struktur handelt es sich jedoch nicht um eine Sehne sondern um einen Nerv. Symptomatisch beginnen beide Erkrankungen mit Schmerzen im Handgelenk. Wenn jedoch zusätzlich noch Lähmungserscheinungen oder Kribbeln in den ersten drei Fingern dazu kommen, so handelt es sich wahrscheinlich eher um das Karpaltunnel-Syndrom. In diesem Fall muss dann in der Regel operiert werden.

Wann macht eine Bandage bei einer Sehnenscheidenentzündung Sinn?

Die allermeisten Patienten, die an einer Sehnenscheidenentzündung leiden, werden eine Bandage benötigen. Wie diese aussieht, ist in der Regel vom Schweregrad der Entzündung abhängig.

Der Sinn einer Ruhigstellung ist, zu verhindern, dass sich die Sehne weiterhin bewegt. Immer, wenn sie über den Knochen oder die umgebende Hülle reibt, verschlimmert das den Zustand der Sehnenscheide und damit auch die Entzündung. Während der Ruhigstellung hat der Körper Zeit, die Entzündung zu beseitigen, Flüssigkeit aus dem Gewebe zu entfernen und gegebenenfalls die beschädigte Sehnenscheide auszubessern.

Physiotherapeutische Behandlung als Ergänzung

Mit der Bandage allein ist das Problem allerdings noch nicht gelöst. Wer schon einmal einen Gips, eine Bandage oder eine Schiene über einen längeren Zeitraum getragen hat, weiß, dass das betroffene Körperteil nach dem Ende der Immobilisierung nicht sofort wieder einsatzfähig ist. Meist ist das betroffene Gelenk sehr steif und schwach und es bedarf erst noch einer physiotherapeutischen Behandlung. Ob diese Behandlung notwendig ist, hängt natürlich davon ab, wie lange die Schiene getragen werden muss. Der Zeitraum wiederum wird je nach Schweregrad der Sehnenscheidenentzündung festgelegt.

Im Fall einer OP sieht es etwas anders aus als bei der konservativen Therapie. Meist wird auch hier eine Bandage angelegt, diese wird aber schon im Lauf der ersten Woche nach der OP wieder abgenommen. Hier wird ausdrücklich von einer Schiene oder Bandage über einen längeren Zeitraum abgeraten. Bei den meisten Betroffenen ist jedoch die konservative Therapie völlig ausreichend.

Modelle der Bandagen bei Sehnenscheidenentzündung

Wie genau die Bandage aussieht, ist natürlich von der betroffenen Stelle abhängig. Wenn zum Beispiel nur die Sehne des Daumens betroffen ist, muss auch nur diese geschient werden. Es gibt Schienen und Bandagen für einzelne Finger, sodass die Hand an sich noch weitestgehend benutzt werden kann.

Die weitere Auswahl der Bandage ist dann vor allem vom Schweregrad der Sehnenscheidenentzündung abhängig. Bei leichten Fällen werden in der Regel Bandagen gewählt, die nur ein Band zur Stabilisation besitzen. Dafür enthalten diese Versionen meist mehrere Pelotten. Das sind gelartige Polsterungen, welche die entzündete Stelle massieren sollen. Dadurch wird das Abschwellen beschleunigt.

Mit jeder höheren Stufe wird die Bandage stabiler und führt damit zu einer stärkeren Einschränkung der Beweglichkeit. Die nächsthöhere Version besitzt dann in der Regel einen Stab anstelle des Bandes. Dadurch kann das Gelenk kaum noch abgeknickt werden. Dennoch sind meist Pelotten vorhanden, um die betroffene Stelle zu polstern und zu massieren.

Bei schweren Sehnenscheidenentzündungen muss oft die vollständige Immobilisierung eingesetzt werden. Die Bandagen sind dann mit mehreren Stäben ausgestattet. Der Fokus liegt dabei auf der Stabilisation und kaum noch auf der Massage. Die vorhandenen Polster dienen also eher dem Komfort. Diese Schienen werden zum Teil auch bei Fissuren und leichteren Knochenbrüchen eingesetzt.

Wichtig ist, dass der Schweregrad richtig eingeschätzt wird. Wenn zum Beispiel unnötigerweise die gesamte Hand über einen längeren Zeitraum nicht bewegt wird, muss auch die ganze Hand mit physiotherapeutischen Übungen nach Abnehmen der Bandage wieder aktiviert werden. Dadurch würde sich die Wiederherstellung der Funktion hinauszögern, was sehr ärgerlich wäre.

Generell gibt es eine sehr große Vielfalt was die Bandagen und Schienen angeht. Bei allen wird jedoch darauf geachtet, dass sie so unkompliziert wie möglich sind. So sollte die betroffene Person zum Beispiel immer in der Lage sein, die Bandage selbständig aus zu ziehen und wieder an zu legen. Außerdem sind in der Regel Belüftungslöcher vorhanden, sofern das Material nicht selbst atmungsaktiv ist. So soll verhindert werden, dass der Träger der Bandage darunter zu viel schwitzt.

Kriterien für eine gute Bandage zur Stabilisierung der Sehnen

Richtiger Sitz

Da die Sehnenscheidenentzündung ja durch Kompression erst richtig verschlimmert wird, muss die Bandage auf jeden Fall richtig sitzen. Sie muss auf der einen Seite die Immobilisierung des Gelenks gewährleisten, darf aber nicht zu sehr auf die entzündete Stelle drücken. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass das Material der Bandage zumindest teilweise elastisch ist. So kann sie sich der verletzten Stelle optimal anpassen.

Gute Gelenkstabilisation

Die Bandage muss also bequem sitzen, die nötige Stabilität des Gelenks muss aber dennoch sichergestellt werden. Die betroffene Person darf nicht das Gefühl haben, die Bandage so eng wie möglich einstellen zu müssen, um einen Effekt zu verspüren. Dadurch entsteht die Gefahr, dass Blutgefäße oder Nerven eingeklemmt werden. Wer sich nicht sicher ist, ob die Bandage zu eng eingestellt ist kann folgende Tests machen. Zum einen kann man mit den Fingern auf einen Nagel der bandagierten Hand drücken, sodass die Farbe entweicht. Nach Loslassen des Fingers muss das Nagelbett innerhalb von zwei Sekunden wieder die ursprüngliche Farbe einnehmen. Außerdem müssen alle nicht bandagierten Finger normal bewegt werden können und die Hand darf sich nicht taub anfühlen. Trifft eines dieser Dinge nicht zu, so ist die Bandage definitiv zu eng.

Manuelle Verstellmöglichkeit

Des Weiteren muss die Bandage manuell verstellbar sein. Nur so kann sie effektiv an die betroffene Person angepasst werden. Zudem muss sie eventuell auch während des Tragens verstellt werden können, wenn zum Beispiel die Schwellung nachlässt.

Atmungsaktives, waschbares Material

Außerdem sollte das Material atmungsaktiv sein oder alternative Möglichkeiten der Belüftung bieten. Dadurch schwitzt die betroffene Person unter der Bandage weniger, wodurch die Bandage auch etwas hygienischer ist. Ebenfalls in puncto Hygiene zu erwähnen ist die Waschbarkeit. Die Schiene sollte zumindest von Hand gewaschen werden können. Auch wenn eine Sehnenscheidenentzündung keine offene Verletzung ist, sollte doch die grundsätzliche Hygiene gewährleistet werden.

Am besten und einfachsten ist es, sich vom behandelnden Facharzt beraten zu lassen. Dieser kann auch ein Rezept für die passende Bandage ausstellen, sodass man auf jeden Fall das richtige Produkt kauft und verwendet.

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Schmerzen in der Hand – Das Karpaltunnelsyndrom https://www.bandagenfreund.de/karpaltunnelsyndrom/ Sun, 26 Apr 2020 12:37:32 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?p=791 Die Hand ist ein sehr komplexes Gebilde. Zahllose Knochen, Gelenke und Muskeln sind nötig, um sie zu bewegen. Sie sorgen für reibungslose Bewegung bei jeder Tätigkeit, die wir mit diesem filigranen Körperteil ausüben können. Dadurch ist die Hand unerlässlich im Beruf und auch in der Freizeit. Doch gerade in diesem Bereich des Körpers kann es …

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Karpaltunnelsyndrom

Die Hand ist ein sehr komplexes Gebilde. Zahllose Knochen, Gelenke und Muskeln sind nötig, um sie zu bewegen. Sie sorgen für reibungslose Bewegung bei jeder Tätigkeit, die wir mit diesem filigranen Körperteil ausüben können. Dadurch ist die Hand unerlässlich im Beruf und auch in der Freizeit. Doch gerade in diesem Bereich des Körpers kann es durch die vielfältige und ständige Nutzung rasch zu einer Überbelastung kommen, die dann zu Schmerzen und eingeschränkter Bewegungsfähigkeit führen. Schmerzt die Hand, werden die alltäglichen Tätigkeiten plötzlich zur Herausforderung. Auf der unteren Seite des Unterarms liegt der sogenannte Karpaltunnel. Der Kanal hat die Form eines U, die von den Knochen der Handwurzeln gebildet wird. Hier befinden sich neun Sehnen, die beim Beugen der Hand eine wichtige Funktion spielen.

Zudem führt ein Nerv durch diesen Tunnel, Nervus Medianus genannt. Wenn eben dieser Nerv der Mittelhand im Handgelenkstunnel, dem Karpaltunnel, eingeklemmt wird, spricht man vom Karpaltunnelsyndrom, kurz KTS. Das Einklemmen entsteht, wenn das Gewebe anschwillt, was durch Entzündungen oder Überbelastung passiert. Dann spürt der Patient anfangs meistens in der Nacht oder bei erhöhter Belastung des Gelenks Schmerzen, Kribbeln oder Taubheitsgefühle. Der Daumen und die Hand werden über die Zeit immer mehr in ihrer Funktion eingeschränkt.

Die besten Handgelenkbandagen bei Karpaltunnelsyndrom

Mit Hife einer Handgelenk-Manschette, kann man der Verletzung effektiv begegnen und die Heilung anregen.

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Wie entstehen Probleme mit dem Karpaltunnel in der Hand?

Wird das Handgelenk häufig auf gleiche Weise be- bzw. überbelastet, kann das KTS auftreten. Oftmals ist auch Verschleiß ein Grund für die Schmerzen im Handgelenk. Es wird davon ausgegangen, dass manche Menschen schon bei ihrer Geburt unter einem zu engen Karpaltunnel leiden.

Eine anatomische Fehlbildung (Engstelle) ist dafür verantwortlich. Dies vererbt sich oftmals weiter, so dass eine familiäre Häufung vorkommen kann. Wer sich am Handgelenk verletzt oder mit Erkrankungen aus dem rheumatischen Bereich kämpft, hat ebenfalls ein größeres Risiko einer Verengung des Karpaltunnels.

Auch eine Sehnenscheidenentzündung drückt auf den Karpaltunnel, da die Sehnen in diesem zu finden sind. Ein Bezug zu hormonellen Veränderungen steht ebenfalls im Raum, da Frauen im Bereich der Wechseljahre öfter mit dem KTS zu kämpfen haben. Patienten, die an Diabetes mellitus leiden, zur Dialyse müssen oder übergewichtig sind, gehören ebenso zu den Gefährdeten.

Der Grund dafür sind Wassereinlagerungen, die den Karpaltunnel verengen. Es wurde zudem festgestellt, dass eine erhöhte Belastung des Handgelenks im Beruf eine große Rolle spielt, denn bei Menschen in körperlich anstrengenden Berufen tritt das Syndrom bis zu sieben Mal öfter auf. Computertätigkeit hat sich nicht als Risikofaktor herausgestellt, während das KTS bei Reinigungskräften bei der Hälfte der Berufsgruppe eine Rolle spielt.

Diagnose des Karpaltunnelsyndroms

Diagnose als Schlüssel zum Problem – so früh wie möglich zum Arzt
Wenn jemandem die Hände regelrecht einschlafen, liegt ein Karpaltunnelsyndrom nahe. Anfangs lassen sich die eingeschlafenen Hände noch durch Bewegung, Reiben oder kräftiges Schütteln beenden. Besonders nachts und beim Aufstehen merken Patienten dieses Symptom, aber auch tagsüber kann es auftreten. Beispiele dafür sind statische Haltungen, wie sie beim Fahren im Auto oder auf dem Rad vorkommen, beim Lesen einer Zeitung oder beim Telefonieren. Über die Zeit kann das vorrübergehende Taubheitsgefühl dauerhaft werden. Beim einem Neurochirurgen oder Neurologen wird für die Diagnose geprüft, wie leitfähig die Nerven sind. Dazu werden elektrische Impulse in den Arm gesendet. Die Handmuskeln reagieren nur bei gesunden Nerven. Zudem wird vorab eine ausführliche Anamnese der Krankengeschichte durchgeführt. Die Beweglichkeit von Fingern und Händen wird hierbei ebenfalls geprüft.

Was kann gegen die Beschwerden beim Karpaltunnelsyndrom unternommen werden?

Die Art und Stärke der Beschwerden sowie deren Dauer sind ausschlaggebend für die Art der Behandlung. Ist das Karpaltunnelsyndrom noch nicht so ausgeprägt, kann eine Operation oftmals vermieden werden, indem Bandagen und Schienen genutzt werden. Nachts werden in der Regel Schienen genutzt. Sie sorgen für eine Ruhigstellung der Hand und verhindern damit ein Abknicken des Handgelenks. Der Druck auf den Karpaltunnel wird somit verringert. Bandagen können tagsüber zudem dabei helfen, die Hand zu entlasten und trotzdem einen guten Bewegungsspielraum ermöglichen.

Eine Therapie mit Kortison ist sinnvoll, wenn das Syndrom durch eine Entzündung verursacht wird. Diese kann mittels Tabletten oder Spritze erfolgen.
Eine Operation wird dann in Betracht gezogen, wenn die konservativen Behandlungsmethoden nach einem Monat keine Besserung zeigen. Manche Patienten leiden bereits unter starken Schmerzen in der Nacht oder werden das Taubheitsgefühl nicht mehr los. Stellt sich bei der Elektroneurografie (ENG) heraus, dass der Nerv die Impulse nur noch sehr langsam passieren lässt, ist eine Operation ebenfalls eine gute Wahl. Im Anfangsstadium des KTS oder nach einer OP ist es zudem ratsam, Gymnastik für die Finger zu machen. Ein Holz- oder Noppenball leistet ebenso gut Dienste, um die Beweglichkeit der Hand zu trainieren.

Der Sinn einer Bandage gegen das KTS

Wenn der Unterarm im Bereich des Handgelenks ruhig gestellt werden muss, bringt eine Bandage bereits eine hilfreiche Entlastung. Denn bei einer Überbelastung des Handgelenks braucht es etwas, das eine stützende Funktion ausübt, um die Belastung zu minimieren. Eine Bandage gegen das Karpaltunnelsyndrom unterstützt den wichtigen Heilungsprozess und kann unter Umständen verhindern, dass eine ungewollte Operation nötig wird. Im Rahmen einer solchen OP erfolgt eine Durchtrennung des Karpalbandes, das dort verläuft, wo die Handwurzel gebeugt werden kann.

Doch Operationen sind nie ohne ein gewisses Risiko und sollten daher erst in Betracht gezogen werden, wenn konservative Methoden wie eine Karpaltunnelbandage ausgeschöpft wurden. Sinn einer solchen Bandage gegen das Karpaltunnelsyndrom ist es, eine Dekompression der verengten Nervenbahn zu erreichen. Der Druck muss vom schmerzenden Bereich genommen werden. Die Durchblutung steigert sich beim Tragen einer Karpaltunnelbandage und entstandene Schwellungen werden dadurch ebenfalls reduziert.

Die Bandage übernimmt eine Stützfunktion und entlastet so die Stelle, durch die der Schmerz ausgelöst wird. Dabei wird die Bewegungsfreiheit nur minimal eingeschränkt. Die betroffene Stelle in der Hand wird ruhiggestellt. Die Bandage muss allerdings perfekt passen. Sie sorgt dafür, dass die Hand in einer neutralen Position bleibt, ermöglicht aber zeitgleich, Arbeiten ohne wirkliche Einschränkung ausführen zu können. Eine zu große Belastung auch mit einer Bandage für den Karpaltunnel sollte trotzdem unterlassen werden. Die Bandage mit ihrer Stützfunktion sorgt dafür, dass die Hand die nötige Ruhe bekommt, um die Schwellung abklingen zu lassen, die den Karpaltunnel verengt.

Welche Bandagen helfen beim Karpaltunnelsyndrom?

Bandagen, die gegen die Symptome des Karpaltunnelsyndroms helfen, sind oftmals Handgelenksbandagen, die viele Bereiche dieses Gelenks unterstützen.
Karpaltunnelbandagen sorgen dafür, dass der schmerzende Bereich, in dem die Verengung sitzt, stillgelegt wird. Streben auf der unteren Seite der Bandage sorgen für sicheren Halt des Unterarms, der beim KTS betroffen ist.

Das Material spielt bei der Bandage eine große Rolle, denn es beeinflusst auch, wie stabil die Karpaltunnelbandage überhaupt ist. Dekompressionsbandagen, die bei Problemen aufgrund des KTS helfen, sind oftmals aus elastischem Stoff wie Neopren, welches z.B. auch in Taucheranzügen Verwendung findet. Dieser Stoff hat auch die Eigenschaft, dass er in der Lage ist, Wärme zu speichern.
Einfache Bandagen verwenden Gestricke. Sie sind atmungsaktiv und wirken so Schweißbildung entgegen. Der Vorteil ist, dass sie einfach und problemlos über den Arm gezogen werden können.

Bandagen-Arten gegen das Karpaltunnelsyndrom

Es gibt spezielle Sport-Bandagen, die beim Sport eingesetzt werden können. Allerdings sollte man bei Beschwerden mit dem Karpaltunnel mit hohen Belastungen ohnehin besser aussetzen, bis Besserung eintritt.
Beim Karpaltunnelsyndrom treten Schmerzen oftmals nachts auf. Darum werden häufig Nachtlagerungsschienen verschrieben. Diese fixieren das Gelenk in seiner Position, verhindern das ungewollte Abknicken während des Schlafes und machen so oft einen gesunden Nachtschlaf für manche Patienten wieder denkbar.

Eine Schiene bzw. Bandage hilft dann am besten, wenn sie anatomisch geformt ist. In der Regel verläuft die Karpaltunnelbandage über die gesamte Handinnen- und Außenfläche bis zur halben Höhe des Unterarms. Die meisten Stützbandagen verfügen über deshalb über breitere Klettverschlüsse. Diese verhindern ein Verrutschen der Bandage, die nur bei gutem Sitz effektiv helfen kann. Im Gegensatz zum weitverbreiteten Eindruck sind diese Klettverschlüsse nicht dazu gedacht, die richtige Größe der Bandage einzustellen. Sie dienen nur zur Regulierung der Weite eines Modells. Die korrekte Größe wird durch das Maß des Handgelenkumfangs ermittelt. Es gibt Modelle für jede Handgröße, sogar spezielle Angebote für Kinder.

KTS-Bandagen gibt es für leichte, mittelschwere oder schwere Beschwerden. Die meisten Schienen werden in dezenten Farben von schwarz über beige bis weiß angeboten. So findet sich für jeden Patienten die richtige Bandage. Finger und Daumen werden bei einer Stützschiene freigelassen, damit die Beweglichkeit auch weiterhin gegeben ist.

Die wichtigsten Kriterien für gute KTS-Bandagen

  • Perfekte Passform für ideale Unterstützung des schmerzenden Bereichs
  • Atmungsaktives Material gegen Schweiß- und Bakterienbildung
  • Schonung der Haut durch Nutzung von antibakteriellem Material
  • Perfekte Stabilisierung zur individuellen Entlastung
  • Verschiedene Bandagen für die linke und die rechte Hand
  • Waschbar
  • Leicht anzulegen, ohne Hilfe einer weiteren Person
  • Dekompression durch stabiles Material
  • Guter Halt
  • Regulierung von Feuchtigkeit
  • Stützende Elemente für die ultimative Stützfunktion
  • rutschfest
  • angepasste Größe
  • leichtes Gewicht gegen zusätzliche Belastung

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Spreizfußbandagen https://www.bandagenfreund.de/spreizfussbandagen/ Fri, 10 Apr 2020 15:34:09 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?page_id=711 Wie definiert die Medizin diesen diagnostischen Begriff, welche Ursachen können vorliegen, welche Probleme treten auf und welche Behandlung kann zielführend sein? Bei einem Spreizfuß handelt es sich um eine Fuß-Fehlstellung mit einem Auseinanderbewegen der Mittelfußknochen. In Folge dessen kommt es zum Einsinken des Fußgewölbes mit einer zunehmenden Verbreiterung des Fußes unterhalb der Zehen. Unsere Spreizfußbandagen …

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Wie definiert die Medizin diesen diagnostischen Begriff, welche Ursachen können vorliegen, welche Probleme treten auf und welche Behandlung kann zielführend sein? Bei einem Spreizfuß handelt es sich um eine Fuß-Fehlstellung mit einem Auseinanderbewegen der Mittelfußknochen. In Folge dessen kommt es zum Einsinken des Fußgewölbes mit einer zunehmenden Verbreiterung des Fußes unterhalb der Zehen.

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Die Schmerzsymptomatik vor allem am Fußballen verläuft relativ schnell und äußert sich bereits nach kurzer Zeit durch schmerzende Füße im Bereich der Fußballen. Diese Schmerzen können so stark sein, dass Betroffenen sogar unterwegs zumindest für ein paar Minuten die Schuhe ausziehen, bevor sie weitergehen. Eine etwas andere Form liegt beim Senk-Spreizfuß vor, weil nicht nur das Fußquergewölbe, sondern auch das Fußlängsgewölbe abgesenkt sind.

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Wie nimmt die Entwicklung von einem Spreizfuß ihren Lauf?

Spreizfuß
Bildquelle: Shutterstock / vasara

Mit einer Pelotte kann der Spreizfuß maximal stabilisiert, aber nicht korrigiert werden. Die Stütze sollte breitflächig und ein wenig elastisch unter den Metatarsalia 2-4 an der Einlage oder dem Schuh verteilt werden. Damit wird eine best mögliche Natürlichkeit erreicht. Auch sollte sie möglichst flach sein. Schließlich soll der Spreizfuß in seine anatomisch normale, korrekte Form zurückgeführt werden. Wird mehr versucht, können die häufig pelotteninduzierten Beschwerden auftreten. Weichschaum ist dafür das ideale Material. Die Shore-Härte sollte entsprechend dem Körpergewicht adaptiert sein.

Die Positionierung muss retrokapital erfolgen. Es muss unbedingt vermieden werden, dass der Druck unter dem Metatarsalköpfchen erhöht wird. Dies ist deshalb so wichtig, weil es fast regelmäßig zu einer Degeneration der plantaren Platten mit sehr unangenehmen Partialrupturen kommt. Diese sind an den Schmerzen und deren Verläufen beteiligt.

Eine weitere Folge besteht darin, dass sich die Gewichtsverteilung auf den gesamten Fuß bis zur Ferse verändert. Jeder Schritt lässt die Betroffenen die Auswirkungen mit jeder Abrollbewegung spüren. Verstärkt wird der Fuß jetzt in jeder einzelnen Bewegung über die Ferse abgerollt. Dadurch entsteht nicht nur eine unnötige Belastung des Sprunggelenks. Vielmehr wird auch das Ungleichgewicht verstärkt.

Aus diesem bereits krankhaften Zustand heraus wird das Fasziengewebe zunehmend schwächer und kann den Fuß nicht mehr in seiner Form halten. Es kommt zur Bildung von Schwielen und Schmerzen im Bereich der Mittelfußknochen. Dadurch verändert sich das Gangbild und im Endeffekt kommt es zu einer kompletten Fehlbelastung des Fußes, die zu einer Bursitis (Schleimbeutelentzündung) im Vorfußbereich führen kann.

Die Mittelfußknochen, die von Natur aus nach vorne zeigen und parallel zueinander liegen, weichen immer mehr auseinander. Dieser Vorfußbereich verbreitert sich immer mehr und irgendwann wird der Schuh zu eng. Darüber hinaus kann sich die Fußlänge durch die Spreizfußfehlstellung verlängern.

Welche Probleme können auftreten?

An erster Stelle steht die Verbreiterung und teilweise auch Verlängerung des Fußes auf Höhe des Fußballens, die optisch wie auch physisch (orthopädisch) nicht zu leugnen ist. Der Schuhkauf wird in den meisten Fällen zum Problem.

Zunehmend kommt es zu einem Belastungsschmerz sowie einer schnellen Ermüdung des Spreizfußes. Vor allem beim Gehen und Stehen tritt dieser Schmerz, der in Ruhe wieder nachlässt, auf.

Zu den eher unspezifischen Symptomatiken gehören ein Taubheitsgefühl in den Beinen, ein unangenehmes Kribbeln sowie Brennen oder unruhige Füße. Unspezifisch deshalb, weil diese Symptome auch bei einem Restless-Legs-Syndrom oder eine Polyneuropathie (Nervenkrankheit) auftreten können.

Zu den weiteren Symptomen gehören:

  • Vorfuß- und/oder Ballenschmerzen
  • das Schrumpfen des Fußballenfettpolsters
  • eine Schwielen- und Hornhautbildung
  • entzündliche Veränderungen der Zehengrundgelenke
  • eine nachhaltige Störung des Gangbildes

Welche Spätfolgen können sich entwickeln?

Durch das durchgetretene Quergewölbe kann es zu Folgeerkrankungen kommen. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang:

  • der Hallux valgus
  • der Hallux rigidus
  • die Hammer- oder Krallenzehe sowie der Schneiderballen
  • das Morton Neurom
  • die Metatarsalgie (Mittelfußschmerz)
  • die Lisfranc-Arthrose (Fußwurzelarthrose)

Welche Ursachen können zu einem Spreizfuß führen?

Sehr selten ist der Spreizfuß angeboren. Das heißt: Er wird im Laufe des Lebens erworben oder durch Risikofaktoren begünstigt. Zu den Risikofaktoren gehören im Einzelnen:

  • ein Traumata (Verletzung)
  • Lähmungen durch eine Schädigung des Nervensystems
  • geschwächte Bänder
  • Knochennekrosen
  • rheumatische Erkrankungen
  • ein Hohlfuß mit Steilstellung der Mittelfußknochen

Auch das häufige oder gar ständige Tragen von High Heels bringt zu viel Last auf den Vorderfuß. Dies gilt auch für hohe Pumps. Auch wer immer nur auf ebenen Böden läuft und nie barfuß unterwegs ist, entzieht dem Fuß wichtige Außenreize. Im Endeffekt ist die Muskulatur nicht mehr ausreichend gestärkt.

Wann machen Bandagen für den Spreizfuß Sinn?

In erster Linie natürlich dann, wenn eine solche Diagnose vorliegt. Andererseits sind sie angebracht bei:

  • einer Metatarsalgie
  • Gelenk- oder Knochenhautreizungen des Mittelfußknochens

Welche Spreizfußbandagen bzw. Spreizfußpelotten werden angeboten?

Unterschiedliche Anfertigungen werden im stationären und im Onlinehandel angeboten. Zu diesen Angeboten gehören vor allem sportelastische Bandagen für den Spreizfuß mit variabel zu positionierender Pelotte, um die mittleren Metatarsalien zum physiologischen Quergewölbe hin anzuheben und um die Metatarsalköpfchen sowie die plantaren Vorfußweichteile zu entlasten.

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Der Tennisarm: Berufskrankheit oder Sportverletzung? https://www.bandagenfreund.de/tennisarm/ Thu, 08 Aug 2019 05:04:26 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?p=495 Sportverletzungen sind keine Seltenheit. Viele Menschen in Deutschland verletzen sich jährlich bei den unterschiedlichsten Sportarten. Auch der Tennisarm ist gehört zu diesen Erkrankungen. Doch nicht immer ist Sport der Auslöser. Auch viele alltägliche Ursachen und monotone Bewegungen sind ein Grund, warum Patienten an einem Tennisarm leiden. Rund um die Erkrankung existieren allerdings auch einige Halbwahrheiten …

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Tennisarm
Person Applying Ice Gel Pack On An Injured Elbow, Von Andrey Popov.

Sportverletzungen sind keine Seltenheit. Viele Menschen in Deutschland verletzen sich jährlich bei den unterschiedlichsten Sportarten. Auch der Tennisarm ist gehört zu diesen Erkrankungen. Doch nicht immer ist Sport der Auslöser. Auch viele alltägliche Ursachen und monotone Bewegungen sind ein Grund, warum Patienten an einem Tennisarm leiden. Rund um die Erkrankung existieren allerdings auch einige Halbwahrheiten und viele Fehleinschätzungen. Bei auftretenden und anhaltenden Schmerzen im Arm sollte immer ein Arzt aufgesucht werden, um eine richtige Behandlung einzuleiten und gegen die Schmerzen vorzugehen. Bei einem Tennisarm kann die Heilung zwar einige Wochen oder sogar Monate dauern, allerdings ist die Chance auf eine vollständige Heilung sehr hoch.

Die besten Tennisarm Manschetten

Mit Hife einer Tennisarm-Manschette, kann man der Verletzung effektiv begegnen. Nicht nur werden die Schmerzen reduziert sondern der Arm ist mit der Manschette auch wieder leistungsfähiger. Dazu wird die Heilung des Tennisarms effektiv gefördert.

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Was versteht man unter einem Tennisarm?

Der Tennisarm, auch als Tennis-Ellenbogen bekannt, ist eine schmerzhafte Entzündung des Sehnenapparats im Ellenbogen. Die medizinische Bezeichnung ist Epicondylitis. Die Schmerzen treten zu Beginn meist nur bei einer Belastung des entsprechenden Armes auf, zum Beispiel beim Anheben von Gegenständen. Nach einer Weile ist ein dauerhafter Schmerz spürbar. Weitere Symptome eines Tennisarms sind:

  • Dauerhaftes Schmerzgefühl im Bereich des äußeren Ellenbogens
  • Druckschmerz
  • Kraftverlust im Arm, in der Hand und in den Finger
  • Kribbeln in der Hand und/oder in den Fingern
  • Eventuell eine Ausweitung des Schmerzes in den Unterarm und das Handgelenk
  • Ein Sensibilitätsverlust um Arm
  • Ellenbogen kann nicht mehr ganz ausgestreckt werden (Bewegungseinschränkung)
  • Schwellungen und Hautrötungen

Die Behandlung sollte bei einem Tennisarm möglichst frühzeitig erfolgen, um weitere Schäden zu vermeiden und auf eine Operation verzichten zu können.

Wie entsteht ein Tennisarm?

Es gibt zahlreiche Symptome für einen Tennisarm. Fälschlicherweise und auch in Bezug auf den Namen wird oft angenommen, lediglich Sportarten wie zum Beispiel Tennisspielen führen zu der schmerzhaften Erkrankung. Diese Annahme ist allerdings falsch. Eine falsche Haltung und schlechte Ausrüstung beim Tennisspielen, sowie eine körperliche Überbelastung bei untrainierten Spielern, können natürlich zu einem Tennisarm führen, allerdings sind monotone und immer wiederkehrende Bewegungen im Alltag die häufigste Ursache bei Patienten mit einem Tennisarm.

So sind auch häufig Büromitarbeiter, die sich überhaupt nicht sportlich betätigen, betroffen. Die monotonen Bewegungen am Arbeitsplatz, die einseitige Belastung beim Benutzen der Maus oder beim Schreiben mit der Tastatur, und die oft falsche Körperhaltung, führen zu den Schmerzen im Arm. In einigen Ländern ist der Tennisarm aus diesem Grund sogar als Berufskrankheit anerkannt, zum Beispiel in Australien, Großbritannien oder der USA. Aber auch Musiker sind oft betroffen. Die eingeschränkte Haltung beim Klavier- oder Schlagzeugspielen können die Krankheit hervorrufen.

Weitere Risikofaktoren und Ursachen können außerdem sein:

  • Plötzliche und ruckartige Bewegung
  • Kurzeitig auftretende sehr starke Belastung des Arms bzw. des Ellenbogens
  • Frühere Erkrankungen, die nicht ausreichend behandelt oder nicht vollständig auskuriert wurden
  • Fehlhaltungen bei Arbeiten im Beruf, Haus oder Garten
  • Bestimmte Sportarten wie zum Beispiel Volleyball, Rudern, Tennis oder bestimmte Übungen im Kraftsport
  • Falsche Schlagtechniken bei bestimmten Sportarten
  • Ungesunde Schlafhaltung (Verwendung des betroffenen Armes als Kopfstütze)
  • Tätigkeiten, die zu einer einseitigen Belastung und zu einer monotonen Bewegung führen: Schreiben, Malerarbeiten, Montage von Gegenständen (Schraubendrehen) oder Zimmer- und Schreinerarbeiten
  • Häufiges Musizieren
  • Nebenwirkung eines Fluorchinolon-Antibiotikas

Die Ursachen sind also zahlreich und nicht nur Sportler sind betroffen. Bei Profi-Tennisspielern zum Beispiel, tritt diese Krankheit nur sehr selten auf. Die Sportler haben eine gute Muskulatur in den Ellenbogen und die Krankheit wird so vorgebeugt. Zudem haben die Spieler eine gute Ausrüstung und die richtige Schlagtechnik. Bei Hobby-Sportlern ist der Tennisarm hingegen wieder sehr viel häufiger vertreten, was auf eine der oben genannten Ursachen zurück zu führen ist.

Generell kann ein Tennisarm aber auch durch bestimmte Maßnahmen vorgebeugt werden, beziehungsweise das Risiko daran zu erkranken, gesengt werden:

  • Bei monotonen Bewegungen sollten regelmäßig Dehn- und Streckübungen ausgeübt werden
  • Langsamer Muskelaufbau in den Armen durch richtige Übungen
  • Monotone Bewegungen vermeiden
  • Beim Sport auf die richtige Technik achten
  • Die Ergonomie am Arbeitsplatz verbessern
  • Eine ausgewogene und gesunde Ernährung

Warum schmerzt ein Tennisarm?

Bei einem Tennisarm werden die Muskeln an der Außenseite des Ellenbogens überlastet. So entsteht eine Reizung der Sehne am äußeren Ellenbogen, genau genommen am Knochenvorsprung des Oberarmknochens. Eine Entzündung entsteht und die entsprechende Stelle beginnt zu schmerzen.

Durch eine einseitige Belastung entstehen zum Beispiel sogenannte Mikrotraumen oder Mikrorisse. Mikrotraumen bzw. Mikrorisse sind kleine unterschwellige Verletzungen des Gewebes. Das Gewebe kann bereits seit längerer Zeit beschädigt sein, ohne das bisher Schmerzen aufgetreten sind. Kommt es zu einem Tennisarm wird der schmerzhafte Reizzustand an das Gehirn übermittelt und das Schmerzempfinden steigt.

Betroffene nehmen nun oft eine verkrampfte Haltung ein oder versuchen den Schmerz zu Beginn der Erkrankung zu ignorieren. Eine Verschlechterung der Entzündung und der Verspannung sind die Folgen. Die Schmerzen nehmen zu und treten nun auch auf, wenn der Arm gar nicht mehr Belastet wird. Die verspannten Muskeln erzeugen einen durchgehenden Zug auf den Ansatz. Es kommt zudem zu weiteren Mikrorissen und Mikrotraumen. Der Schmerzverlauf zeigt, dass eine frühe Behandlung sinnvoll ist. Wird der Tennisarm rechtzeitig erkannt und behandelt, tritt schon nach geraumer Zeit eine deutliche Besserung auf und die Krankheit heilt vollständig aus.

Schmerzlinderung bei einem Tennisarm

Um die Schmerzen im Ellenbogen und im gesamten Arm zu lindern, kann es zuerst mit einer Kühlung durch Eis versucht werden. Bei akuten Entzündungen ist es immer wichtig die betroffene Stelle abzukühlen. Wärme ist in diesen Fällen nicht geeignet, anders als bei chronischen Erkrankungen. Sollte der Tennisarm bereits chronisch sein, ist eine Behandlung mit Wärme geeigneter.

Auch eine vorübergehende Ruhigstellung des Armes kann helfen. Eine Armschlinge, eine Bandage oder ein Verband können die Schmerzen lindern und sogar die Heilung fördern, da durch die Stützung der umgebenden Muskulatur eine Verkrampfung und damit Fortschreiten der Entzündung vermieden wird. Des Weiteren gibt es auch einige Salben und Cremes, die bei der Linderung helfen können. Es empfiehlt sich die Verwendung von Diclofenac-haltigen Salben und Cremes. Diese Salben werden bei mittleren Schmerzen und Entzündungen eingesetzt. Auch wenn vorübergehend eine Linderung der Schmerzen erreicht werden kann, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Bei einer falschen oder unzureichenden Behandlung kann der Tennisarm zu erheblichen Schäden führen und chronische Schmerzen hervorrufen.

Erste Hilfe Maßnahmen im Überblick:

  • Kühlung des Ellenbogens mit Eis oder Kühlbeuteln
  • Einreiben der schmerzenden Bereiche mit bestimmten Salben
  • Entzündungshemmende Medikamente
  • Den betroffen Arm mit Hilfe von Bandagen oder Verbänden ruhigstellen
  • Schonung des Armes
  • Leichte Dehnungen können sinnvoll sein
  • Krankengymnastik zu einem späteren Zeitpunkt

Behandlungsmöglichkeiten des Tennisarms

Für die Behandlung eines Tennisarms gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Generell lassen sich die Konservative Therapie und die operative Therapie des Tennisarms unterscheiden.

Konservative Therapie

Zu der konservativen Therapie zählen folgende Behandlungsmöglichkeiten:

  • Kältetherapie
  • Eine Behandlung mit Stoßwellen
  • Krankengymnastik
  • Injektion bestimmter Medikamente in den Sehnenansatz
  • Entzündungshemmende Medikamente
  • Reizstrom
  • Nutzung einer effektiven Bandage

Es empfiehlt sich, immer zuerst eine konservative Therapie zu versuchen, bevor ein operativer Eingriff in Betracht gezogen wird. Wichtig ist, dass der Arm dabei ruhiggestellt wird. Früher wurde den Patienten dafür oft ein Gips empfohlen, allerdings ist diese Behandlungsmethode mittlerweile sehr umstritten. Bei einem eingegipsten Arm kommt er sehr schnell zu Muskelschwund. Dies sollte allerdings vermieden werden, da nach der Genesung die Muskulatur wieder aufgebaut werden muss und der Patient dadurch erneut an einem Tennisarm erkranken könnte.

Besser ist es, wenn der betroffene Arm durch Bandagen oder eine Armschlinge ruhiggestellt wird. Durch die vorübergehende Bewegungseinschränkung des Armes können die Entstandenen Mikrorisse und Mikrotraumen abheilen. Eine Kühltherapie kann unterstützend wirken und die Heilung beschleunigen. Auch ein Ultraschall oder eine Behandlung mit Stoßwellen oder Quermassagen führen zu einer Schmerzlinderung und einer Entspannung der Muskeln. Sollten diese Therapieformen nicht zu einer Schmerzlinderung führen, dann können zusätzlich auch entzündungshemmende Medikamente zum Beispiel Ibuprofen oder Diclofenac verwendet werden oder lokale Betäubungsmittel direkt in die entsprechende Stelle gespritzt werden. Ist allerdings durch konservative Therapieformen keine Heilung zu erreichen, muss der Tennisarm operativ behandelt werden.

Operative Therapie

Die Operation ist der letzte Schritt bei der Behandlung eines Tennisarms. Meist führt der chirurgische Eingriff zu einer Besserung, eine Heilung kann allerdings nicht garantiert werden. Der Eingriff ist sehr kurz und dauert in der Regel 45 Minuten. Der Arm wird etwas 5 cm weit über dem Ellenbogengelenk aufgeschnitten. Durch eine Manschette kann starkes Bluten verhindert werden. Die Ärzte wenden häufig die Operations-Methode nach Hohmann an: Der entzündete Ursprung an der Sehen wird mit einem Messer entfernt. Die Vernarbung des Muskels führt dazu, dass dieser einige Zentimeter entfernt neu ansetzt. So wird die Spannung, die auf den Muskel wirkt genommen und die schmerzhafte Stelle heilt aus.

Bei einer anderen Methode, nach Wilhelm, werden dem Patienten die Nerven im Ellenbogen durchtrennt und somit die Schmerzleitung unterbrochen. Nach der Operation ist das Tragen eines Gipses für wenige Wochen sinnvoll, zudem werden auch weiterhin schmerzlindernde Medikamente verabreicht.

Jede Operation bringt auch immer bestimmte Risiken mit sich. Dazu gehören:

  • Wundheilstörungen oder Entzündungen an der Schnittstelle
  • Infektionen
  • Lähmungserscheinungen
  • Taubheitserscheinungen

Nach einer erfolgreichen Behandlung sollten die Patienten vorbeugende Maßnahmen ergreifen um nicht erneut an einem Tennisarm zu erkranken. Es kann zudem dazu kommen, dass das Ausüben bestimmter Sportarten (zum Beispiel Tennis) nicht mehr möglich ist oder der Arzt empfiehlt darauf zu verzichten.

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Skidaumen – Bezeichnung, Ursache und Behandlung https://www.bandagenfreund.de/skidaumen/ Wed, 13 Mar 2019 15:16:46 +0000 https://www.bandagenfreund.de/?p=467 Der so genannte Skidaumen ist eine häufig auftretende Folge von Sportunfällen, bei denen der Daumen zu sehr von der Hand abgespreizt und dabei stark nach außen überdehnt wird. Als Folge von dieser Überdehnung reißt das innere Seitenband des Daumens ein oder sogar ab, manchmal auch mit einem Stück vom Knochen.

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Skidaumen
Bei Stürzen ist die Überdehnung der Daumensehne („Skidaumen“) beim Verfangen des Daumens in den Skistöcken eine der häufigsten Verletzungen.

Der so genannte Skidaumen ist eine häufig auftretende Folge von Sportunfällen, bei denen der Daumen zu sehr von der Hand abgespreizt und dabei stark nach außen überdehnt wird. Als Folge von dieser Überdehnung reißt das innere Seitenband des Daumens ein oder sogar ab, manchmal auch mit einem Stück vom Knochen.

Ob man an einem Skidaumen erkrankt ist und welches gängige Therapiemaßnahmen sind, klären wir auf dieser Seite. Des Weiteren geben wir Kauftipps für geeignete Daumenschienen und Daumenbandagen, die bei einer Verletzung den Daumen und die Bänder schonen und den Schmerz lindern.

Die besten Daumenbandagen zur Stützung des Skidaumens

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Ursache und Bezeichnung des Skidaumens

Die Bezeichnung Skidaumen hat sich im Volksmund verbreitet, da Skifahrer von dieser Verletzung besonders häufig betroffen sind. Bei Stürzen kann sich die Hand schnell ungünstig in der Schlaufe des Skistockes verfangen, was zum Beispiel beim Aufprall auf dem Schnee zu der typischen starken Überdehnung des Daumens führen kann.

Aber auch bei anderen Sportarten, die mit einer besonderen Belastung der Finger verbunden sind, kann der Skidaumen als Verletzung auftreten. Zu diesen gehören zum Beispiel Ballsportarten, Bodenturnen, Geräteturnen oder auch bestimmte Kampfsportarten. Im Alltag können ebenfalls Situationen auftreten, aus denen ein Skidaumen als Verletzung resultiert.

Aufbau des Daumens

Der menschliche Daumen verfügt insgesamt über zwei Knochen und drei Gelenke, vom körpernahen Daumensattelgelenk über das Daumengrundgelenk bis zum Endgelenk. Durch diese Gelenke besitzt der Daumen eine große Beweglichkeit und kann den anderen Fingern gegenübergestellt werden, was für die Funktionen des Greifens und Festhaltens sehr wichtig ist.

Verschiedene Bänder sorgen für eine Stabilisierung des Daumens, da sie die Gelenke führen und stützen. Kommt es nun wie beim Skidaumen zu einem Riss (in diesem Fall des Innenbandes), ist eine Instabilität des betroffenen Gelenks die Folge.

Im Normalfall stabilisiert das innere Seitenband das Grundgelenk des Daumens auf der inneren Seite, die dem Zeigefinger zugewandt ist. Die medizinische Bezeichnung für den Bänderriss des inneren Seitenbandes beim Skidaumen lautet “Ruptur des ulnaren Kollateralbandes”. Manchmal kommt es zusätzlich zum dem Abriss des Bandes auch zu einer Absprengung des Knochens.

Was passiert beim Skidaumen?

Wenn das Seitenband des Daumens bei einer Skidaumen Verletzung reisst, ist dies in manchen Fällen sogar deutlich als eine Art Knacklaut zu hören. Die unmittelbare Folge ist dann normalerweise eine Schwellung des Gewebes im Bereich der Verletzung an der Daumenwurzel.

Zusätzlich kann ein Bluterguss (so genanntes Hämatom) entstehen.Typisch für die Daumenverletzung sind auch Schmerzen unmittelbar nach dem An- oder Abreissen des Bandes, die sich bei Druck auf die entsprechende Stelle sowie bei Belastung und Bewegung des betroffenen Fingers verstärken. Bei einem angerissenen oder ganz gerissenen Seitenband des Daumens fehlt dem Daumengrundgelenk die seitliche Führung.

Dementsprechend kommt es zu einer Instabilität und der Daumen knickt bei Gegendruck oder bei Belastung einfach seitlich weg. Bestimmte Bewegungen wie ein kraftvolles Zugreifen oder Drücken sind bei einem Skidaumen typischerweise kaum noch möglich. Wenn das Seitenband ganz durchtrennt wurde, lässt sich der Daumen zudem zur Seite wegklappen, wobei eine Aufklappbarkeit von mehr als 30 Prozent im Vergleich zur unverletzten Hand als sicheres Zeichen für einen kompletten Riss dient.

Skidaumen Symptome

Diagnose Skidaumen
Ob man an einem Skidaumen erkrankt ist oder nicht, spürt man durch ein Knacken im Daumen, welches mit einem heftig einschießenden Schmerz einhergeht, wenn man den Daumen seitlich bewegt. Bildquelle: Health Happiness Studio / Shutterstock.com

Bei einer Skidaumen Verletzung treten verschiedene Symptome auf, die Hinweise auf die genaue Art und Schwere der Bänderverletzung liefern. Bereits beim Auftreten der Verletzung spüren viele Betroffene ein

  • Knacken im Daumen,

welches oft auch als solches hörbar ist. Dieses entsteht beim Reißen des seitlichen Bandes und geht mit einem

  • heftig einschießenden Schmerz

einher. Kurze Zeit später treten im Bereich des betroffenen Daumengelenks eine

  • Schwellung und ein Hämatom

(Bluterguss auf). Diese sind durch die Verletzung des inneren Gewebes im Rahmen des Bänderanrisses oder -abrisses bedingt. Die Betroffenen klagen über deutliche Schmerzen im gesamten betroffenen Bereich.

Weiterhin lässt sich der Daumen in der Regel nicht mehr oder nur noch

  • sehr eingeschränkt bewegen,

vor allem ein kräftigeres Greifen und Zudrücken sind nicht mehr möglich, und diese Bewegungen verstärken den Schmerz deutlich. Wenn das Seitenband ganz gerissen ist, fehlt dem Daumengrundgelenk ein seitlicher Halt und es wird als Folge instabil. Dies äußert sich darin, dass sich der Daumen ungewöhnlich weit zur Seite wegklappen lässt. Wenn beim Wegklappen des Daumens ein Winkel von mehr als 30 Grad im Vergleich zur nicht verletzten Seite möglich ist, handelt es sich hierbei um ein sicheres Zeichen für einen Komplettriss des Seitenbandes.

Skidaumen: Die klinische Einteilung

Insgesamt lässt sich sich bei einer Skidaumen Verletzung je nach Schwere und Typus eine klinische Einteilung in vier verschiedene Stadien vornehmen.

  • Im Stadium 1 liegt eine Verstauchung mit kleineren Faserrissen des Seitenbandes vor. In einem solchen Fall wird auch von einer Distorsion gesprochen.
  • Im Stadium 2 handelt es sich um einen kompletten Riss des Bandes, was auch als Ruptur bezeichnet wird.
  • Im Stadium 3 ist ein knöcherner Ausriss des Bandes vorhanden, dieses ist also mit einem Stück vom Knochen abgerissen.
  • Im Stadium 4 ist das gesamte Daumengrundgelenk mit ausgekugelt. Man spricht in einem solchen Fall auch von einer Luxation des Gelenks.

Eine besondere Form des Skidaumens liegt bei der so genannten Stener Läsion vor. Dabei schlägt ein Teil des Bandrestes vom Seitenband gegen den Rand einer Sehnenplatte oder wird von dieser verdeckt. In einem solche Fall ist ohne einen operativen Eingriff keine anatomische Heilung möglich, da sich die Enden des gerissenen Seitenbandes einander nicht von selbst nähern und zusammenwachsen können.

Generell kann das Seitenband des Daumens an drei verschiedenen Stellen reißen. Eine Möglichkeit ist die so genannte interligamentäre Ruptur, bei welcher sich der Riss in der Mitte des Bandes befindet. Es kann aber auch ein basisnaher Riss vorliegen. Dieser befindet sich zum Ende des Bandes hin in Richtung Handgelenk. Von einer distalen Ruptur spricht man bei einem Riss in Richtung des Daumens.

Neben dem inneren Seitenband des Daumens können sowohl das äußere Seitenband als auch das auf der Beugeseite des Daumens liegende knorpelige Band durch eine Überdehnung und Überbelastung einreissen oder ganz reissen. In solchen Fällen treten ganz ähnliche Symptome wie beim klassischen Skidaumen auf und der Daumen lässt sich völlig unnatürlich bewegen, da das jeweilige Gelenk instabil wird. Der Riss der äußeren Seitenbands tritt jedoch im Vergleich zum Riss des inneren Bandes beim Skidaumen wesentlich seltener auf. Im Allgemeinen liegt das Verhältnis zwischen den beiden Verletzungen etwa bei zehn zu eins.

Maßnahmen bei Verletzung des Daumens

Skidaumen Therapie
Besteht der Verdacht auf einen Skidaumen, sollte für eine kompetente Diagnose und Behandlung immer möglichst zeitnah ein Arzt aufgesucht werden. Bildquelle: wavebreakmedia / Shutterstock.com

Besteht der Verdacht auf eine Skidaumen Verletzung, sollte für eine kompetente Diagnose und Behandlung immer möglichst zeitnah ein Arzt aufgesucht werden. Ein nicht ausreichend behandelter Skidaumen kann zu Folgeschäden führen, wie zum Beispiel:

  • einer Arthrose (Gelenkverschleiss) des Daumengrundgelenks
  • Fehlstellungen des Daumens
  • einer dauerhaften Instabilität des Gelenks, Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.

Als Maßnahmen der ersten Hilfe sollte man die betroffene Hand ruhig halten und hoch lagern, außerdem ist eine Kühlung der verletzten Stelle sinnvoll, um die Schwellung möglichst gering zu halten. Dabei sollte man zum Beispiel Kühlkompressen aus der Apotheke verwenden und kein Eis direkt auf die Haut legen, da sonst Erfrierungen entstehen können.

Im Allgemeinen befragt der Arzt den Patienten beim Auftreten einer derartigen Verletzung des Daumens zunächst nach einem möglichen Unfallhergang und den auftretenden Beschwerden. Im Rahmen einer äußerlichen Untersuchung wird unter anderem die Beweglichkeit des Daumengelenks überprüft. Mit Hilfe einer Röntgenaufnahme lassen sich dann Brüche und Ausrisse am Knochen diagnostizieren. Die Ergebnisse einer solchen Röntgenuntersuchung sind letztendlich maßgeblich für die Wahl der Therapie der Skidaumen Verletzung.

Was man selbst zur Heilung beitragen kann

Skidaumen Therapien

Generell stehen mehrere Möglichkeiten der Therapie zur Verfügung. Grob unterscheidet man zwischen:

Konservativ lässt sich ein Skidaumen behandeln, wenn das Seitenband nur angerissen oder überdehnt, jedoch nicht ganz durchgerissen ist und wenn kein Knochenausriss vorliegt. Außerdem darf das Grundgelenk des Daumens nicht instabil sein.

Die konservative Behandlung des Skidaumens

Daumenschiene
Bei leichten Verletzungen reicht zur Ruhigstellung ein Tapeverband und zur Stabilisierung der Bänder eine Schiene. Bildquelle: Amarita / Shutterstock.com

Neben einem Tapeverband zur Ruhigstellung des Gelenkes und zur Stabilisierung der Bänder kann ein Skidaumen auch noch mit einer Schiene konservativ behandelt werden. Möglich ist diese Art der konservativen Therapie bei einem Bandanriss oder einer Überdehnung des Bandes.

Auch wenn eine Knochenabsprengung vorliegt und das Band noch intakt ist, kann mit einer Schiene behandelt werden. Dabei ist die Nutzung einer Gipsschiene oder einer Orthese (medizinische Schiene zur Ruhigstellung und Stabilisierung) möglich. So wird der Daumen über drei bis sechs Wochen ruhig gestellt, wobei sich die Schienen in der Regel selbst an- und ablegen lassen. Hieraus kann aber auch als Problem resultieren, dass das Gelenk nicht konsequent genug geschont wird, wodurch dann lang anhaltende Beschwerden entstehen können.

Wenn Schmerzen und Schwellung bei einem Skidaumen stark ausgeprägt sind, können zusätzlich zur Ruhigstellung auch schmerz- und entzündungslindernde Medikamente eingenommen werden. Dies sollte jedoch nur nach Absprache mit einem Arzt erfolgen, da derartige Arzneimittel vor allem bei längerer Einnahme viele Nebenwirkungen und auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben können. Im Rahmen einer Bewegungstherapie nach einer Ruhigstellung des Gelenkes von mindestens drei bis vier Wochen sollte langsam mit der Mobilisierung begonnen werden.

Dies kann man auch vorsichtig zuhause praktizieren, wobei eine langsame Steigerung der Belastung über viele Wochen erfolgen sollte. Sobald Schmerzen auftreten ist dies als Signal des Körpers ernstzunehmen, dass die entsprechende Bewegung oder Belastung noch nicht möglich ist. Besonders geeignet für eine Bewegungstherapie bei einem Skidaumen sind tägliche Handbäder in warmem Wasser für eine Zeit von etwa drei bis fünf Minuten.

Dabei sollte man die Hand spielerisch und vorsichtig bewegen. Das Drücken eines Gegenstandes wie etwa eines Tennisballs ist gerade zu Anfang nicht zu empfehlen, da diese Bewegung das betroffene Seitenband viel zu stark belastet.

Die operative Behandlung des Skidaumens

Skidaumen Röntgenbild
Bei Abbruch eines größeren, verschobenen Knochenstückes (Skidaumen Stadium 3) bleibt eine Operation unumgänglich. Bildquelle: Xray Computer / Shutterstock.com

Die Operation eines Skidaumens ist vor allem bei der Stener Läsion notwendig, ebenso beim Abbruch eines größeren, verschobenen Knochenstückes (Skidaumen Stadium 3). In beiden Fällen kann das verschobene Band anatomisch nicht von selbst wieder zusammenheilen, selbst bei einer entsprechenden Ruhigstellung. Generell ist eine Operation möglichst schnell nach dem Unfall anzuraten, da sonst die Gefahr der Vernarbung und Verkürzung des gerissenen Bandes groß ist.

Wenn der Riss des Bandes schon länger zurückliegt und dieses bereits deutlich geschrumpft ist, wird in den meisten Fällen eine Sehne aus dem Unterarm zur Rekonstruktion (so genannte Baandplastik) verwendet, da das Band sich nicht mehr zusammennähen lässt. Dies ist ein deutlich aufwendigerer Eingriff und erzielt in der Regel weniger zuverlässige Ergebnisse als die normale Operation kurz nach dem Auftreten der Verletzung.

Bleibt das Gelenk trotz aller Bemühungen dauerhaft instabil oder hat sich bereits eine Arthrose entwickelt, kann dieses auch operativ versteift werden. Diese Möglichkeit der Therapie stellt für die betroffenen Patienten oft eine bessere Alternative dar, denn es erhöht die Funktionsfähigkeit des Daumens im Vergleich zu einem nicht stabilen Gelenk. Das Ziel der Operation besteht jedoch generell darin, das abgerissene Band richtig zu positionieren und wieder zu fixieren, so dass die volle Funktionsfähigkeit des Daumens wieder hergestellt wird.

Für den Eingriff wird im Bereich des Bandes am Daumengrundgelenk ein geschwungener, etwa vier bis fünf Zentimeter Schnitt gemacht. Ist das Band direkt am Knochen abgerissen, wird es mit einem kleinen Anker aus Titan an diesem fixiert und wächst in Regel innerhalb von etwa sechs Wochen wieder fest am Knochen an. Wenn ein größeres Knochenstück zusammen mit dem Band abgerissen ist, erfolgt eine Fixierung des ausgerissenen Knochen-Bandstücks statt mit einem Anker mit einer kleinen Schraube oder einem Draht.

Nach der Operation wird die Wunde schichtweise verschlossen und die Haut genäht. Am Ende erfolgt noch das Anlegen einer Gipsschiene. In diese ist der Daumen mit eingeschlossen, so dass eine Bewegung des betroffenen Gelenks nicht möglich ist.

Im Allgemeinen kann der Eingriff an einem Skidaumen ambulant und mit einer lokalen Betäubung vorgenommen werden. Dabei wird in den meisten Fällen die so genannte Plexus-Anästhesie des Armes durchgeführt. Bei dieser Narkosemethode wird ein Betäubungsmittel in die großen Nervenbahnen im Bereich der Achselhöhle injiziert. Nach etwa 30 Minuten sind der Arm und die Hand gefühllos und nicht mehr aktiv beweglich, so dass mit dem Eingriff begonnen werden kann.

Manche Patienten können auf Wunsch zusätzlich mit einer kurzen Schlafnarkose ruhiggestellt werden. Bei bestimmten Allgemeinerkrankungen, besonderen Komplikationen oder Problemen an der Hand ist für den Eingriff eher eine stationäre Behandlung zu empfehlen. Dies ist auch der Fall, wenn der Patient zuhause nicht ausreichend versorgt werden kann. Der stationäre Aufenthalt dauert im Normalfall nicht länger als zwei bis drei Tage.

Operierter Skidaumen – die Nachsorge

Bei einem frisch operierten Skidaumen erfolgt eine Ruhigstellung per Gipsschiene über etwa zwei Wochen. Alle Daumengelenke bis auf das Endgelenk werden mit dieser ruhiggestellt. Nach dem Entfernen der Fäden kann dann eine abnehmbare Schiene oder eine Orthese für die weitere Ruhigstellung verwendet werden.

Für die Inspektion und Versorgung der Wunde wird in den Tagen nach der Operation normalerweise alle zwei bis drei Tage der Gipsverband erneuert. Nach der Entfernung der Fäden sollte die Narbe zur Unterstützung der Heilung in den ersten Monaten nach der OP mehrere Male am Tag mit einer fetthaltigen Creme eingerieben werden. So wird auch ein überschießendes, wulstiges Wachstum des Gewebes mit Spannungen und Schmerzen verhindert.

Eine krankengymnastische Nachsorgebehandlung ist immer dann nötig, wenn der operierte Patient den verletzten Daumen nach Abnehmen der Gipsschiene im Alltag kaum einsetzt und insgesamt stärkere Bewegungseinschränkungen zurückbleiben als erwartet. Eine tägliche eigenständige Bewegungstherapie in warmem Wasser wird generell für mindestens sechs Wochen empfohlen, ebenso wie eine Daumenbandage zur Unterstützung.

Im Falle einer zusätzlich stattfindenden krankengymnastischen Therapie sollte darauf geachtet werden, dass diese in keinem Fall zu Schmerzen oder Schwellungen in der Hand führen darf. Eine zu harte Übungsbehandlung ist für die Heilung und das Wiedererlangen der Beweglichkeit generell nicht produktiv und kann zu Schmerzen und Schwellungen führen.

Im Normalfall muss die operierte Hand bei einer Skidaumen Verletzung Schritt für Schritt über den Verlauf von mehreren Wochen wieder an die alltäglichen normalen Belastungen herangeführt und gewöhnt werden. Eine volle Belastbarkeit auch bei sportlichen Aktivitäten ist in der Regel aber erst nach mindestens drei bis vier Monaten wieder gegeben.

Skidaumen Komplikationen

Das Risiko bei der operativen Behandlung eines Skidaumens ist bei einer konsequenten Nachsorge und zeitnahem Eingriff relativ gering. Mehr als 95% aller operierten Gelenke werden durch die chirurgische Versorgung dauerhaft stabil. Komplikationen und Risiken bestehen vor allem in möglichen Infektionen.

Diese können sich in einem erneuten Auftreten von Schmerzen mit Schwellungen und Rötung im Operationsbereich äußern. In einem solchen Fall ist es nötig, dass die Wunde wieder geöffnet und die Infektion ausgeräumt wird. Auch eine medikamentöse Behandlung durch Antibiotika kann unter Umständen nötig werden.

Bei manchen Eingriffen kann es auch zu einer Verletzung eines kleinen Hautnerven im Gebiet der Operation kommen. Als Folge entsteht eine Art Druckstelle mit Verlust des Hautgefühls und gleichzeitig punktförmig auftretenden, einschießenden Schmerzen. An der Stelle der Nervenschädigung bildet sich eine knotenartige Verdickung, die zu den beschriebenen Gefühlsstörungen führt.

Skidaumen tapen

Generell kann man einem Skidaumen nur schwer vorbeugen, da er in der Regel eine unfallbedingte Verletzung darstellt. Allerdings besteht die Möglichkeit, das Daumen Grundgelenk beim Ausüben von bestimmten Sportarten durch einen festen Tapeverband zu schützen und so einer Überdehnung des inneren Seitenbandes vorzubeugen bzw. diese abzumildern. Das Tapen kann auch eine sinnvolle Maßnahme darstellen, wenn man bereits einmal eine Skidaumen Verletzung erlitten hat. Auch im Rahmen einer medizinischen Erstversorgung am Unfallort kann man das Gelenk mit einem Verband aus Tape übergangsweise stabilisieren und ruhigstellen.

Allerdings sollte man dabei vorsichtig vorgehen und eine Verstärkung der Schmerzen möglichst vermeiden. Ein Tapeverband gehört auch bei einem akuten Skidaumen zur konservativen Therapie. Diese wird angewandt, wenn ein Skidaumen im Stadium 1 vorliegt, also das Band angerissen oder überdehnt ist.

Ebenso kann beim knöchernen Abriss mit intaktem Band konservativ behandelt werden. Generell wird beim Anlegen des Tapeverbandes an der Innenfläche der Hand begonnen und ein ca. 3-4 cm breites Tape fest über die Handkante und den Handrücken einmal oberhalb des Daumensattelgelenks um die Hand geführt. Dann erfolgt die Führung des Tapes einmal unterhalb des Daumensattelgelenks über den Handrücken und die Handinnenfläche, wobei sich die beiden Zügel des Tapes kreuzen.

Das Gelenk ist nun ober- und unterhalb durch das Tape geschützt. Das Ende des Tapes wird vorsichtig um das Ende des Daumens gelegt, wobei der Daumennagel frei bleibt. Nun kann für die weitere Stabilisierung ein zweites, etwa 2cm breites Tape verwendet werden. Generell sollte bei einem Tapeverband immer auf eine möglichst schmerzfreie Stellung des Daumengelenks geachtet werden. Bei starken Schwellungen und Blutergüssen ist ein Tapeverband nicht anzuraten, ebensowenig bei offenen Verletzungen, die eine Wundversorgung erforderlich machen.

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