Zum Bandagen Shop

Die Boxbandage gehört zu der Kategorie Kampfsportzubehör und erfüllt wichtige Funktionen. Man braucht die nützlichen Bandagen im Training und Wettkampf bei verschiedenen Kampfsportarten. Sie dienen dem Schutz der Hände, der Handgelenke und schützen auch den Gegnern vor allzu schweren Verletzungen. Erfahren Sie, wodurch sich gute Boxbandagen auszeichnen, welche unteschiedlichen Arten es gibt und worauf es beim Kauf ankommt.

Woran erkennt man gute Boxbandagen?

Eine Boxbandage schützt Fingergelenke, Mittelhandbereich und das Handgelenk vor Verletzungen. Des Weiteren verleiht sie bei Wettkämpfen und im Training der Hand und dem Handgelenk Stabilität. Ohne Boxbandage kann es zu Verletzungen an den Bändern im Handbereich kommen. Auch Brüche oder Verstauchungen können ohne Boxbandage schneller auftreten. Verletzungen sind zwar auch mit Boxbandage möglich, aber man reduziert die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung an Hand und Handgelenk durch eine Boxbandage. Gleichzeitig rezuziert sich das Verletzungsrisiko des Gegners , denn sie Bandage federt jeden Schlag leicht ab.

Wozu braucht man Boxbandagen?

Eine Bandage erfüllt beim Boxen gleich mehrere sinnvolle Funktionen:

Bildquelle: Jomyoothphoto / Shuterstock.com
  • Sie schützt Finger und Gelenke beim Boxen
  • Beugt Verletzungen an der Hand und am Handgelenk vor
  • Stabilisiert die Hand und das Handgelenk
  • Dämpft Schläge und Fausthiebe des Gegners beim Aufprall
  • Füllt Leerräume im Boxhandschuh aus
  • Absorbiert den Schweiß an den Händen

Die Bandagen schützen nicht nur die Händen sondern auch die Boxhandschuhe. Sie verhindern die Abnutzung der Boxhandschuhe und erhöhen die Nutzungsdauer, indem die Bandage den Schweiß absorbiert. Denn dieser lässt teure Lederhandschuhe leicht rissig werden.

Boxbandagen binden – wie lege ich die Bandage richtig an?

Es erfordert etwas Übung bis man eine Boxbandage eigenständig binden kann. Aber wie heißt es so schön? Übung macht den Meister! Mit der schrittweisen Anleitnug wird das Binden rasch zum Kinderspiel:

  • Die Schlaufe am Ende der Boxbandage wird über den Daumen gestreift.
  • Dann startet die erste Bindung vom Daumen aus in die Richtung des Handgelenks.
  • Die Schlaufe straff ziehen und zweimal ums Handgelenk wickeln.
  • Dann die Bandage von außen einmal um den kleinen Finger legen und quer über die Hand Richtung Daumen gehen.
  • Erneut einmal um das Handgelenk wickeln und anschließend um den Ringfinger wickeln.
  • So fortfahren, bis jeder Finger abwechselnd mit dem Handgelenk umwickelt wurden.
  • Nach jeder Fingerumwicklung einmal eine Faust ballen, damit sich die Bandage straff ziehen kann.

Die folgende Videoanleitungen veranschaulichen die Wickeltechnik zum Anlegen einer Boxbandage.

Die Bindungen zieln darauf ab, das Handgelenk und die Handknöchel zu stabilisieren. So wird die Schlagwirkung abgefangen. Es ist wichtig, dass die Bandage festsitzt, ohne die Haut zu stark einzuschnüren. Boxbandagen können beispielsweise für MMA (Mixed Martial Arts), Thaiboxen und Boxen genutzt werden. Die Wickeltechniken können unterschiedlich sein. Bei MMA wird auf freiliegende Finger und bessere Greifmöglichkeiten geachtet. Generell sollte aber der Schutz von Händen und Handgelenken bei der Wahl der Wickeltechnik im Vordergrund stehen.

Boxbandage – welche Typen werden unterschieden?

Boxbandagen sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Unterschieden werden die klassischen Bandagen, wie sie seit Jahrzehnten aus dem Boxbereich bekannt sind, von den Gelbandagen und den Innenhandschuhen. Nachfolgend werden die Typenunterschiede näher erläutert.

Klassische Box-Bandagen

Klassische Boxbandagen sind für Profiboxer, Amateurboxer und Boxanfänger gleichermaßen geeignet. Sie besitzen in der Regel einen Klettverschluss und sind mit einer Daumenschlaufe ausgestattet. Das Binden der klassischen Boxbandagen wird durch die Daumenschlaufe erleichtert. Unterschiede gibt es vor allem beim Material.

Elastische Boxbandagen

Elastische Varianten bestehen aus einem Materialmix und setzen sich in der Regel aus Polyester und Baumwolle zusammen. Durch den Materialmix sind die Bandagen dehnbarer als unelastische Varianten und können straffer gebunden werden.

Unelastische Boxbandagen

Unelastische Boxbandagen sind aus Baumwolle gefertigt. Sie haben den Vorteil, dass sie viel Feuchtigkeit aufnehmen und ideal für schwitzige Boxerhände sind. Außerdem können sie bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Durch die geringere Elastizität können sie jedoch nicht so fest gebunden werden wie elastische Varianten.

Im Profibox-Bereich werden als Alternative zu klassischen Boxbandagen auch Tape oder Mullbinden genutzt.

Gelbandagen

Boxbandagen mit Gel sind einfach anzulegen und daher ideal für Anfänger geeignet. Die Gelhandschuhe können einfach angezogen werden. Sie schützen die Knöchel der Hände, sind sehr haltbar und pflegeleicht. Dennoch haben die Bandagen aus Gel einen großen Nachteil. Die Artikel stabilisieren das Handgelenk weniger als klassische Boxbandagen. Für den Profi- und Amateur-Boxbereich sowie für Wettkampfsituationen sind die Gelbandagen wenig sinnvoll.

Wie Lang sollten Boxbandagen sein?

Die passende Länge von Boxbandagen ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So sind Handgröße und Wickeltechnik wesentliche Bestimmungsfaktoren. Auch der Platz im Boxhandschuh spielt einen Rolle.

  • Männer nutzen häufig Boxbandagen mit 4,5 Metern Länge.
  • Frauen haben in der Regel kleinere Hände und es kann bereits eine Länge von 3,5 Metern ausreichen.
  • Bei Kindern und Jugendlichen wird eine Länge von 2,5 Metern aufwärts angegeben.

Die genannten Längen sind allerdings nur Richtwerte.

Boxbandagen – Sparring, Training oder Wettkampf?

Wer Boxbandagen kaufen möchte, der sollte wissen, ob die Artikel für das Training, den Wettkampf oder das Sparring gedacht sind. Des Weiteren sollte auf Leerräume in den Boxhandschuhen geachtet werden. Wenn diese noch ausgefüllt bzw. aufgepolstert werden müssen, dann sollten längere Boxbandagen erworben werden. Es ist ratsam, eine Bandage einmal selbst zu wickeln, um ein Gefühl für Wicklung und Länge zu erhalten.

Christian Finke
Letzte Artikel von Christian Finke (Alle anzeigen)
Scroll to Top